Raspberry Pi Zero: Neuer Mini-Rechner - ab sofort für 5 Dollar
Die Raspberry Pi Foundation ermöglicht ab sofort einen noch günstigeren Einstieg in die Welt der Mini-Computer: Der neu vorgestellte "Raspberry Pi Zero" ist zu einem Preis von gerade einmal 5 Dollar zu haben und kommt mit einer dafür recht beachtenswerten Ausstattung daher.
Beim Zero handelt es sich um den bisher kleinsten Raspberry Pi. Das Board misst gerade einmal 65 x 30 x 5 Millimeter. Auf diesem arbeitet ein Broadcom BCM2835-Prozessor, in dem ein ARM11-Kern steckt, der mit einem Gigahertz getaktet ist. Den Angaben zufolge soll dieser Chip eine um 40 Prozent höhere Performance bieten als er erste Raspberry Pi. Unterstützt wird die CPU durch 512 Megabyte LPDDR2-Arbeitsspeicher.
Für die Anbindung von externen Geräten und die Stromversorgung stehen Micro-USB-Anschlüsse zur Verfügung. Ein Mini-HDMI-Port erlaubt es außerdem ein Display anzusprechen, das im Maximum mit 1080p-Auflösung bei 60 Frames pro Sekunde versorgt werden kann. Über einen ebenfalls vorhandenen Slot lässt sich eine MicroSD-Karte auf das Board setzen, die dann Betriebssystem und andere Software bereithalten kann.
Die Entwicklung des neuen Zero haben interessierte Entwickler dabei im Grunde Eric Schmidt, dem Aufsichtsratsvorsitzenden von Google, zu verdanken. Mit diesem hatte Ebon Upton, der Gründer der Raspberry Pi Foundation vor einiger Zeit den weiteren Weg diskutiert. Schmidt wies dabei darauf hin, dass es der falsche Ansatz sei, zwar leistungsfähigere, aber eben dann auch teurere Boards zu entwickeln. Daraufhin ging man in die entgegengesetzte Richtung.
Den Angaben zufolge habe man in der letzten Zeit also alle Erfahrungen mit den bisherigen Produkten zusammengetragen. Jede einzelne Hardware-Komponente musste außerdem ihre Existenzberechtigung unter Beweis stellen. Was nicht unbedingt benötigt wurde, flog aus dem Konzept, damit die Kosten möglichst weit nach unten gedrückt werden konnten.
Wer nun einen Zero haben möchte, muss nicht zwingend lange warten, bis die Produktion anläuft. Denn laut Upton habe man in Zusammenarbeit mit den bewährten Partnern bereits einige zehntausend Stück hergestellt. Allerdings rechnet man damit, dass das Interesse so groß sein wird, dass es schon bald zu Engpässen kommen kann. Besonders glücklich können sich dabei die Leser des begleitenden Magazins The MagPi schätzen, das in Großbritannien erscheint. Der heute herausgekommenen neuen Ausgabe liegt bereits ein Zero bei und das Heft enthält zahlreiche Beiträge zu dem neuen Mini-Rechner.
Für die Anbindung von externen Geräten und die Stromversorgung stehen Micro-USB-Anschlüsse zur Verfügung. Ein Mini-HDMI-Port erlaubt es außerdem ein Display anzusprechen, das im Maximum mit 1080p-Auflösung bei 60 Frames pro Sekunde versorgt werden kann. Über einen ebenfalls vorhandenen Slot lässt sich eine MicroSD-Karte auf das Board setzen, die dann Betriebssystem und andere Software bereithalten kann.
Die Entwicklung des neuen Zero haben interessierte Entwickler dabei im Grunde Eric Schmidt, dem Aufsichtsratsvorsitzenden von Google, zu verdanken. Mit diesem hatte Ebon Upton, der Gründer der Raspberry Pi Foundation vor einiger Zeit den weiteren Weg diskutiert. Schmidt wies dabei darauf hin, dass es der falsche Ansatz sei, zwar leistungsfähigere, aber eben dann auch teurere Boards zu entwickeln. Daraufhin ging man in die entgegengesetzte Richtung.
Den Angaben zufolge habe man in der letzten Zeit also alle Erfahrungen mit den bisherigen Produkten zusammengetragen. Jede einzelne Hardware-Komponente musste außerdem ihre Existenzberechtigung unter Beweis stellen. Was nicht unbedingt benötigt wurde, flog aus dem Konzept, damit die Kosten möglichst weit nach unten gedrückt werden konnten.
Wer nun einen Zero haben möchte, muss nicht zwingend lange warten, bis die Produktion anläuft. Denn laut Upton habe man in Zusammenarbeit mit den bewährten Partnern bereits einige zehntausend Stück hergestellt. Allerdings rechnet man damit, dass das Interesse so groß sein wird, dass es schon bald zu Engpässen kommen kann. Besonders glücklich können sich dabei die Leser des begleitenden Magazins The MagPi schätzen, das in Großbritannien erscheint. Der heute herausgekommenen neuen Ausgabe liegt bereits ein Zero bei und das Heft enthält zahlreiche Beiträge zu dem neuen Mini-Rechner.
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Christian Kahle
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