Schlechtes Karma: Google-Datenzentrum viermal vom Blitz getroffen
Moderne Datenzentren der großen Internet-Konzerne sind gegen die meisten denkbaren Störfaktoren abgesichert. Es gibt aber eben auch Ereignisse, die so unwahrscheinlich sind, dass sie von niemandem einkalkuliert werden. Diese Erfahrung musste der Suchmaschinenkonzern Google in dieser Woche in Belgien machen.
Der Volksmund sagt, dass der Blitz niemals zweimal einschlägt. Wer nun aber an übernatürliche Wesen oder Karma glaubt, dürfte Google ab sofort ziemlich skeptisch anschauen. Denn das Google-Datenzentrum in Belgien wurde binnen weniger Tage gleich vier Mal in Folge von Blitzen getroffen. Die Vorkehrungen, die gegen die Folgen eines Einschlags schützen sollen, konnten dagegen nicht mehr im gewünschten Umfang greifen.
Wie das Unternehmen mitteilte, hatten einige Nutzer in Folge des Ereignisses bis zu vier Tage keinen oder nur begrenzten Zugriff auf ihre Daten in der Cloud. Denn die Spannungsspitzen konnten letztlich bis in die Storage-Systeme durchgehen, die eigentlich so konfiguriert sind, dass einzelne Probleme mit Speichermedien nicht auffallen.
In Googles ausführlichen Bericht über den Vorfall, beschreibt das Unternehmen, wie man eigentlich dafür sorgt, dass die Storage-Systeme nicht ausfallen: Die Systeme zur Stromversorgung sorgen bei normalen Zwischenfällen dafür, dass sie sich automatisch wieder hochfahren, wenn sie durch Spannungsspitzen überlastet wurden. In der Zwischenzeit stehen Akkus als Backup der Stromversorgung zur Verfügung, die nahtlos für einen Weiterbetrieb sorgen.
Die Überlastung führte aber dazu, dass die Energie aus den Akkus außergewöhnlich stark abgesaugt wurde. Einige Daten, die genau im Moment des Ausfalls geschrieben werden sollten, landeten daher im Nirvana und konnten auch manuell nicht wiederhergestellt werden. Google spricht hier von einem äußerst geringen Teil: 0.000001% der Informationen, mit denen man in dem Datenzentrum umgeht.
Angesichts der Informationsmengen, die solch eine Einrichtung verarbeitet, kann das in absoluten Zahlen durchaus ein ordentlicher Wert sein. Das hängt natürlich auch von der Art der Daten ab: Wenn in einem Video einige Einzelframes wegfallen, fällt dies nicht weiter auf. War es aber eine wichtige Telefonnummer, die ein Google-Nutzer gerade in seinem Online-Adressbuch speichern wollte, können auch sehr geringe Datenverluste Folgen für den Anwender haben.
Wie das Unternehmen mitteilte, hatten einige Nutzer in Folge des Ereignisses bis zu vier Tage keinen oder nur begrenzten Zugriff auf ihre Daten in der Cloud. Denn die Spannungsspitzen konnten letztlich bis in die Storage-Systeme durchgehen, die eigentlich so konfiguriert sind, dass einzelne Probleme mit Speichermedien nicht auffallen.
In Googles ausführlichen Bericht über den Vorfall, beschreibt das Unternehmen, wie man eigentlich dafür sorgt, dass die Storage-Systeme nicht ausfallen: Die Systeme zur Stromversorgung sorgen bei normalen Zwischenfällen dafür, dass sie sich automatisch wieder hochfahren, wenn sie durch Spannungsspitzen überlastet wurden. In der Zwischenzeit stehen Akkus als Backup der Stromversorgung zur Verfügung, die nahtlos für einen Weiterbetrieb sorgen.
Die Überlastung führte aber dazu, dass die Energie aus den Akkus außergewöhnlich stark abgesaugt wurde. Einige Daten, die genau im Moment des Ausfalls geschrieben werden sollten, landeten daher im Nirvana und konnten auch manuell nicht wiederhergestellt werden. Google spricht hier von einem äußerst geringen Teil: 0.000001% der Informationen, mit denen man in dem Datenzentrum umgeht.
Angesichts der Informationsmengen, die solch eine Einrichtung verarbeitet, kann das in absoluten Zahlen durchaus ein ordentlicher Wert sein. Das hängt natürlich auch von der Art der Daten ab: Wenn in einem Video einige Einzelframes wegfallen, fällt dies nicht weiter auf. War es aber eine wichtige Telefonnummer, die ein Google-Nutzer gerade in seinem Online-Adressbuch speichern wollte, können auch sehr geringe Datenverluste Folgen für den Anwender haben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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