23 Mrd. zu viel bezahlt: Deutsche lassen günstigere Handy-Tarife liegen
Netzabdeckung, Datenvolumen, Geschwindigkeit & Co: Für den passenden Handy-Tarif muss schon viel zusammenkommen. Die Deutschen sind aber offenbar miserabel darin, den für sie passenden Vertrag zu wählen. Eine Analyse sieht ein gigantisches Sparpotenzial.
Auswertung von Preisen in Europa: Deutsche zahlen ohnehin schon viel
Genau hier setzt eine Analyse von Verivox an, diese versucht zu ermitteln, wie groß das Sparpotenzial im deutschen Mobilfunkmarkt wirklich ist. Das Ergebnis: "Würden alle Kunden der großen deutschen Mobilfunker in einen günstigeren Discounter-Tarif (im gleichen Netz) wechseln, ließen sich rechnerisch pro Jahr 23,4 Milliarden Euro sparen", so das Verbraucherportal. Im Extremfall könnten die einzelnen Kunden ihre Rechnung um bis zu 82 Prozent senken.
Dass dabei immer noch viele Kunden in zu teuren Tarifen verbleiben, hat unter anderem einen Grund: eine völlig falsche Einschätzung der benötigten Leistung. "Viele Verbraucher überschätzen ihren Datenbedarf", so Jens-Uwe Theumer von Verivox. Bei den allermeisten Verbrauchern sei das Handy im Alltag ohnehin fast immer in einem WLAN eingewählt.
Zweite Kostenfalle: Subventionierte Handys. Zwar ist schon länger bekannt, dass der getrennte Erwerb von Gerät und Vertrag finanziell größtenteils mehr Sinn ergibt, Deutsche neigen aber immer noch dazu, hochpreisige Tarife zu buchen, um den Einmalpreis eines Geräts so niedrig wie möglich zu halten.
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Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Deutsche zahlen viel zu viel für ihre Mobilfunktarife
Es sind interessante Werte, die immer weiter auseinanderdrifteten: Laut einer neuen Erhebung der Bundesnetzagentur verbraucht der durchschnittliche deutsche Mobilfunk-Vertragskunde 4,3 GB im Monat. Im krassen Kontrast stehen dazu die Handytarife der großen Anbieter, die pro Vertrag mittlerweile durchschnittlich 27 GB bieten - das sechsfache des Verbrauchsdurchschnitts. All das führt zu einem einfachen Rückschluss: Viele Kunden im Mobilfunkmarkt bezahlen für Leistung, die sie nie nutzen.
Auswertung von Preisen in Europa: Deutsche zahlen ohnehin schon viel
Genau hier setzt eine Analyse von Verivox an, diese versucht zu ermitteln, wie groß das Sparpotenzial im deutschen Mobilfunkmarkt wirklich ist. Das Ergebnis: "Würden alle Kunden der großen deutschen Mobilfunker in einen günstigeren Discounter-Tarif (im gleichen Netz) wechseln, ließen sich rechnerisch pro Jahr 23,4 Milliarden Euro sparen", so das Verbraucherportal. Im Extremfall könnten die einzelnen Kunden ihre Rechnung um bis zu 82 Prozent senken.
Falsche Einschätzung
Den ermittelten Verbrauchsdurchschnitt von rund 4 bis 5 GB könnten die meisten Kunden mit einem Discount-Tarif ab fünf Euro monatlichem Durchschnittspreis abdecken. "Sie kosten teilweise weniger als ein Viertel der günstigsten Netzbetreiberangebote", so die Analyse. Viel Datenvolumen, hohe Geschwindigkeiten und Optionen wie 5G-Mobilfunk oder Multi-SIM-Optionen: Dafür geht man auch laut dem Verbraucherportal weiter zur Telekom, Vodafone und Telefonica.Dass dabei immer noch viele Kunden in zu teuren Tarifen verbleiben, hat unter anderem einen Grund: eine völlig falsche Einschätzung der benötigten Leistung. "Viele Verbraucher überschätzen ihren Datenbedarf", so Jens-Uwe Theumer von Verivox. Bei den allermeisten Verbrauchern sei das Handy im Alltag ohnehin fast immer in einem WLAN eingewählt.
Zweite Kostenfalle: Subventionierte Handys. Zwar ist schon länger bekannt, dass der getrennte Erwerb von Gerät und Vertrag finanziell größtenteils mehr Sinn ergibt, Deutsche neigen aber immer noch dazu, hochpreisige Tarife zu buchen, um den Einmalpreis eines Geräts so niedrig wie möglich zu halten.
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