Online-Rollenspiel führt "Gefängnis-Server" für Störenfriede ein
Die meisten von uns, die schon MMORPGs gespielt haben, kennen die Art von Spielern, deren einziges Vergnügen offenbar darin besteht, andere zu ärgern oder ihnen das Leben zu erschweren. Das Argument, das dann meist von Delinquenten kommt, ist fast immer dasselbe: Sie sind schließlich auch zahlende Kunden. Die Everquest 2-Macher experimentieren deshalb mit einem "Gefängnis-Server" für "Schwererziehbare".
Der "Gefängnis-Server" hat den Namen Drunder und wird demnächst starten. Dieser Server wird sich natürlich durch einige Besonderheiten auszeichnen, allen voran der Tatsache, dass es kein Zurück gibt: Wer einmal auf Drunder landet, der wird keinerlei Möglichkeit haben, diesen wieder zu verlassen. Und damit ist nicht nur ein Charakter gemeint, sondern das gesamte Konto.
Die Narrenfreiheit hat natürlich Folgen, denn ein Kundendienst oder ähnliches steht auf Drunder nicht zur Verfügung. Daybreak wird den Server aber dennoch beobachten, denn vorerst führt man ihn als "Experiment", dessen "Erfolg" sich erst zeigen wird.
Einmal hin, immer drin
Everquest 2 ist zwar schon ein älterer Titel (ist wie WoW im Jahr 2004 gestartet), hat aber nach wie vor eine treue Anhängerschaft. Und diese kann demnächst etwas Neues erleben, denn Betreiber Daybreak (früher: Sony Online Entertainment) hat bekannt gegeben, dass man einen "Prison Server" einführen wird.Der "Gefängnis-Server" hat den Namen Drunder und wird demnächst starten. Dieser Server wird sich natürlich durch einige Besonderheiten auszeichnen, allen voran der Tatsache, dass es kein Zurück gibt: Wer einmal auf Drunder landet, der wird keinerlei Möglichkeit haben, diesen wieder zu verlassen. Und damit ist nicht nur ein Charakter gemeint, sondern das gesamte Konto.
Anarchie ohne Support
Die ersten Bewohner oder besser gesagt Insassen von Drunder werden Spieler sei, die als "Mehrfach-Straftäter" immer wieder gegen die Regeln verstoßen haben und den Everquest 2-Betrieb gestört haben, berichtet Eurogamer. Es wird allerdings auch möglich sein, freiwillig nach Drunder zu gehen, denn dort herrscht gewissermaßen Anarchie, die Störenfriede und Selbst-Verbannten bleiben sich selbst überlassen. Doch auch für Freiwillige gilt, dass es kein Zurück gibt.Die Narrenfreiheit hat natürlich Folgen, denn ein Kundendienst oder ähnliches steht auf Drunder nicht zur Verfügung. Daybreak wird den Server aber dennoch beobachten, denn vorerst führt man ihn als "Experiment", dessen "Erfolg" sich erst zeigen wird.
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