Keine iPhones mehr für Bayern-Spieler - Gigaset ist neuer Partner
Es sorgte bereits für Diskussionen, als Sponsoren großer Sport-Events die Produkte der Konkurrenz möglichst nicht auf den Bildern der Athleten sehen wollten. Diese Praxis zieht nun offenbar auch in die Fußball-Bundesliga ein, wo die Spieler des FC Bayern München wohl bald nicht mehr mit einem der beliebten Top-Smartphones auf der Arbeit erscheinen dürfen.
Von den Stars des Rekordmeisters wird es zukünftig wohl keine Bilder mehr geben, auf denen diese während ihrer Dienstzeit mit einem Lifestyle-Smartphone wie dem Galaxy S6 oder dem iPhone zu sehen sein werden. Noch hat die Sache aber einen Haken: Der neue Sponsor Gigaset hat selbst noch gar keine Smartphones im Programm und will erst auf der IFA Anfang Herbst die ersten Geräte vorstellen. Verfügbar sind diese dann aber erst später im Jahr.
Bei Gigaset handelt es sich um die ehemalige Festnetztelefon-Sparte von Siemens, die aber schon länger nicht mehr zu dem Konzern gehört. Angesichts des immer weiter rückläufigen Geschäfts mit seinen Kernprodukten hatte sich dieser entschieden, es nun ebenfalls mit Mobiltelefonen zu versuchen. Um dies in der Öffentlichkeit auch ordentlich bekannt zu machen, wird Gigaset in der neuen Saison als Platinum Partner des FC Bayern München geführt - womit das Unternehmen wohl eine ordentliche Summe in sein Marketing steckt.
Die Zusammenarbeit wurde laut den Angaben des Unternehmens sogar gleich für einen Zeitraum über drei Jahre vereinbart. Zum finanziellen Volumen des Marketing-Abkommens wurde zwar Stillschweigen vereinbart, allerdings spricht man unter der Hand von einer siebenstelligen Summe.
Etwas eigenwillig wirkt die Partnerschaft schon - denn Bayern München ist nicht gerade dafür bekannt, sich mit einer kleinen Nischenfirma zusammenzutun. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des Vereins, begründete dies allerdings damit, dass es sich bei Gigaset um ein "Unternehmen mit bayerischer Tradition" handle und man ähnliche Wachstumsziele habe. Dabei dürfte es wohl vor allem um den asiatischen Markt gehen, auf dem sich die beiden Partner in jeweils ihrem Bereich stärker etablieren wollen.
Zum Thema: Gigaset: Erstes Smartphone greift Top-Modelle von Samsung & Co an
Bei Gigaset handelt es sich um die ehemalige Festnetztelefon-Sparte von Siemens, die aber schon länger nicht mehr zu dem Konzern gehört. Angesichts des immer weiter rückläufigen Geschäfts mit seinen Kernprodukten hatte sich dieser entschieden, es nun ebenfalls mit Mobiltelefonen zu versuchen. Um dies in der Öffentlichkeit auch ordentlich bekannt zu machen, wird Gigaset in der neuen Saison als Platinum Partner des FC Bayern München geführt - womit das Unternehmen wohl eine ordentliche Summe in sein Marketing steckt.
Die Zusammenarbeit wurde laut den Angaben des Unternehmens sogar gleich für einen Zeitraum über drei Jahre vereinbart. Zum finanziellen Volumen des Marketing-Abkommens wurde zwar Stillschweigen vereinbart, allerdings spricht man unter der Hand von einer siebenstelligen Summe.
Etwas eigenwillig wirkt die Partnerschaft schon - denn Bayern München ist nicht gerade dafür bekannt, sich mit einer kleinen Nischenfirma zusammenzutun. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des Vereins, begründete dies allerdings damit, dass es sich bei Gigaset um ein "Unternehmen mit bayerischer Tradition" handle und man ähnliche Wachstumsziele habe. Dabei dürfte es wohl vor allem um den asiatischen Markt gehen, auf dem sich die beiden Partner in jeweils ihrem Bereich stärker etablieren wollen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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