Deutsche Nutzer interessieren sich nicht mehr für PCs & Notebooks
Die Nachfrage nach PCs und Notebooks geht in Deutschland weiterhin merklich zurück. Einigermaßen behaupten können sich derzeit noch die US-Hersteller, während vor allem die großen Marken aus Asien, die häufiger die weniger kaufkräftigen Zielgruppen ansprechen wollen, Probleme haben.
Laut aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens Gartner wurden im ersten Quartal dieses Jahres 2,53 Millionen Geräte verkauft. Das sind noch einmal 7,8 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Vergleichsweise gut lief dabei der Absatz von Rechnern an Business-Kunden - hier ging es um 6 Prozent nach oben. Bei Gartner rechnet man damit, dass dieser Trend anhält, weil in den meisten Firmen erst mit der Einführung von Windows 10 begonnen wird.
Entsprechend schlecht lief es für jene Anbieter, die vorwiegend an Privatkunden verkaufen. Denn in diesem Segment brachen die Verkaufszahlen um satte 22 Prozent ein. Hier spielt weiterhin der Trend zu Smartphones eine entscheidende Rolle. Viele Verbraucher investieren lieber in bessere Mobilgeräte, die für sie beispielsweise ohnehin bereits zum wichtigsten Gerät geworden sind, um etwa Informationen aus dem Netz zu holen oder über soziale Netze zu kommunizieren.
Die Entwicklung der beiden Segmente schlägt sich ziemlich eindeutig bei den Herstellern nieder. Der chinesische Marktführer Lenovo musste ebenso Federn lassen wie Asus und Acer, die die Plätze drei und vier belegen. Deren Verlaufszahlen brachen signifikant ein, bei Acer sogar um über 30 Prozent.
Deutlich besser ging es hingegen den beiden großen US-Produzenten HP und Dell. Diese sind traditionell wesentlich stärker im Business-Geschäft zu Hause und konnten ihre Absatzzahlen um 0,7 beziehungsweise 0,1 Prozent steigern. Das ist nicht viel, in einem rapide schrumpfenden Markt aber eben doch beachtenswert.
Entsprechend schlecht lief es für jene Anbieter, die vorwiegend an Privatkunden verkaufen. Denn in diesem Segment brachen die Verkaufszahlen um satte 22 Prozent ein. Hier spielt weiterhin der Trend zu Smartphones eine entscheidende Rolle. Viele Verbraucher investieren lieber in bessere Mobilgeräte, die für sie beispielsweise ohnehin bereits zum wichtigsten Gerät geworden sind, um etwa Informationen aus dem Netz zu holen oder über soziale Netze zu kommunizieren.
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Christian Kahle
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