HTC Vive verkauft sich wie geschnitten Brot (in ersten zehn Minuten)
Anfang der Woche hat HTC die Vorbestellungen für sein Virtual Reality-Headset Vive gestartet und das Interesse daran dürfte auch ziemlich groß sein. Jedenfalls gab der taiwanesische Hersteller eine Zahl bekannt, die auf einen Erfolg schließen lässt, allerdings betrifft diese einen recht begrenzten Zeitraum und lässt auch einige Fragen offen.
Denn zunächst kann man eine simple Rechnung durchführen und diese Stückzahl mit dem Betrag von 799 Dollar multiplizieren, was einen Umsatz von fast zwölf Millionen Dollar ergibt. Das ist aber bestenfalls eine Milchmädchenrechnung, da beispielswiese die Euro-Verkäufe nicht berücksichtigt sind. Dazu kommt, dass der Umsatz keine Aussagen erlaubt, wie viel dem Hersteller nach Abzug von Steuern, Produktionskosten etc. übrig bleibt.
Außerdem lässt sich daraus nicht schließen, wie stark das Interesse nach diesen zehn Minuten nachgelassen hat. Denn sicherlich haben viele auf den Verkaufsstart nur gewartet, der langfristige Erfolg wird sich erst zeigen, wenn man es schafft, mehr als nur die Early Adopter von HTC Vive zu überzeugen.
Siehe auch: HTC Vive - In Europa teurer VR-Spaß, mobile Variante könnte folgen
15.000 in zehn Minuten
Shen Ye, ein Mitarbeiter aus der VR-Abteilung von HTC, hat in einem Tweet nach dem Verkaufsstart am Montag verraten, dass man in den ersten zehn Minuten nach dem Start 15.000 Vorbestellungen zählen konnte (via The Verge). Wie man diesen Tweet bzw. diese Nachricht interpretiert, ist hingegen eine andere Sache.Denn zunächst kann man eine simple Rechnung durchführen und diese Stückzahl mit dem Betrag von 799 Dollar multiplizieren, was einen Umsatz von fast zwölf Millionen Dollar ergibt. Das ist aber bestenfalls eine Milchmädchenrechnung, da beispielswiese die Euro-Verkäufe nicht berücksichtigt sind. Dazu kommt, dass der Umsatz keine Aussagen erlaubt, wie viel dem Hersteller nach Abzug von Steuern, Produktionskosten etc. übrig bleibt.
Außerdem lässt sich daraus nicht schließen, wie stark das Interesse nach diesen zehn Minuten nachgelassen hat. Denn sicherlich haben viele auf den Verkaufsstart nur gewartet, der langfristige Erfolg wird sich erst zeigen, wenn man es schafft, mehr als nur die Early Adopter von HTC Vive zu überzeugen.
Trumpfkarte Valve?
Dabei spielt natürlich auch der Preis von HTC Vive eine große Rolle, denn das Virtual Reality-Headset ist mit 899 Euro ein teures Vergnügen und kostet 200 Euro mehr als Konkurrent Oculus Rift. Dafür hat HTC Vive aber einen sicherlich signifikanten Vorteil im Rücken, da man mit Steam kooperiert. Das Distributionsnetzwerk von Valve ist aber sicherlich ein mächtiger Partner im Hinblick auf die Inhalte und vor allem Spiele.Siehe auch: HTC Vive - In Europa teurer VR-Spaß, mobile Variante könnte folgen
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