Es gibt Hoffnung: Windows 10 schiebt den PC-Markt doch noch an
Die Zeiten, in denen ein neues Microsoft-Betriebssystem automatisch die Verkaufszahlen von Computern nach oben trieb, sind offensichtlich vorbei. Doch gänzlich ohne positiven Einfluss wird Windows 10 dann doch nicht bleiben, für die PC-Hersteller besteht also durchaus noch Hoffnung auf bessere Zeiten.
Trotz des Windows 10-Starts vor einem halben Jahr fielen die Verkaufszahlen auch im vierten Quartal wieder ordentlich. Bei den Marktforschern von Gartner rechnet man allerdings damit, dass das Microsoft-Produkt in absehbarer Zeit doch noch eine Wirkung entfaltet - allerdings mit deutlicher Verzögerung im Jahr 2017. Die Absatzzahlen von Computern sollen dann um immerhin 4 Prozent nach oben gehen.
Dass es bisher früher nach dem Release eines Major-Upgrades einen Aufschwung gab, war auf den Privatkundenmarkt zurückzuführen. Denn viele Verbraucher nutzten die Gelegenheit und kauften sich keine einzelne Lizenz des jeweils neuesten Betriebssystems, sondern erwarben diese gleich in Verbindung mit neuer Hardware. Allerdings ist das Interesse an PCs und Notebooks deutlich gesunken und in Richtung Smartphones gewandert.
Bleiben die Business-Kunden. Diese haben aber aus vielfältigen Gründen stets wesentlich später mit einer Umstellung begonnen: Hier wurde gewartet, bis sich das neue Betriebssystem als stabil herausstellte, verschiedene firmenspezifische Anwendungen müssen angepasst werden und vieles mehr. Das dauerte auch bisher stets seine Zeit und laut Gartner kann man sogar davon sprechen, dass viele Unternehmen schneller auf Windows 10 wechseln werden, was dann aber trotzdem eben erst 2017 zu spürbaren Effekten führt.
Konkret hätten Umfragen bei den Verantwortlichen zahlreicher Firmen vor dem Jahreswechsel ergeben, dass rund 80 Prozent planen, die Evaluation des neuen Systems binnen der kommenden 12 Monate abzuschließen. Bei etwas mehr als 60 Prozent soll dies binnen 9 Monaten der Fall sein. Erst danach werden praktische Schritte unternommen. Dann allerdings können die Computer-Hersteller mit einer steigenden Nachfrage durch ihre Großkunden rechnen - denn vor allem im Bereich der Premium-Geräte ist die Kombination von Windows 10 mit Intels neuen Skylake-Prozessoren ein ordentliches Zugpferd.
Dass es bisher früher nach dem Release eines Major-Upgrades einen Aufschwung gab, war auf den Privatkundenmarkt zurückzuführen. Denn viele Verbraucher nutzten die Gelegenheit und kauften sich keine einzelne Lizenz des jeweils neuesten Betriebssystems, sondern erwarben diese gleich in Verbindung mit neuer Hardware. Allerdings ist das Interesse an PCs und Notebooks deutlich gesunken und in Richtung Smartphones gewandert.
Bleiben die Business-Kunden. Diese haben aber aus vielfältigen Gründen stets wesentlich später mit einer Umstellung begonnen: Hier wurde gewartet, bis sich das neue Betriebssystem als stabil herausstellte, verschiedene firmenspezifische Anwendungen müssen angepasst werden und vieles mehr. Das dauerte auch bisher stets seine Zeit und laut Gartner kann man sogar davon sprechen, dass viele Unternehmen schneller auf Windows 10 wechseln werden, was dann aber trotzdem eben erst 2017 zu spürbaren Effekten führt.
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Christian Kahle
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