Gigaset: Umbau sorgt für Gerüchte um Smartphones (Update)
Der Versuch des deutschen Traditions-Herstellers Gigaset, mit eigenen Smartphones wieder auf die Füße zu kommen, war nicht gerade erfolgreich. Schneller als mancher annahm, scheint nun das Ende zu kommen. Das hat WinFuture.de aus Unternehmenskreisen erfahren. Die Firma selbst dementiert (siehe unten).
Bereits zum Ende letzten Jahres war spürbar, dass die Euphorie des Sommers, zu dessem Ausklang die eigene Smartphone-Linie vorgestellt wurde, bereits einer weitgehenden Ernüchterung gewichen war. Ein signifikanter Teil der Belegschaft sollte nun schrittweise entlassen werden und mit dem Vorstandschef und dem Leiter des Finanzbereiches mussten auch die beiden wichtigsten Manager gehen.
Bereits damals gab es Gerüchte über zunehmende Differenzen mit dem chinesischen Investor Pan Sutong, der Gigaset zwei Jahre zuvor noch aus der Insolvenz geholt hatte. In Zusammenarbeit mit diesem war auch die Smartphone-Serie konzipiert worden. Doch da sich die Geräte trotz prominenter Marketing-Partner nicht einmal in Deutschland in akzeptablen Mengen verkaufen, stand der gemeinsame Neuaufbruch schnell vor auseinanderlaufenden Wegen.
Wer hier noch zuschlagen will, bekommt Hardware, die von vielen Seiten gelobt wurde - auch wenn sie sich aus diversen Gründen nicht durchsetzen konnte. Man muss allerdings damit rechnen, dass man bei eventuellen Problemen dann auf sich gestellt sein wird. Support und Software-Updates wird es dem Vernehmen nach dann nicht mehr geben.
Wir versuchen derzeit noch weitergehende Details zur Zukunft von Gigaset zu bekommen. Offiziell vertröstete man uns beim Unternehmen selbst allerdings auf die kommende Woche - vorher ist niemand zu sprechen, der offizielle Aussagen machen könnte. Wir halten euch auf dem Laufenden.
Update: Gigaset-Sprecher Raphael Dörr dementierte unserer Redaktion gegenüber, das das Unternehmen aus dem Smartphone-Geschäft aussteigt. Seiner Darstellung zufolge kämen die fraglichen Informationen aus persönlicher Betroffenheit von Mitarbeitern zustande, die im Zuge der Restrukturierung entlassen wurden. Auch mit dem Investor sei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit weiter gegeben.
Bereits damals gab es Gerüchte über zunehmende Differenzen mit dem chinesischen Investor Pan Sutong, der Gigaset zwei Jahre zuvor noch aus der Insolvenz geholt hatte. In Zusammenarbeit mit diesem war auch die Smartphone-Serie konzipiert worden. Doch da sich die Geräte trotz prominenter Marketing-Partner nicht einmal in Deutschland in akzeptablen Mengen verkaufen, stand der gemeinsame Neuaufbruch schnell vor auseinanderlaufenden Wegen.
Investor will nicht mehr
Nun soll der Finanzier aus China sein Engagement gestoppt haben - zumindest was das Experiment Smartphone-Markt angeht. Trotz des zumindest hierzulande bekannten Namens bestand wohl kaum Hoffnung, auch mit den ziemlich guten Geräten gegen die massive Konkurrenz anstinken zu können. Unserer Quelle zufolge soll das Smartphone-Geschäft im August komplett eingestellt werden. Bis dahin werden die bereits produzierten Geräte noch abverkauft und sind entsprechend günstig zu haben.Wer hier noch zuschlagen will, bekommt Hardware, die von vielen Seiten gelobt wurde - auch wenn sie sich aus diversen Gründen nicht durchsetzen konnte. Man muss allerdings damit rechnen, dass man bei eventuellen Problemen dann auf sich gestellt sein wird. Support und Software-Updates wird es dem Vernehmen nach dann nicht mehr geben.
Wir versuchen derzeit noch weitergehende Details zur Zukunft von Gigaset zu bekommen. Offiziell vertröstete man uns beim Unternehmen selbst allerdings auf die kommende Woche - vorher ist niemand zu sprechen, der offizielle Aussagen machen könnte. Wir halten euch auf dem Laufenden.
Update: Gigaset-Sprecher Raphael Dörr dementierte unserer Redaktion gegenüber, das das Unternehmen aus dem Smartphone-Geschäft aussteigt. Seiner Darstellung zufolge kämen die fraglichen Informationen aus persönlicher Betroffenheit von Mitarbeitern zustande, die im Zuge der Restrukturierung entlassen wurden. Auch mit dem Investor sei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit weiter gegeben.
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Heute 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Gestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Gestern 12:33 Uhr -
Pc startet im Multiboot Manager nach unstellung in MSconfig
js1 - Gestern 11:19 Uhr -
"Ohne Privatsphäre keine Demokratie" Der Neocypherpunk Summi
d-hubs - Vorgestern 12:52 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen