Amazons Cloud-Ausfall:
Der Blitz trägt keine Schuld
Vor etwa einer Woche sorgte ein Ausfall der Cloud-Dienste von Amazon dafür, dass zahlreiche Websites, die auf das Angebot des Online-Händlers setzen, nicht erreichbar waren. Jetzt wurde eine ausführliche Rekonstruktion der Vorfälle veröffentlicht. Das Ergebnis: Der Stromausfall wurde nicht von einem Blitz verursacht.
Siehe auch: Blitz legt Rechenzentren von Amazon und MS lahm
In einer Nachricht heißt es, dass eine Verkettung mehrerer Umstände zu dem Zwischenfall geführt hat. Am Anfang erfolgte ein Stromausfall, dessen Ursache nicht bekannt ist. Zunächst ging man davon aus, dass ein Blitz in die Stromversorgung eingeschlagen ist, doch diese Annahme bestätigte sich im Rahmen der Untersuchungen nicht.
Die Notstromversorgung sprang nicht wie geplant ein, da der Programmable Logic Controller (PLC) nicht funktionierte. Er kümmert sich um die Synchronisation der Phasen, so dass die Umstellung der Stromversorgung reibungslos erfolgt. Durch den Defekt war nur ein Teil der Notstromversorgung im Betrieb.
Da durch den fehlenden Strom zahlreiche Server nicht am Netz waren, kam es zu einem Datenstau. Die Management-Server nahmen weiterhin Anfragen für die Cloud-Server entgegen, konnten diese jedoch nicht abarbeiten. Erst als die Anfragen manuell deaktiviert wurden, löste sich der Datenstau auf. Nach etwa drei Stunden sollen die meisten Systeme wieder Strom zur Verfügung gehabt haben.
Erschwerend kommt hinzu, dass es unabhängig von diesen Vorfällen einen Hardware-Ausfall gegeben hat, der für Probleme mit den Backups sorgte. Wie umfangreich mögliche Datenverluste sind, wurde nicht mitgeteilt. In Zukunft soll ein derartiger Ausfall unwahrscheinlicher werden, indem Verbesserungen an allen problembehafteten Stufen des Systems vorgenommen werden.
In einer Nachricht heißt es, dass eine Verkettung mehrerer Umstände zu dem Zwischenfall geführt hat. Am Anfang erfolgte ein Stromausfall, dessen Ursache nicht bekannt ist. Zunächst ging man davon aus, dass ein Blitz in die Stromversorgung eingeschlagen ist, doch diese Annahme bestätigte sich im Rahmen der Untersuchungen nicht.
Die Notstromversorgung sprang nicht wie geplant ein, da der Programmable Logic Controller (PLC) nicht funktionierte. Er kümmert sich um die Synchronisation der Phasen, so dass die Umstellung der Stromversorgung reibungslos erfolgt. Durch den Defekt war nur ein Teil der Notstromversorgung im Betrieb.
Da durch den fehlenden Strom zahlreiche Server nicht am Netz waren, kam es zu einem Datenstau. Die Management-Server nahmen weiterhin Anfragen für die Cloud-Server entgegen, konnten diese jedoch nicht abarbeiten. Erst als die Anfragen manuell deaktiviert wurden, löste sich der Datenstau auf. Nach etwa drei Stunden sollen die meisten Systeme wieder Strom zur Verfügung gehabt haben.
Erschwerend kommt hinzu, dass es unabhängig von diesen Vorfällen einen Hardware-Ausfall gegeben hat, der für Probleme mit den Backups sorgte. Wie umfangreich mögliche Datenverluste sind, wurde nicht mitgeteilt. In Zukunft soll ein derartiger Ausfall unwahrscheinlicher werden, indem Verbesserungen an allen problembehafteten Stufen des Systems vorgenommen werden.
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