Experiment: Mobilfunk-Shop ersetzt Personal durch Roboter
Der japanische Konzern Softbank wird ein Experiment wagen, das schon längst prophezeit wurde und bei Erfolg schwerwiegende Folgen haben kann: Erst einmal für eine Woche soll das gesamte Personal in einer Mobilfunk-Filiale durch Roboter ersetzt werden.
Für den Mathematiker und Philosophen Gunter Dueck dürfte es nicht überraschend kommen: Schon vor Jahren sagte er voraus, dass entsprechende Jobs schlicht überflüssig werden. Immerhin wisse der Kunde, der sich vor dem Besuch eines Geschäftes bereits im Internet einen Überblick über den Markt verschafft habe, meist schon mehr als der Verkäufer im Geschäft eines bestimmten Anbieters.
Und auch bei Softbanks Planungen dürfte es eine Rolle spielen, dass Roboter nahezu alle Aufgaben des Ladenpersonals mindestens ebenso gut erfüllen können: Dessen Beschäftigung besteht immerhin zum überwiegenden Teil darin, den potenziellen Kunden zu zeigen, an welcher Auslage sie sich ein bestimmtes Mobiltelefon in der Praxis ansehen können, über Einzelheiten der technischen Ausstattung sowie über Vertragsdetails zu informieren.
Versuchsweise sollen diese Tätigkeiten nun für eine Woche von "Pepper"-Robotern übernommen werden. Diese sind mit einem KI-System in der Cloud verbunden, das die mündlichen Fragen der Besucher analysiert und passende Antworten gibt. Lediglich bei sensiblen Aufgaben soll dann letztlich noch ein menschlicher Mitarbeiter eingreifen - etwa wenn der Ausweis eines Neukunden bei der Vertragsunterzeichnung zu überprüfen ist.
Technisch ist man bei Softbank der Ansicht, quasi alles im Griff zu haben. Die große Frage ist nun, wie die Kunden reagieren. "Ich weiß nicht, was dabei herauskommen wird - es wird aber ein sehr interessantes Experiment", erklärte Konzernchef Ken Miyauchi laut einem Bericht der Japan Times. Wenn aber wohl ein Land besonders geeignet für einen solchen Versuch ist, dann sicherlich Japan.
Pepper Home-Roboter geht auf Gefühle seiner Nutzer ein
Und auch bei Softbanks Planungen dürfte es eine Rolle spielen, dass Roboter nahezu alle Aufgaben des Ladenpersonals mindestens ebenso gut erfüllen können: Dessen Beschäftigung besteht immerhin zum überwiegenden Teil darin, den potenziellen Kunden zu zeigen, an welcher Auslage sie sich ein bestimmtes Mobiltelefon in der Praxis ansehen können, über Einzelheiten der technischen Ausstattung sowie über Vertragsdetails zu informieren.
Versuchsweise sollen diese Tätigkeiten nun für eine Woche von "Pepper"-Robotern übernommen werden. Diese sind mit einem KI-System in der Cloud verbunden, das die mündlichen Fragen der Besucher analysiert und passende Antworten gibt. Lediglich bei sensiblen Aufgaben soll dann letztlich noch ein menschlicher Mitarbeiter eingreifen - etwa wenn der Ausweis eines Neukunden bei der Vertragsunterzeichnung zu überprüfen ist.
Technisch ist man bei Softbank der Ansicht, quasi alles im Griff zu haben. Die große Frage ist nun, wie die Kunden reagieren. "Ich weiß nicht, was dabei herauskommen wird - es wird aber ein sehr interessantes Experiment", erklärte Konzernchef Ken Miyauchi laut einem Bericht der Japan Times. Wenn aber wohl ein Land besonders geeignet für einen solchen Versuch ist, dann sicherlich Japan.
Pepper Home-Roboter geht auf Gefühle seiner Nutzer ein
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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