Street View: Google zahlt 7 Mio. US-Dollar Strafe
Nach mehrjährigen Untersuchungen hat sich Google im Fall der unberechtigten Aufzeichnung von WLAN-Daten durch Street-View-Fahrzeuge mit 38 US-Bundesstaaten auf die Zahlung von sieben Millionen Dollar geeinigt.
Googles Kamera-Autos waren von 2007 bis 2010 weltweit unterwegs und haben, neben dem Abfotografieren von Straßenzügen, auch Daten aus privaten WLAN-Netzen mitgeschnitten. Da dies die Privatsphäre vieler Personen empfindlich verletzt hat, wurden in den USA vor fast zwei Jahren Untersuchungen eingeleitet.
Nach dem Ende der Ermittlungen haben sich Google und 38 US-Bundesstaaten, unter Federführung von Generalstaatsanwalt George Jepsen aus Connecticut, auf ein Strafmaß geeinigt: Der Internetkonzern zahlt sieben Millionen US-Dollar (5,4 Millionen Euro) und muss einige Auflagen erfüllen.
Da Google angegeben hat, dass die Datensammlung unabsichtlich und für lange Zeit unbemerkt geschah, müssen die Mitarbeiter nun nachgeschult werden. Ein einzelner Mitarbeiter soll ohne Wissen der zuständigen Projektmanager den Code zur Sammlung der Daten in das System geschleust haben. Google hat nun intern, durch Richtlinien und Kontrollen, dafür zu sorgen, dass solche Fälle in der Zukunft nicht mehr passieren.
Des Weiteren muss Google, wie The Verge berichtet, eine US-weite Kampagne zur "Aufklärung über die Absicherung von privaten WLAN-Netzen und dem besseren Schutz der Privatsphäre" finanzieren. Wären die privaten WLAN-Netzwerke, in die sich die Street-View-Fahrzeuge eingebucht haben, verschlüsselt gewesen, hätte Google keine Daten sammeln können.
Nachdem die Untersuchungen nun abgeschlossen sind, wurde Google auch mit Nachdruck auferlegt, alle noch gespeicherten Daten endgültig und vollständig zu löschen. Zur eigenen Schande musste Google im letzten Jahr eingestehen, dass die erste Löschung fehlgeschlagen ist und noch jede Menge Daten gespeichert waren: Nach eigenen Angaben wurden auf "tausenden" Datenträgern noch aufgezeichnete Fragmente gefunden.
Google startete seine Street-View-Fahrten 2007 und hat diese im Mai 2010 nach Bekanntwerden der unberechtigten Datensammlung weltweit vorerst gestoppt. Mittlerweile sind die Fahrzeuge wieder in vielen Ländern unterwegs, aber natürlich ohne dabei WLAN-Fragmente aufzuzeichnen.
Nach eigenen Angaben hat Google die über Jahre gesammelten Daten, in denen auch vollständige E-Mails und weitere Inhalte gefunden wurden, nie kommerziell ausgewertet.
Nach dem Ende der Ermittlungen haben sich Google und 38 US-Bundesstaaten, unter Federführung von Generalstaatsanwalt George Jepsen aus Connecticut, auf ein Strafmaß geeinigt: Der Internetkonzern zahlt sieben Millionen US-Dollar (5,4 Millionen Euro) und muss einige Auflagen erfüllen.
Da Google angegeben hat, dass die Datensammlung unabsichtlich und für lange Zeit unbemerkt geschah, müssen die Mitarbeiter nun nachgeschult werden. Ein einzelner Mitarbeiter soll ohne Wissen der zuständigen Projektmanager den Code zur Sammlung der Daten in das System geschleust haben. Google hat nun intern, durch Richtlinien und Kontrollen, dafür zu sorgen, dass solche Fälle in der Zukunft nicht mehr passieren.
Des Weiteren muss Google, wie The Verge berichtet, eine US-weite Kampagne zur "Aufklärung über die Absicherung von privaten WLAN-Netzen und dem besseren Schutz der Privatsphäre" finanzieren. Wären die privaten WLAN-Netzwerke, in die sich die Street-View-Fahrzeuge eingebucht haben, verschlüsselt gewesen, hätte Google keine Daten sammeln können.
Nachdem die Untersuchungen nun abgeschlossen sind, wurde Google auch mit Nachdruck auferlegt, alle noch gespeicherten Daten endgültig und vollständig zu löschen. Zur eigenen Schande musste Google im letzten Jahr eingestehen, dass die erste Löschung fehlgeschlagen ist und noch jede Menge Daten gespeichert waren: Nach eigenen Angaben wurden auf "tausenden" Datenträgern noch aufgezeichnete Fragmente gefunden.
Google startete seine Street-View-Fahrten 2007 und hat diese im Mai 2010 nach Bekanntwerden der unberechtigten Datensammlung weltweit vorerst gestoppt. Mittlerweile sind die Fahrzeuge wieder in vielen Ländern unterwegs, aber natürlich ohne dabei WLAN-Fragmente aufzuzeichnen.
Nach eigenen Angaben hat Google die über Jahre gesammelten Daten, in denen auch vollständige E-Mails und weitere Inhalte gefunden wurden, nie kommerziell ausgewertet.
Thema:
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