Google verschiebt modulare Smartphones *Update:
neues Design*
Google arbeitet seit einiger Zeit mit Project Ara an modularen Smartphones, doch jüngst stieß man dabei auf Hürden, die die eigentlich für dieses Jahr geplante Einführung erster Geräte zu Testzwecken unmöglich machen. Jetzt hat das Team auch verraten warum: die Geräte waren in ihrer aktuellen Form vielleicht nicht stabil genug.
Ausführliche Angaben stehen noch aus, doch offenbar will Google nun neue Wege finden, um die auf einzelnen Modulen untergebrachten diversen Teile seiner modularen Smartphones ordnungsgemäß zu befestigen. Vermutlich müssen die künftigen Kunden durch die Umstellung auf eine andere Methode der Befestigung auf einen Teil des Komforts verzichten, den die elektropermanenten Magnete bieten. Mit ihnen lassen sich die Module mit geringem Aufwand in das gemeinsame "Rückgrat" einschieben und darin befestigen, ohne dass zum Beispiel Schrauben nötig sind oder irgendwelche Haken einrasten müssen.
Noch ist vollkommen offen, welche alternative Befestigungsmethode nun bei den von Project Ara entwickelten modularen Smartphones zum Einsatz kommen soll. In einem weiteren Tweet sprach das Team lediglich von einem "einzigartigen" neuen Ansatz, der nun erprobt werden soll. Die elektropermanenten Magnete wären eigentlich ideal für den Bau eines modularen Geräts, da sich ihre äußere Magnetwirkung mit einem einfachen Stromimpuls ein- oder ausschalten lässt. Dadurch sollten die Module auch ohne die sonst üblichen Schrauben oder Clips in ihrem Einschub gehalten werden, doch offenbar reicht die Kraft der Magnete nicht aus.
Google gab vor einigen Tagen bekannt, dass sich die geplante Einführung eines Testprogramms in Puerto Rico über dieses Jahr hinaus verschiebt. Man will nun zunächst neue Pläne für die Erprobung der modularen Smartphones schmieden, hat aber offensichtlich auch noch ein großes Problem in Sachen Hardware-Design zu überwinden. Die modularen Geräte sollen eigentlich den Vorteil bieten, sich jederzeit durch neue oder andere Module erweitern oder aktualisieren zu lassen.
Update (23:00 Uhr):
Google hat inzwischen in einem weiteren Tweet mitgeteilt, dass der dieser Nachricht zu Grunde liegende Tweet nicht ganz ernst gemeint war. Das Team erklärte, man habe einen sehr schlechten Witz gemacht und die Prototypen hätten keineswegs im Falltest versagt. Man arbeite jetzt am eigenen Humor. Dennoch arbeite man an einer "neuen Lösung", die bisher sehr vielversprechend sei, hieß es außerdem.Weiter im Text der Originalmeldung:
Wie das Team hinter Project Ara über Twitter verlauten ließ, will man nun auf die Verwendung von elektropermanenten Magneten verzichten. Hintergrund ist offenbar, dass die Magnete bei entsprechend ausgestatteten Prototypen bei Sturztests nicht in der Lage waren, die einzelnen Komponenten der modularen Smartphones wirklich festzuhalten. Anscheinend reicht ihre Kraft nicht aus, um ein Auseinanderfallen der in das gemeinsame Gehäuse eingeschobenen Bauteile zu verhindern.Ausführliche Angaben stehen noch aus, doch offenbar will Google nun neue Wege finden, um die auf einzelnen Modulen untergebrachten diversen Teile seiner modularen Smartphones ordnungsgemäß zu befestigen. Vermutlich müssen die künftigen Kunden durch die Umstellung auf eine andere Methode der Befestigung auf einen Teil des Komforts verzichten, den die elektropermanenten Magnete bieten. Mit ihnen lassen sich die Module mit geringem Aufwand in das gemeinsame "Rückgrat" einschieben und darin befestigen, ohne dass zum Beispiel Schrauben nötig sind oder irgendwelche Haken einrasten müssen.
Noch ist vollkommen offen, welche alternative Befestigungsmethode nun bei den von Project Ara entwickelten modularen Smartphones zum Einsatz kommen soll. In einem weiteren Tweet sprach das Team lediglich von einem "einzigartigen" neuen Ansatz, der nun erprobt werden soll. Die elektropermanenten Magnete wären eigentlich ideal für den Bau eines modularen Geräts, da sich ihre äußere Magnetwirkung mit einem einfachen Stromimpuls ein- oder ausschalten lässt. Dadurch sollten die Module auch ohne die sonst üblichen Schrauben oder Clips in ihrem Einschub gehalten werden, doch offenbar reicht die Kraft der Magnete nicht aus.
Google gab vor einigen Tagen bekannt, dass sich die geplante Einführung eines Testprogramms in Puerto Rico über dieses Jahr hinaus verschiebt. Man will nun zunächst neue Pläne für die Erprobung der modularen Smartphones schmieden, hat aber offensichtlich auch noch ein großes Problem in Sachen Hardware-Design zu überwinden. Die modularen Geräte sollen eigentlich den Vorteil bieten, sich jederzeit durch neue oder andere Module erweitern oder aktualisieren zu lassen.
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