Deutsche Telekom soll mit unhaltbaren Dumping-Preisen agieren
Die Bundesnetzagentur geht jetzt Vorwürfen gegen die Deutsche Telekom nach, wonach der Telekommunikationskonzern versucht, regionale Anbieter mit Dumping-Preisen aus dem Markt zu drängen. Verschiedene Wettbewerber sollen sich mit entsprechenden Beschwerden an die Behörde gewandt haben.
Infografik: So viele Menschen sind an das mobile Breitbandnetz angeschlossen
In der Sache geht es um Werbe-Aktionen, die die Deutsche Telekom in begrenzten Regionen durchführt, berichtete der Branchenverband BREKO. Gezielt, so der Vorwurf, werden in verschiedenen Städten Breitband-Anschlüsse mit satten Rabatten angeboten. So erhält man in Köln beispielsweise im ersten Jahr der Vertragslaufzeit auf den Tarif Magenta Zuhause M einen Preisnachlass von gut 10 Euro im Monat.
Auch in verschiedenen anderen Städten können Internet-Nutzer recht günstig an Anschlüsse der Telekom kommen - nach Wahrnehmung der Beschwerdeführer ausgerechnet dort, wo regionale Anbieter mit ihren eigenen Infrastrukturen eine starke Konkurrenz darstellen.
Was diese als zu billiges Dumping-Angebot ansehen, das es laut den Wettbewerbsvorschriften nicht geben darf, hat nach Ansicht der Telekom-Konkurrenten einen klaren Bezugspunkt. Der ehemalige Staatskonzern muss seine Leitungen auch an andere Anbieter vermieten, wofür die Bundesnetzagentur einen Preis festgelegt hat.
Liegt das Werbeangebot für die Endkunden sogar unter diesem Betrag, wäre dies ihrer Ansicht nach gleichbedeutend damit, dass die Telekom hier für ein Produkt weniger verlangt, als es das Unternehmen eigentlich kostet. Geschieht dies, um Wettbewerber auszubremsen, die nicht ohne weiteres ein Zuschussgeschäft betreiben können - und dann noch durch den Marktführer - verstößt ein solches Vorgehen gegen das Gesetz.
Die Telekom sieht sich aber in einer Position, wo es ihr durchaus möglich sein müsse, Kunden mit besonders günstigen Sonderangeboten anzulocken. In entsprechenden Ballungsräumen sei man immerhin gar kein Marktführer, sondern liege oft bei Marktanteilen unter 30 Prozent.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
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In der Sache geht es um Werbe-Aktionen, die die Deutsche Telekom in begrenzten Regionen durchführt, berichtete der Branchenverband BREKO. Gezielt, so der Vorwurf, werden in verschiedenen Städten Breitband-Anschlüsse mit satten Rabatten angeboten. So erhält man in Köln beispielsweise im ersten Jahr der Vertragslaufzeit auf den Tarif Magenta Zuhause M einen Preisnachlass von gut 10 Euro im Monat.
Auch in verschiedenen anderen Städten können Internet-Nutzer recht günstig an Anschlüsse der Telekom kommen - nach Wahrnehmung der Beschwerdeführer ausgerechnet dort, wo regionale Anbieter mit ihren eigenen Infrastrukturen eine starke Konkurrenz darstellen.
Was diese als zu billiges Dumping-Angebot ansehen, das es laut den Wettbewerbsvorschriften nicht geben darf, hat nach Ansicht der Telekom-Konkurrenten einen klaren Bezugspunkt. Der ehemalige Staatskonzern muss seine Leitungen auch an andere Anbieter vermieten, wofür die Bundesnetzagentur einen Preis festgelegt hat.
Liegt das Werbeangebot für die Endkunden sogar unter diesem Betrag, wäre dies ihrer Ansicht nach gleichbedeutend damit, dass die Telekom hier für ein Produkt weniger verlangt, als es das Unternehmen eigentlich kostet. Geschieht dies, um Wettbewerber auszubremsen, die nicht ohne weiteres ein Zuschussgeschäft betreiben können - und dann noch durch den Marktführer - verstößt ein solches Vorgehen gegen das Gesetz.
Die Telekom sieht sich aber in einer Position, wo es ihr durchaus möglich sein müsse, Kunden mit besonders günstigen Sonderangeboten anzulocken. In entsprechenden Ballungsräumen sei man immerhin gar kein Marktführer, sondern liege oft bei Marktanteilen unter 30 Prozent.
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