Google verkauft das wichtigste Standbein seiner Roboter-Sparte
Der Suchmaschinenriese hat die Roboter-Forschungsschmiede Boston Dynamics im Jahr 2013 übernommen. Knapp drei Jahre und tausende Syknet-Witze und -Bemerkungen später hat es sich Google bzw. die neue Konzern-Mutter Alphabet aber wohl überlegt und will diese Sparte wieder loswerden. Die Gründe sind teils interner, teils wirtschaftlicher Natur.
Die Verkaufspläne sind nicht offiziell bestätigt worden, das Wirtschaftsportal Bloomberg hat es aber von zwei mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfahren sowie zahlreiche Be- bzw. Hinweise darauf gefunden. Man vermeldet auch schon einen möglichen oder wahrscheinlichen Käufer, nämlich das Toyota Research Institute des gleichnamigen japanischen Autoherstellers.
Als Grund wird angegeben, dass man bei Google schon länger nicht glücklich mit Boston Dynamics sein soll. Denn dieses Übernahme sowie der Vorstoß in Richtung Robotik geht auf den ehemaligen Android-Chef Andy Rubin zurück. Dieser ist seit Herbst 2014 nicht mehr beim Unternehmen, seither kämpft das unter dem Codenamen Replicant geführte Projekt bzw. die Gesamt-Sparte aber mit zahlreichen internen Schwierigkeiten.
Ebenfalls eine große Rolle spielt die Tatsache, dass Boston Dynamics keinen großen Drang hat, Produkte zu veröffentlichen. Diese aber würde Google gerne sehen, da man früher oder später gerne Geld verdienen will oder muss. Im vergangenen Herbst kam es dann zu einem offenen Streit zwischen den Abteilungen. Zwischen der in San Francisco beheimateten Robotik-Abteilung und Boston Dynamics eskalierte die Auseinandersetzung und offenbar muss Alphabet die Notbremse ziehen.
Als Grund wird angegeben, dass man bei Google schon länger nicht glücklich mit Boston Dynamics sein soll. Denn dieses Übernahme sowie der Vorstoß in Richtung Robotik geht auf den ehemaligen Android-Chef Andy Rubin zurück. Dieser ist seit Herbst 2014 nicht mehr beim Unternehmen, seither kämpft das unter dem Codenamen Replicant geführte Projekt bzw. die Gesamt-Sparte aber mit zahlreichen internen Schwierigkeiten.
Machtkämpfe
Im Mittelpunkt des Ärgers stehen Machtkämpfe im Management, seit dem Abgang von Rubin fehlt dem Projekt eine Führungsfigur. Diese wäre aber notwendig gewesen, da man gerade bei Boston Dynamic ziemlichen Widerwillen hatte, mit dem Rest der Google-Roboter-Forschungssparte in Kalifornien und Tokio zusammenzuarbeiten.Ebenfalls eine große Rolle spielt die Tatsache, dass Boston Dynamics keinen großen Drang hat, Produkte zu veröffentlichen. Diese aber würde Google gerne sehen, da man früher oder später gerne Geld verdienen will oder muss. Im vergangenen Herbst kam es dann zu einem offenen Streit zwischen den Abteilungen. Zwischen der in San Francisco beheimateten Robotik-Abteilung und Boston Dynamics eskalierte die Auseinandersetzung und offenbar muss Alphabet die Notbremse ziehen.
Thema:
Videos zum Thema Forschung
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
- Narwal Flow 2 im Test: Saugkraft-Rekord trifft Heißwasser-Wäsche
- Mova S70 Roller: Mittelklasse-Saugroboter mit starker Ausstattung
- Lernroboter Tale-Bot Pro: Kreativität spart Investition in Zubehör
- PC10 und PC20: Pool-Roboter von Botlife für den Sommer im Vergleich
LEGO Mindstorms im Preis-Check
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Strenge Abgasnormen: Hardware-Update macht Dieselmotoren sauberer
- Metas neues KI-Team ist ein "seelenzerstörender Gulag", so Insider
- Linux 7.1 ist da: Neues bei NTFS & CPU-Support, Aus für alte Hardware
- Toller Streaming-Deal: 60 Prozent Rabatt auf Waipu.tv und Sky WOW
- Überraschendes Comeback: Intel plant offenbar neue Raptor-Lake-CPUs
- KI-Modell Fable 5: China-Spionage war wohl der Grund für die Sperre
- KI im Job: Eingesparte Zeit geht meist für das "Botsitting" drauf
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen