Spielautomaten gehackt:
Über hundert Razzien und Verhaftungen
Kriminelle haben im größeren Stil die Software von zahlreichen Spielautomaten manipuliert, um optimale Gewinnchancen für sich herauszuholen. Die Täter waren bundesweit aktiv und sorgten nun für eine breit angelegte Polizeiaktion, bei der es zu zahlreichen Wohnungsdurchsuchungen und Festnahmen kam.
Der Vorwurf lautet banden- und gewerbsmäßiger Computerbetrug. Federführend bei den Ermittlungen war die Abteilung für organisierte Kriminalität der Staatsanwaltschaft Essen. Der Schwerpunkt der Durchsuchungen lag allerdings in Gelsenkirchen. Auch im umliegenden Ruhrgebiet hatten die Beamten viele Ziele ausgemacht, ebenso wie in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Baden-Württemberg, in Bayern und Niedersachsen.
Die Ermittler sprechen von "professioneller Manipulation der Software", mit der Einfluss auf die Gewinnausschüttung genommen worden sein soll. Vor allem in Gelsenkirchen sollen die Täter aktiv gewesen sein. Aber auch Automaten in vielen anderen Regionen waren betroffen.
In den meisten Fällen dieser Art begann alles damit, dass ähnlich wie bei früheren Computerspielen eine Art Cheat-Modus gefunden wurde. Eine bestimmte Kombination von Tastendrücken, die eigentlich den Entwicklern helfen sollte, ermöglichte es so, Manipulationen vorzunehmen. Die bisherigen Aussagen der Ermittler klingen in diesem Fall aber eher danach, dass auf anderem Weg gezielt in die Systeme eingegriffen wurde.
Die Ermittler sprechen von "professioneller Manipulation der Software", mit der Einfluss auf die Gewinnausschüttung genommen worden sein soll. Vor allem in Gelsenkirchen sollen die Täter aktiv gewesen sein. Aber auch Automaten in vielen anderen Regionen waren betroffen.
Schadenshöhe noch unklar
Aktuell äußerten sich die Behörden noch nicht dazu, wie die Beschuldigten in der Sache vorgingen. Am morgigen Tag könnte es weitergehende Informationen geben - zumindest wurden extra Pressevertreter zu einem Treffen mit der Staatsanwaltschaft Essen und der Polizei Gelsenkirchen eingeladen. Auch zu der Höhe des entstandenen Schadens gibt es derzeit noch keine Angaben, da hier die Ermittlungen noch immer andauern. Angesichts der Größe der Polizeiaktion kann allerdings von einer höheren Summe ausgegangen werden.In den meisten Fällen dieser Art begann alles damit, dass ähnlich wie bei früheren Computerspielen eine Art Cheat-Modus gefunden wurde. Eine bestimmte Kombination von Tastendrücken, die eigentlich den Entwicklern helfen sollte, ermöglichte es so, Manipulationen vorzunehmen. Die bisherigen Aussagen der Ermittler klingen in diesem Fall aber eher danach, dass auf anderem Weg gezielt in die Systeme eingegriffen wurde.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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