iPhone SE: Vorbestellungen glänzen - und bremsen Schwarzmarkt aus
Apples neues iPhone SE dürfte einen glänzenden Start hinlegen. Darauf deuten erste Zahlen aus China hin, wo die Zahl der Vorbestellungen die Erwartungen der Händler deutlich übertroffen haben. Doch längst nicht alle sind dort glücklich mit der aktuellen Situation.
Laut einem Bericht des US-Senders CNBC haben die großen Einzelhändler in China inzwischen über 3,4 Millionen Vorbestellungen für das neue 4-Zoll-iPhone hereinbekommen. Darin sind die Preorders von Kunden, die direkt im Online-Store Apples bestellten, noch nicht enthalten. Besonders gut laufen außerdem die Farb-Varianten, die eigentlich vorrangig für den asiatischen Markt gedacht sind: 1,3 Millionen Vorbestellungen gibt es demnach für das iPhone SE in Gold, 1,2 Millionen für die Variante in Rosegold.
Aus chinesischer Sicht ist es eine bemerkenswerte Neuerung, dass Apple das iPhone SE nicht nur zeitgleich zu westlichen Märkten startet, sondern es dazu auch noch die Möglichkeit von Vorbestellungen gibt. Das diente wohl in erster Linie dem Zweck, die Lage vor den Apple-Stores zum offiziellen Verkaufsstart zu entschärfen. Bei früheren Neuvorstellungen kam es hier immer wieder einmal zu regelrechten Tumulten.
Mit dem iPhone SE kann man auf dem Schwarzmarkt hingegen längst nicht solche Gewinnspannen abgreifen - im Gegenteil. Hier werden die neuen Apple-Smartphones inzwischen zu Preisen angeboten, die zwischen 30 und 100 Dollar unter dem offiziellen Hersteller-Preis liegen. Woher diese Geräte kommen ist unklar.
Aus chinesischer Sicht ist es eine bemerkenswerte Neuerung, dass Apple das iPhone SE nicht nur zeitgleich zu westlichen Märkten startet, sondern es dazu auch noch die Möglichkeit von Vorbestellungen gibt. Das diente wohl in erster Linie dem Zweck, die Lage vor den Apple-Stores zum offiziellen Verkaufsstart zu entschärfen. Bei früheren Neuvorstellungen kam es hier immer wieder einmal zu regelrechten Tumulten.
Dem Schwarzmarkt das Geschäft verdorben
Äußerst unglücklich über die neue Strategie des Anbieters sind dabei die Schwarzmarkt-Händler. In Zeiten, als andere iPhones in China erst Wochen später als in verschiedenen anderen Ländern zu haben waren, blühten deren Geschäfte. Geräte, die aus Hongkong eingeschmuggelt wurden, gingen teils zu sehr hohen Preisen weg. So berichtete ein Händler beispielsweise, dass er das iPhone 6 noch mit einem Aufschlag von 300 Dollar an Kunden los wurde, die pünktlich zum Release in anderen Ländern an ein Gerät kommen wollten.Mit dem iPhone SE kann man auf dem Schwarzmarkt hingegen längst nicht solche Gewinnspannen abgreifen - im Gegenteil. Hier werden die neuen Apple-Smartphones inzwischen zu Preisen angeboten, die zwischen 30 und 100 Dollar unter dem offiziellen Hersteller-Preis liegen. Woher diese Geräte kommen ist unklar.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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