Overwatch: Blizzard geht extrem kompromisslos gegen Cheater vor
Der Spielehersteller Blizzard geht bei seinem neuen Titel "Overwatch" so kompromisslos gegen Cheater vor, wie man es bisher nur selten erlebt hat. Wer einmal rausgeflogen ist, bekommt kaum noch eine neue Chance, jemals wieder online am Spielgeschehen teilzunehmen.
Das Unternehmen hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, bei dem neuen Spiel besonders hart gegen Betrüger vorzugehen. Denn Blizzard steckt viele Hoffnungen in den Titel und will auf keinen Fall riskieren, dass ehrliche Nutzer sich letztlich frustriert abwenden. Von der Effizienz, die die Cheater-Jäger nun in der Realität an den Tag legen, dürfte so mancher überrascht sein. Die Firma setzt hier offensichtlich voll auf Abschreckung.
Eine erste große Säuberungs-Welle fand in China statt. Dort wurden über 1.500 Accounts gesperrt und die Nutzernamen öffentlich gemacht, berichtete das Magazin PC Gamer. Aber auch in der westlichen Welt ist Blizzard nicht gerade zimperlich und wer sich schon über den chinesischen Pranger aufregte, dürfte auf die weitergehenden Maßnahmen wohl ziemlich missmutig reagieren.
Wie sich zeigte, müssen Cheater damit rechnen, überhaupt keine Chance mehr zu bekommen, an Overwatch teilzunehmen. Das verdeutlicht beispielsweise der Bericht eines Nutzers, dessen Account gesperrt wurde. Dieser versuchte daraufhin, mit einer neu gekauften Kopie eine erneute Anmeldung. Mit dieser meldete er sich regulär an und vermied jede Manipulation an der Software. Trotzdem war sein neues Nutzerkonto zwei Tage später wieder dicht.
Was dann folgte, dürfte verdeutlichen, wie genau das Anti-Cheater-Team das Geschehen bei Overwatch unter Kontrolle hat. So berichtete der Nutzer, dass er nach einem weiteren Fehlschlag versuchte, alles bisherigen Spuren zu verwischen. Vor der Installation der vierten neuen Kopie reinigte er seinen PC gründlich und änderte sogar die Identifikations-Nummern der Festplatten. Weiterhin setzte er eine andere Netzwerkschnittstelle ein, um nicht anhand der MAC-Adresse aufzufallen, stellte das BIOS um und mietete sich einen VPN-Dienst, um auch nicht anhand der IP-Adresse erkannt zu werden. All diese Anonymisierungs-Versuche nutzten letztlich gar nichts. Kurze Zeit später war auch der neueste Account wieder dicht.
World of Warcraft Blizzard senst sich durch die Reihen der Cheater
Eine erste große Säuberungs-Welle fand in China statt. Dort wurden über 1.500 Accounts gesperrt und die Nutzernamen öffentlich gemacht, berichtete das Magazin PC Gamer. Aber auch in der westlichen Welt ist Blizzard nicht gerade zimperlich und wer sich schon über den chinesischen Pranger aufregte, dürfte auf die weitergehenden Maßnahmen wohl ziemlich missmutig reagieren.
Wie sich zeigte, müssen Cheater damit rechnen, überhaupt keine Chance mehr zu bekommen, an Overwatch teilzunehmen. Das verdeutlicht beispielsweise der Bericht eines Nutzers, dessen Account gesperrt wurde. Dieser versuchte daraufhin, mit einer neu gekauften Kopie eine erneute Anmeldung. Mit dieser meldete er sich regulär an und vermied jede Manipulation an der Software. Trotzdem war sein neues Nutzerkonto zwei Tage später wieder dicht.
Was dann folgte, dürfte verdeutlichen, wie genau das Anti-Cheater-Team das Geschehen bei Overwatch unter Kontrolle hat. So berichtete der Nutzer, dass er nach einem weiteren Fehlschlag versuchte, alles bisherigen Spuren zu verwischen. Vor der Installation der vierten neuen Kopie reinigte er seinen PC gründlich und änderte sogar die Identifikations-Nummern der Festplatten. Weiterhin setzte er eine andere Netzwerkschnittstelle ein, um nicht anhand der MAC-Adresse aufzufallen, stellte das BIOS um und mietete sich einen VPN-Dienst, um auch nicht anhand der IP-Adresse erkannt zu werden. All diese Anonymisierungs-Versuche nutzten letztlich gar nichts. Kurze Zeit später war auch der neueste Account wieder dicht.
World of Warcraft Blizzard senst sich durch die Reihen der Cheater
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Christian Kahle
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