Außer Spesen nix gewesen: FBI findet nichts auf "Terror-iPhone"
Wochenlang sorgte das iPhone des Todesschützen von San Bernandino für Aufregung, da sich Apple geweigert hat, der US-amerikanischen Bundespolizei FBI dabei zu helfen, die Verschlüsslung des Geräts zu knacken. Der Konzern argumentierte, dass das eine Grundsatzfrage sei. Dazu kamen auch noch Zweifel auf, ob das überhaupt sinnvoll ist, da es sehr unwahrscheinlich war, dass man auf dem Gerät verwertbare Informationen finden kann.
Wozniak meinte Anfang März in einer Talkshow, dass sich das FBI den "lahmsten" Fall ausgesucht habe: Denn bei diesem Gerät hat es sich um ein Geschäfts-Smartphone des Täters gehandelt und es war von Anfang an höchst unwahrscheinlich, dass darauf Beweise für etwaige Terror-Verbindungen gefunden werden.
Und Woz hat - wie viele andere Beobachter auch - wohl recht behalten: Denn laut einem Bericht von CBS News (via 9to5Mac) hat das FBI vorerst "nichts Signifikantes" auf dem besagten iPhone 5C gefunden. Bisher hat das Federal Bureau of Investigation der Presse lediglich mitgeteilt, dass es noch zu früh sei, um sagen zu können, ob man etwas Verwertbares auf dem Gerät entdecken konnte.
Wie es heißt, werde das FBI die Analyse des Geräts fortsetzen, es ist aber wohl höchst unwahrscheinlich, dass man tatsächlich noch fündig wird. Wie die US-Behörden den Zugang zum Gerät bekommen haben, verraten sie nicht.
Bisher hieß es dazu in den Medien, dass das mit Hilfe des Forensik-Unternehmens Cellebrite gelungen sei. Laut einem Bericht der Washington Post stimme das aber nicht, vielmehr habe das FBI freiberufliche Hacker (einmalig) bezahlt, damit diese Zugang zum Gerät erlangen. Inwieweit das gut angelegtes Geld war und deren Methode wiederverwendbar ist, wird das FBI aber sicherlich nicht verraten.
Siehe auch: Steve Wozniak- FBI hat sich "lahmsten" Fall gegen Apple ausgesucht
Wozu eigentlich?
Einer dieser Zweifler war Steve Wozniak, der Apple-Co-Gründer stellte sich zum einen gegen die Forderung von FBI und US-Justiz, wonach Apple den Behörden helfen müsse, zum anderen meinte "Woz", dass das alles nicht ansatzweise die Mühe wert sei.Wozniak meinte Anfang März in einer Talkshow, dass sich das FBI den "lahmsten" Fall ausgesucht habe: Denn bei diesem Gerät hat es sich um ein Geschäfts-Smartphone des Täters gehandelt und es war von Anfang an höchst unwahrscheinlich, dass darauf Beweise für etwaige Terror-Verbindungen gefunden werden.
Und Woz hat - wie viele andere Beobachter auch - wohl recht behalten: Denn laut einem Bericht von CBS News (via 9to5Mac) hat das FBI vorerst "nichts Signifikantes" auf dem besagten iPhone 5C gefunden. Bisher hat das Federal Bureau of Investigation der Presse lediglich mitgeteilt, dass es noch zu früh sei, um sagen zu können, ob man etwas Verwertbares auf dem Gerät entdecken konnte.
Wie es heißt, werde das FBI die Analyse des Geräts fortsetzen, es ist aber wohl höchst unwahrscheinlich, dass man tatsächlich noch fündig wird. Wie die US-Behörden den Zugang zum Gerät bekommen haben, verraten sie nicht.
Bisher hieß es dazu in den Medien, dass das mit Hilfe des Forensik-Unternehmens Cellebrite gelungen sei. Laut einem Bericht der Washington Post stimme das aber nicht, vielmehr habe das FBI freiberufliche Hacker (einmalig) bezahlt, damit diese Zugang zum Gerät erlangen. Inwieweit das gut angelegtes Geld war und deren Methode wiederverwendbar ist, wird das FBI aber sicherlich nicht verraten.
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