Peter Molyneux in Interview als "pathologischer Lügner" bezeichnet
Entwicklerlegende Peter Molyneux ist bekannt dafür, so manches Versprechen aus dem Vorfeld der Veröffentlichung eines Spiels nicht zu halten, zuletzt gab es einiges an Aufregung um den Populous-"Nachfolger" Godus, auch hier wurden viele angekündigte Versprechen aus der Kickstarter-Kampagne gebrochen. In einem Interview wurde er nun besonders hart angegriffen.
Das Spiele-Blog Rock, Paper, Shotgun (RPS) ist eines der renommiertesten überhaupt, man ist auch bekannt dafür, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Besonders beim Interview, das man nun mit Peter Molyneux geführt hat, griff man Molyneux sehr scharf an. Gleich in der ersten Frage wollte man von ihm wissen, ob er denkt, dass er ein "pathologischer Lügner" sei.
Diese Entscheidung verteidigte Molyneux mit dem Hinweis, dass man per Crowdfunding nicht genügend Geld sammeln konnte. Das Argument, dass er nach 30 Jahren in der Branche wissen müsste, wie viel ein Spiel kostet, wies er von sich, Dinge in Bezug auf Kreativität könne man nur sehr schwer vorhersagen.
Das extrem lange Interview oder besser gesagt Streitgespräch widmet sich zahlreichen anderen Themen in Zusammenhang mit Godus und der Person Molyneux. Auch das Versprechen, den "Gewinner" des mobilen Spiels Curiosity Bryan Henderson zum "Gott" in Godus zu machen, ist einer der zentralen Punkte. Auch das ist bis heute (nach zwei Jahren) nicht passiert.
In einem anderen Interview mit dem britischen Guardian hat Molyneux inzwischen erklärt, nie wieder mit der Presse über seine Spiele zu sprechen. Doch auch RPS wird inzwischen für die Art des Interviews angegriffen.
Nichts als Lügen?
Das verneinte Molyneux natürlich und meinte, dass die ihm vorgeworfenen gebrochenen Versprechen oftmals außerhalb seiner Kontrolle lägen, bewusst habe er noch nie gelogen, so der Entwickler. Molyneux wollte ein Beispiel für eine konkrete "Lüge" wissen, worauf ihm RPS vorwarf, dass dieser zu Beginn der Kickstarter-Kampagne für Godus erklärt habe, dass man keinen Publisher haben wolle, da das Spiel einzig und alleine durch Fans finanziert werden sollte - fünf Monate später unterschrieb man dann bei einem Publisher.Diese Entscheidung verteidigte Molyneux mit dem Hinweis, dass man per Crowdfunding nicht genügend Geld sammeln konnte. Das Argument, dass er nach 30 Jahren in der Branche wissen müsste, wie viel ein Spiel kostet, wies er von sich, Dinge in Bezug auf Kreativität könne man nur sehr schwer vorhersagen.
Das extrem lange Interview oder besser gesagt Streitgespräch widmet sich zahlreichen anderen Themen in Zusammenhang mit Godus und der Person Molyneux. Auch das Versprechen, den "Gewinner" des mobilen Spiels Curiosity Bryan Henderson zum "Gott" in Godus zu machen, ist einer der zentralen Punkte. Auch das ist bis heute (nach zwei Jahren) nicht passiert.
In einem anderen Interview mit dem britischen Guardian hat Molyneux inzwischen erklärt, nie wieder mit der Presse über seine Spiele zu sprechen. Doch auch RPS wird inzwischen für die Art des Interviews angegriffen.
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