Das nächste MMO? The Elder Scrolls Online dürfte auf F2P umstellen
Kenner der MMORPG-Szene kennen das Prozedere sicherlich schon bestens: Immer wenn ein neues Online-Spiel mit einem Abo-Modell startet, haben die Entwickler ehrgeizige Pläne, man will Marktführer WoW einen empfindlichen Schlag versetzen. Auf einen soliden Start folgt bald Ernüchterung und einige Zeit später die Umstellung auf Free-to-Play.
Das könnte auch bei The Elder Scrolls Online (TESO) in einigen Monaten der Fall sein. Das Spiel der Oblivion- und Skyrim-Macher Bethesda Game Studios war zwar mit "Rückenwind" einer sehr erfolgreichen und populären Einzelspielerreihe gestartet, doch auch TESO kam nicht ansatzweise auf jene Abo-Zahlen wie sie World of Warcraft seit mittlerweile einem Jahrzehnt aufweist.
Das klingt zunächst nach einer harmlosen Änderung in Sachen Abo-Möglichkeit. In einem Thread im französischen Forum wird auch entsprechend als Argument angeführt, dass die kürzeren Zahlungsmodelle bei den Spielern eben beliebter seien. Eine echte bzw. zufriedenstellende Erklärung für das Ende des Halbjahres-Abos ist das allerdings auch nicht, das meinen auch die Kommentarschreiber im erwähnten Thread.
Offizielle aktuelle Zahlen zu den Abonnenten sind nicht bekannt, vor etwa einem halben Jahr soll TESO rund 700.000 regelmäßige Spieler gehabt haben, ob man das auch tatsächlich im Herbst halten konnte, ist aber unklar und auch ein wenig anzuzweifeln. Vor allem auch deshalb, weil WoW mit der Veröffentlichung des letzten Addons Warlords of Draenor wieder ganz ordentlich zulegen konnte, was erfahrungsgemäß stets auf Kosten der Konkurrenz geht.
Siehe auch: 600.000 neue Abos - WoW-Begräbnis muss erneut abgesagt werden
Kein 6-Monate-Abo mehr
Nun gibt es erste (vorsichtige) Anzeichen dafür, dass auch TESO den Weg von Spielen wie Herr der Ringe Online und Star Wars: The Old Republic gehen könnte. Denn laut einem Bericht von Joystiq wurde bei The Elder Scrolls Online die Zahlungsoption für sechs Monate entfernt.Das klingt zunächst nach einer harmlosen Änderung in Sachen Abo-Möglichkeit. In einem Thread im französischen Forum wird auch entsprechend als Argument angeführt, dass die kürzeren Zahlungsmodelle bei den Spielern eben beliebter seien. Eine echte bzw. zufriedenstellende Erklärung für das Ende des Halbjahres-Abos ist das allerdings auch nicht, das meinen auch die Kommentarschreiber im erwähnten Thread.
Offizielle aktuelle Zahlen zu den Abonnenten sind nicht bekannt, vor etwa einem halben Jahr soll TESO rund 700.000 regelmäßige Spieler gehabt haben, ob man das auch tatsächlich im Herbst halten konnte, ist aber unklar und auch ein wenig anzuzweifeln. Vor allem auch deshalb, weil WoW mit der Veröffentlichung des letzten Addons Warlords of Draenor wieder ganz ordentlich zulegen konnte, was erfahrungsgemäß stets auf Kosten der Konkurrenz geht.
Siehe auch: 600.000 neue Abos - WoW-Begräbnis muss erneut abgesagt werden
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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