iPhone SE Teardown: Wie ein alter Chevy mit neuem Corvette-Motor
Die Experten von Chipworks haben sich Apples neues iPhone SE vorgenommen und dessen Innenleben einer genaueren Begutachtung unterzogen. Ihr Fazit: Für den Preis, den der Hersteller hier verlangt, bekommt man ein sehr gutes Gerät geboten.
"Einige hier haben es mit einem alten Chevy verglichen, der mit einer peppigen neuen Corvette-Maschine ausgerüstet wurde", hieß es. "Dieses neue iPhone bietet für einen attraktiven Preis eine Performance auf Flaggschiff-Niveau." Dies liegt im Grunde an der bekannten Tatsache, dass Apple hier den A9-Prozessor zum Einsatz bringt, der auch im iPhone 6S zu finden ist.
Bei dem Modell, das Chipworks auseinandergenommen hat, stammte dieser aus einem Werk des Auftragsfertigers TSMC. Ein Teil der Prozessoren dürfte aber auch von Samsung hergestellt werden. Entdeckt wurden weiterhin ein NFC-Chip, ein Mobilfunkmodem von Qualcomm und einige spezialisierte Schaltkreise für die Multimedia-Verarbeitung. Auf einen älteren Chip griff Apple beim Touchscreen-Controller zurück: Hier handelt es sich um das gleiche Modell wie beim iPhone 5S.
Es gab aber auch Dinge zu entdecken, die man bisher nicht von anderen iPhones kannte. Hierzu gehört ein Chip mit der Typenkennung 338S00170. Was dieser im Einzelnen tut ist noch unklar, doch deutet Einiges darauf hin, dass es sich um eine von Apple entwickelte Komponente handelt, deren Aufgabe im Energie-Management liegt.
Letztlich, und das war auch nicht anders zu erwarten, gibt es im iPhone SE quasi keine großen Innovationen, wie man es sonst von den Flaggschiffen kennt. Allerdings bescheinigen die Chipworks-Experten, dass Apple hier die richtigen Komponenten zusammengefügt hat, um ein erfolgreiches Produkt im Rennen zu haben. Es gebe genau die richtige Mischung aus Alt und Neu zu einem niedrigen Preis. Wie gut sich das Gerät letztlich real verkaufen wird, bleibt natürlich abzuwarten.
Bei dem Modell, das Chipworks auseinandergenommen hat, stammte dieser aus einem Werk des Auftragsfertigers TSMC. Ein Teil der Prozessoren dürfte aber auch von Samsung hergestellt werden. Entdeckt wurden weiterhin ein NFC-Chip, ein Mobilfunkmodem von Qualcomm und einige spezialisierte Schaltkreise für die Multimedia-Verarbeitung. Auf einen älteren Chip griff Apple beim Touchscreen-Controller zurück: Hier handelt es sich um das gleiche Modell wie beim iPhone 5S.
Es gab aber auch Dinge zu entdecken, die man bisher nicht von anderen iPhones kannte. Hierzu gehört ein Chip mit der Typenkennung 338S00170. Was dieser im Einzelnen tut ist noch unklar, doch deutet Einiges darauf hin, dass es sich um eine von Apple entwickelte Komponente handelt, deren Aufgabe im Energie-Management liegt.
Letztlich, und das war auch nicht anders zu erwarten, gibt es im iPhone SE quasi keine großen Innovationen, wie man es sonst von den Flaggschiffen kennt. Allerdings bescheinigen die Chipworks-Experten, dass Apple hier die richtigen Komponenten zusammengefügt hat, um ein erfolgreiches Produkt im Rennen zu haben. Es gebe genau die richtige Mischung aus Alt und Neu zu einem niedrigen Preis. Wie gut sich das Gerät letztlich real verkaufen wird, bleibt natürlich abzuwarten.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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