Gut so: Selbstfahrende Google-Autos haben "Angst" vor Radfahrern
Google testet schon seit einer ganzen Weile seine selbstfahrenden Autos. Diese waren auch schon in einige Unfälle verwickelt, schuld waren die "Roboter-Fahrzeuge" aber bisher in keinem einzigen Fall. Ein Unfall mit einem Radfahrer war bisher noch nicht dabei, was womöglich daran liegt, dass die Google-Autos einen Riesen-"Respekt" vor Radfahrern haben und ihnen gegenüber übervorsichtig sind.
Als Großstadt- und insbesondere Berlin-geplagter Radfahrer kann man hier nur eifrig mit dem Kopf nicken und laut "Gut so!" rufen: Denn die Google-Autos sind offenbar übervorsichtig, wenn sie auf Radfahrer treffen, wie ein Radler in einem Forum berichtet hat. Das Aufeinandertreffen von Zweiradfahrer und dem Google-Auto ist zwar schon zwei Wochen her, der Beitrag wurde aber erst jetzt von der Washington Post (via derStandard) entdeckt.
Der Nutzer des Rennrad-Forums berichtet, dass ein Google-Fahrzeug bereits einige Wochen zuvor in seiner Nachbarschaft (in Austin, Texas) unterwegs war, um Straßentests durchzuführen. Gegen Ende seiner eigenen Radausfahrt traf er an einer Kreuzung (mit vier Stopp-Tafeln) auf das Google-Auto.
Das wiederholte sich mehrmals, der Radfahrer schreibt, dass dieser "Tanz" etwa zwei Minuten lang weiterging, auch zur Erheiterung der Insassen des autonomen Fahrzeugs, die auch auf ihren Laptops tippten, sicherlich um aus dieser Situation zu lernen. Das Fazit des Radfahrers: Er fühlte sich beim Aufeinandertreffen mit einem selbstfahrenden Auto sicherer als mit einem von einem Menschen gesteuerten.
Der Nutzer des Rennrad-Forums berichtet, dass ein Google-Fahrzeug bereits einige Wochen zuvor in seiner Nachbarschaft (in Austin, Texas) unterwegs war, um Straßentests durchzuführen. Gegen Ende seiner eigenen Radausfahrt traf er an einer Kreuzung (mit vier Stopp-Tafeln) auf das Google-Auto.
Der mit dem Google-Auto tanzt
Und weil das Auto keine Sekunde vor dem Radfahrer an die Kreuzung kam, hatte es eigentlich auch Vorfahrt. Doch es verzichtete darauf als es den Radfahrer erfasste, dieser wiederum machte einen so genannten "Stehversuch", blieb also stehen ohne aus den Pedalen zu gehen. Dann wollte das Google-Auto aber losfahren, der Radfahrer rollte aber geringfügig nach vorne (der Balance willen), woraufhin das Computer-gesteuerte Fahrzeug sofort wieder anhielt.Das wiederholte sich mehrmals, der Radfahrer schreibt, dass dieser "Tanz" etwa zwei Minuten lang weiterging, auch zur Erheiterung der Insassen des autonomen Fahrzeugs, die auch auf ihren Laptops tippten, sicherlich um aus dieser Situation zu lernen. Das Fazit des Radfahrers: Er fühlte sich beim Aufeinandertreffen mit einem selbstfahrenden Auto sicherer als mit einem von einem Menschen gesteuerten.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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