Smartphone-Geschäft: Samsungs Abstieg geht ungebremst weiter
Der Abstieg von Samsung im Mobile-Geschäft geht ungebremst weiter. Im ersten Quartal dieses Jahres musste der südkoreanische Elektronikkonzern erneut einen erheblichen Gewinnrückgang einstecken, nachdem die Ergebnisse der Handy-Sparte wiederholt signifikant nach unten gingen.
Umgerechnet wies das Unternehmen für den fraglichen Zeitraum einen Nettogewinn von 3,95 Milliarden Euro aus. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Samsung noch einen Überschuss von 6,39 Milliarden Euro erzielt. Der Gewinn des ersten Quartals hat dabei auch die Zielsetzung von 4,24 Milliarden Euro klar verfehlt.
Die Ursache ist beim Betrachten der Entwicklung der zahlreichen Konzernteile klar: Der Gewinn der Mobilfunk-Sparte, die noch vor Kurzem den größten Anteil an den Überschüssen hatte, sackte von 5,49 Milliarden Euro auf 2,34 Milliarden Euro ein. Nach Stückzahlen kann der Konzern seine Marktführerschaft derzeit zwar noch behalten, allerdings läuft es dabei vor allem in den unteren bis mittleren Preissegmenten noch halbwegs gut. Im lukrativen High End-Markt hat Samsung zuletzt hingegen klar Apple das Feld überlassen müssen.
Der Konkurrent hatte nicht nur allgemein mit seiner neuen iPhone-Generation kräftig gepunktet und Rekordergebnisse eingefahren. Besonders schmerzhaft dürfte es dabei sein, dass er auch in den bisher klar von Samsung kontrollierten Märkten wie dem Heimatland Südkorea ordentlich zulegen konnte.
Der Elektronikkonzern veröffentlichte in seinen Bilanzen zwar keine konkreten Verkaufszahlen, doch Marktforscher schätzen den Smartphone-Absatz im ersten Quartal auf 83 Millionen Geräte, was 6 Prozent weniger wären als im Vorjahr. Apple verkaufte hingegen 61 Millionen Stück - und dies, ohne Modelle im unteren Preissegment im Sortiment zu haben. Samsung setzte eher Geräte der Galaxy A-Serie noch recht gut ab, die vergleichsweise geringe Gewinnmargen mitbringen.
Der Umsatz des Konzerns fiel infolge dessen um 12 Prozent auf 40,2 Milliarden Euro. Nun setzt das Unternehmen alle Hoffnungen darauf, dass das neue Galaxy S6 und das zugehörige Edge-Modell, die nun auch weltweit vertrieben werden, für Linderung sorgen und den Gewinn sogar wieder steigen lassen. Das Samsung-Management zweifelt aber selbst daran, dass die Produkte ausreichen werden, um den Rückgang bei Smartphone-Verkäufen insgesamt zu stoppen. Hinzu kommt, dass die Marketing-Ausgaben noch einmal erhöht werden, was die kommenden Ergebnisse zusätzlich belasten wird.
Die Ursache ist beim Betrachten der Entwicklung der zahlreichen Konzernteile klar: Der Gewinn der Mobilfunk-Sparte, die noch vor Kurzem den größten Anteil an den Überschüssen hatte, sackte von 5,49 Milliarden Euro auf 2,34 Milliarden Euro ein. Nach Stückzahlen kann der Konzern seine Marktführerschaft derzeit zwar noch behalten, allerdings läuft es dabei vor allem in den unteren bis mittleren Preissegmenten noch halbwegs gut. Im lukrativen High End-Markt hat Samsung zuletzt hingegen klar Apple das Feld überlassen müssen.
Der Konkurrent hatte nicht nur allgemein mit seiner neuen iPhone-Generation kräftig gepunktet und Rekordergebnisse eingefahren. Besonders schmerzhaft dürfte es dabei sein, dass er auch in den bisher klar von Samsung kontrollierten Märkten wie dem Heimatland Südkorea ordentlich zulegen konnte.
Der Elektronikkonzern veröffentlichte in seinen Bilanzen zwar keine konkreten Verkaufszahlen, doch Marktforscher schätzen den Smartphone-Absatz im ersten Quartal auf 83 Millionen Geräte, was 6 Prozent weniger wären als im Vorjahr. Apple verkaufte hingegen 61 Millionen Stück - und dies, ohne Modelle im unteren Preissegment im Sortiment zu haben. Samsung setzte eher Geräte der Galaxy A-Serie noch recht gut ab, die vergleichsweise geringe Gewinnmargen mitbringen.
Der Umsatz des Konzerns fiel infolge dessen um 12 Prozent auf 40,2 Milliarden Euro. Nun setzt das Unternehmen alle Hoffnungen darauf, dass das neue Galaxy S6 und das zugehörige Edge-Modell, die nun auch weltweit vertrieben werden, für Linderung sorgen und den Gewinn sogar wieder steigen lassen. Das Samsung-Management zweifelt aber selbst daran, dass die Produkte ausreichen werden, um den Rückgang bei Smartphone-Verkäufen insgesamt zu stoppen. Hinzu kommt, dass die Marketing-Ausgaben noch einmal erhöht werden, was die kommenden Ergebnisse zusätzlich belasten wird.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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