Galaxy Z TriFold: Samsungs neues Dreifach-Smartphone im Test

Das Samsung Galaxy Z TriFold vereint Smartphone und Tablet in einem Gerät und setzt auf zwei Faltstellen, um zwischen kompaktem Telefonformat und einem rund 10 Zoll großen, rechteckigen Innen-Display zu wechseln. Im Vergleich zu bisherigen, eher quadratischen Foldables bietet das neue Konzept deutlich mehr nutzbare Bildschirmfläche, wie sich im Test durch unseren Kollegen Johannes Knapp von NewGadgets zeigte.

Technisch orientiert sich das TriFold am Galaxy Z Fold 7, zielt aber stärker auf Anwender, die unterwegs produktiv arbeiten oder Medien komfortabler konsumieren möchten. Ein 6,5-Zoll-Frontdisplay mit 120 Hz und bis zu 2600 Nits schützt das innere Faltdisplay, das geöffnet ein vollwertiges Tablet ersetzt. Im Inneren arbeitet der Snapdragon 8 Elite 4 Galaxy, kombiniert mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher. Der 5600-mAh-Akku lädt kabelgebunden mit 45 W, kabellos mit 15 W. Die Kameraausstattung umfasst eine 200-MP-Hauptkamera, Tele- und Ultraweitwinkel; Videos gelingen bis 8K.
Samsung Galaxy Z Tri-Fold (NewGadgets) Samsung Galaxy Z Tri-Fold (NewGadgets) Samsung Galaxy Z Tri-Fold (NewGadgets)
Mit 12,9 mm im geschlossenen Zustand bleibt das Gerät trotz komplexem Faltsystem relativ schlank; aufgeklappt misst es an der dünnsten Stelle 3,9 mm. Ein Carbon-Look auf der Rückseite lehnt sich an das Design des Fold 7 an. Das Multitasking profitiert vom breiten Displayformat: Apps lassen sich flexibel anordnen, Fenstergrößen frei definieren und per Geste schnell wechseln.

Praktisch ist ein Sicherungsmechanismus, der beim falschen Zusammenfalten warnt und Schäden vorbeugen soll. Im Lieferumfang sind ein 45-W-Netzteil und ein Schutzcover enthalten. Im Vergleich zu anderen TriFold-Konzepten setzt Samsung auf ein innen liegendes Faltdisplay, das im geschlossenen Zustand geschützt bleibt. Konkurrenzmodelle mit außen liegendem Display bieten zwar andere Formfaktoren, sind aber potenziell kratzanfälliger.

Zu teuer für die Masse

Zu den Vorteilen zählen die große, rechteckige Displayfläche, das gute Multitasking und der Schutzmechanismus. Nachteile sind der hohe Preis von etwa 2100 Euro in Südkorea - für Europa wird ein noch höherer Betrag erwartet - sowie der nicht mehr ganz aktuelle Chip. Zudem bleibt der Formfaktor ein Nischenprodukt.

Das TriFold richtet sich vor allem an Nutzerinnen und Nutzer, die ein einziges Gerät für Kommunikation, Medien und produktive Aufgaben bevorzugen. Wer ausschließlich ein kompaktes Smartphone benötigt, zahlt für Funktionen, die kaum genutzt werden. Ob sich der Formfaktor durchsetzt, hängt vom realen Mehrwert im Alltag und von der Preisgestaltung in internationalen Märkten ab. Mehr von NewGadgets: NewGadgets.de NewGadgets auf YouTube
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