KeRanger-Erpressung: Erstmals auch Ransomware für OS X aufgetaucht
Bei so genannter Ransomware handelt es sich um eine spezielle Art von Schadsoftware, bei denen Angreifer das System bzw. bestimmte Ordner und Dateien verschlüsseln und für die Freigabe einen Geldbetrag fordern. Diese moderne Form der Erpressung war bisher Windows-Nutzern vorbehalten, nun aber wird der erste Fall von OS X-Ransomware vermeldet.
Die Angreifer haben allem Anschein nach die Dateien auf der offiziellen Seite manipuliert bzw. ausgetauscht, sodass es wohl einige Nutzer erwischt haben dürfte, ohne dass sie es merken. Die Transmission-Entwickler haben inzwischen den Installer aktualisiert, sodass er wieder sicher zu benutzen ist. Betroffen ist laut Anbieter Version 2.90 des Clients, wer diese hat, sollte unverzüglich auf die 2.92 aktualisieren, heißt es auf der Seite zu Transmission.
Damit werden nun auch Mac-Nutzer von einem Problem heimgesucht, das auf Windows-Rechnern leider fast schon zum Bedrohungsalltag geworden ist. Erst vor einigen Tagen gab es zahlreichen Fälle von Infektionen mit Locky, der Erpressungstrojaner hat sich auch in Deutschland rasend schnell ausgebreitet.
KeRanger
Am Wochenende hat das Sicherheitsunternehmen Palo Alto Networks einen Blogbeitrag veröffentlicht, in dem man berichtet, auf Macs eine Ransomware namens KeRanger gefunden zu haben (via The Next Web). Diese wurde zusammen mit Transmission gebündelt entdeckt, einem kostenlosen und Open-Source-BitTorrent-Client für das Betriebssystem von Apple.Die Angreifer haben allem Anschein nach die Dateien auf der offiziellen Seite manipuliert bzw. ausgetauscht, sodass es wohl einige Nutzer erwischt haben dürfte, ohne dass sie es merken. Die Transmission-Entwickler haben inzwischen den Installer aktualisiert, sodass er wieder sicher zu benutzen ist. Betroffen ist laut Anbieter Version 2.90 des Clients, wer diese hat, sollte unverzüglich auf die 2.92 aktualisieren, heißt es auf der Seite zu Transmission.
Lösegeld von rund 370 Euro
KeRanger installiert bzw. infiltriert sich ins System und verschlüsselt dort bestimmte Dateien, darunter Dokumente, Bilder, Audio- und Video-Daten sowie Datenbanken und E-Mail-Archive. Der oder die Erpresser verlangen vom Opfer die Zahlung von einem Bitcoin, das sind nach derzeitigen Kurs etwa 370 Euro. Wer diesen Beitrag überweist, der soll den dazugehörigen Schlüssel für die Entschlüsselung bekommen.Damit werden nun auch Mac-Nutzer von einem Problem heimgesucht, das auf Windows-Rechnern leider fast schon zum Bedrohungsalltag geworden ist. Erst vor einigen Tagen gab es zahlreichen Fälle von Infektionen mit Locky, der Erpressungstrojaner hat sich auch in Deutschland rasend schnell ausgebreitet.
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