Reaktion auf Auto-Hack: Fiat Chrysler ruft 1,4 Mio. Autos zum Update
Vor wenigen Tagen hatten Hacker für Aufregung gesorgt, die bei einem Experiment Funktionen eines Jeep fernsteuerten. Jetzt reagiert der betroffene Konzern Fiat Chrysler und fordert rund 1,4 Millionen Besitzer auf, ihre Bord-Software auf den neusten Stand zu bringen.
Fahrzeug gehackt und Teile der Funktionen ferngesteuert: Charlie Miller und Chris Valasek haben es wieder einmal geschafft
Wie der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler Automobiles (FCA) in seiner offiziellen Erklärung eingesteht, sei der Rückruf aufgrund der bekannt gewordenen Sicherheitslücken erfolgt, um betroffene Fahrzeuge zuverlässig vor einer Manipulation von außen zu schützen. Wie man betont, handle es sich hierbei um eine reine Vorsichtsmaßnahme, da dem Unternehmen keine Unfälle, Beschwerden oder andere Probleme bekannt sind, die mit der Software in Verbindung gebracht werden könnten. Außerdem sei der demonstrierte Fehler nach allen verfügbaren Informationen nie von "Kriminellen" ausgenutzt worden.
Da einigen Fahrzeugmodellen die Möglichkeit zu einem Update über das Mobilfunknetz fehlt, sollen betroffene Autobestizer die neue Software laut der offiziellen Erklärung auch auf einem USB-Stick zugespielt bekommen können. Zusammen mit einer Verbesserung der eigenen Netzwerksicherheit will der Konzern das aufgezeigte gravierenden Sicherheitsproblem in den Griff bekommen. Der Vorfall zeigt auf jeden Fall deutlich, dass die starke Vernetzung von Fahrzeugen auch neue Anforderungen an Sicherheitslösungen mit sich bringen - man darf gespannt sein, wie die verschiedenen Hersteller diese in Zukunft annehmen.
Schreckensszenario führt zu Reaktion
Für jeden Autofahrer ist es ein echtes Schreckensszenario: Plötzlich hat man nicht mehr die Kontrolle über das eigene Fahrzeug. Gemeinsam mit dem Technik-Magazin Wired hatten die beiden US-amerikanischen Tüftler Charlie Miller und Chris Valasek demonstriert, dass moderne vernetzte Fahrzeuge genau in dieser Hinsicht anfällig für Attacken von außen sind. Jetzt reagiert der betroffenen Konzern Fiat Chrysler und ruft insgesamt 1,4 Millionen Automodelle zu einem Update.
Fahrzeug gehackt und Teile der Funktionen ferngesteuert: Charlie Miller und Chris Valasek haben es wieder einmal geschafft
Wie der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler Automobiles (FCA) in seiner offiziellen Erklärung eingesteht, sei der Rückruf aufgrund der bekannt gewordenen Sicherheitslücken erfolgt, um betroffene Fahrzeuge zuverlässig vor einer Manipulation von außen zu schützen. Wie man betont, handle es sich hierbei um eine reine Vorsichtsmaßnahme, da dem Unternehmen keine Unfälle, Beschwerden oder andere Probleme bekannt sind, die mit der Software in Verbindung gebracht werden könnten. Außerdem sei der demonstrierte Fehler nach allen verfügbaren Informationen nie von "Kriminellen" ausgenutzt worden.
Update auch per USB-Stick
FCA will bei der großen Update-Aktion verschiedene US-amerikanische Modelle der Marken Dodge, Ram und Jeep mit einer neuen Software-Version versorgen. Betroffen sind dabei aber nur Modelle, die mit einem bestimmten Bord-System mit 8,4-Zoll-Touchscreen-Display ausgerüstet sind. Über eine Webseite können Fahrzeugbesitzer überprüfen, ob ihr Auto von dem Rückruf betroffen ist. Bereits Mitte der Woche hatte Fiat Chrysler für Kunden in Europa Entwarnung gegeben: Die betroffene GSM-Schnittstelle sei nur "bei Autos auf dem amerikanischen Markt" zu finden, da in diesen ein anderes Mobilfunk-Modul verbaut ist.Da einigen Fahrzeugmodellen die Möglichkeit zu einem Update über das Mobilfunknetz fehlt, sollen betroffene Autobestizer die neue Software laut der offiziellen Erklärung auch auf einem USB-Stick zugespielt bekommen können. Zusammen mit einer Verbesserung der eigenen Netzwerksicherheit will der Konzern das aufgezeigte gravierenden Sicherheitsproblem in den Griff bekommen. Der Vorfall zeigt auf jeden Fall deutlich, dass die starke Vernetzung von Fahrzeugen auch neue Anforderungen an Sicherheitslösungen mit sich bringen - man darf gespannt sein, wie die verschiedenen Hersteller diese in Zukunft annehmen.
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