CompuLab Fitlet: Beeindruckende Barebones mit AMD-Technik
Wenn es um kompakte Computer für den stationären Einsatz geht, muss man nicht zwangsläufig bei Intel landen. Das israelische Unternehmen CompuLab hat eine Serie von Mini-PCs vorgestellt, die mit AMD-Technik daher kommen, noch deutlich kleiner sind als beispielsweise der HP Stream Mini und dabei ein erstaunlich vielseitiges Konzept haben.
Unter dem Namen "Fitlet" bietet das Unternehmen gleich drei entsprechende Modelle an, die unterschiedlich ausgestattet sind. Gemeinsam haben sie, dass die gesamte Technik in einem Gehäuse von gerade einmal 10,8 x 8,3 x 2,4 Zentimetern Größe steckt. Das ist etwas mehr als eine Zigarettenschachtel. Den Kern bilden jeweils Mullins-Prozessoren, die AMD eigentlich für den Einsatz in Tablets entwickelt hat, aber bei den Herstellern der Geräte quasi keine Beachtung finden.
Während die meisten Rechner in solchen Größenklassen eher nicht dafür gedacht sind, von den Nutzern geöffnet zu werden, sieht das bei den Fitlets anders aus. Die Nutzer sollen hier sogar das Gehäuse öffnen und das Innere modifizieren. CompuLab setzt hier ohnehin auf ein Barebone-Konzept, bei dem die Nutzer den Fest- und Arbeitsspeicher in der Grundkonfiguration noch nicht einmal mitgeliefert bekommen und selbst einbauen sollen. Bastler dürften sich auch darüber freuen, dass ihnen eine serielle Schnittstelle und verschiedene andere Anknüpfungspunkte geboten werden, um das System möglichst weitgehend an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen zu können.
Das Modell Fitlet-B kommt dabei mit einem zweikernigen AMD E1 Micro-6200T-Prozessor daher, der mit 1,4 Gigahertz getaktet ist. Das SoC umfasst zusätzlich eine Radeon R2-Grafikeinheit. Der SODIMM-Sockel kann bis zu 8 Gigabyte Arbeitsspeicher aufnehmen. Trotz der geringen Baugröße findet der Nutzer bei dem Gerät außerdem zwei HDMI-Ports, einmal Gigabit-Ethernet, drei USB 2.0- und zwei USB 3.0-Schnittstellen vor. Über mSATA-Port und MicroSD-Slot lassen sich Speichermedien integrieren.
Der Fitlet-i kommt mit einem stärkeren A4 Micro-6400T-Prozessor daher, in dem vier Kerne stecken, die mit 1,6 Gigahertz getaktet sind. Außerdem integrierten die Entwickler in das Modell einen zweiten Gigabit-Ethernet-Port und einen Mini-PCIe-Anschluss. Den gleichen Chip bietet auch das Modell Fitlet-X, das auf einen zweiten Ethernet-Port und Mini-PCIe verzichtet, dafür aber CompuLabs eigenen FACET-Anschluss für Erweiterungskarten anbietet. Für diesen stehen beispielsweise Module mit drei Ethernet-Ports zur Verfügung.
Die Barebone-Systeme sollen ab Februar verfügbar sein. Je nach Ausstattung sind Preise ab 129 Dollar zu erwarten. In Kürze soll auch eine spezielle Version als "MintBox Mini" geliefert werden. In Zusammenarbeit mit der Linux-Mint-Community wird dabei ein Gerät geliefert, bei dem SSD und Arbeitsspeicher bereits mitgeliefert werden und Linux Mint als Betriebssystem vorinstalliert ist.
Während die meisten Rechner in solchen Größenklassen eher nicht dafür gedacht sind, von den Nutzern geöffnet zu werden, sieht das bei den Fitlets anders aus. Die Nutzer sollen hier sogar das Gehäuse öffnen und das Innere modifizieren. CompuLab setzt hier ohnehin auf ein Barebone-Konzept, bei dem die Nutzer den Fest- und Arbeitsspeicher in der Grundkonfiguration noch nicht einmal mitgeliefert bekommen und selbst einbauen sollen. Bastler dürften sich auch darüber freuen, dass ihnen eine serielle Schnittstelle und verschiedene andere Anknüpfungspunkte geboten werden, um das System möglichst weitgehend an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen zu können.
Das Modell Fitlet-B kommt dabei mit einem zweikernigen AMD E1 Micro-6200T-Prozessor daher, der mit 1,4 Gigahertz getaktet ist. Das SoC umfasst zusätzlich eine Radeon R2-Grafikeinheit. Der SODIMM-Sockel kann bis zu 8 Gigabyte Arbeitsspeicher aufnehmen. Trotz der geringen Baugröße findet der Nutzer bei dem Gerät außerdem zwei HDMI-Ports, einmal Gigabit-Ethernet, drei USB 2.0- und zwei USB 3.0-Schnittstellen vor. Über mSATA-Port und MicroSD-Slot lassen sich Speichermedien integrieren.
Der Fitlet-i kommt mit einem stärkeren A4 Micro-6400T-Prozessor daher, in dem vier Kerne stecken, die mit 1,6 Gigahertz getaktet sind. Außerdem integrierten die Entwickler in das Modell einen zweiten Gigabit-Ethernet-Port und einen Mini-PCIe-Anschluss. Den gleichen Chip bietet auch das Modell Fitlet-X, das auf einen zweiten Ethernet-Port und Mini-PCIe verzichtet, dafür aber CompuLabs eigenen FACET-Anschluss für Erweiterungskarten anbietet. Für diesen stehen beispielsweise Module mit drei Ethernet-Ports zur Verfügung.
Die Barebone-Systeme sollen ab Februar verfügbar sein. Je nach Ausstattung sind Preise ab 129 Dollar zu erwarten. In Kürze soll auch eine spezielle Version als "MintBox Mini" geliefert werden. In Zusammenarbeit mit der Linux-Mint-Community wird dabei ein Gerät geliefert, bei dem SSD und Arbeitsspeicher bereits mitgeliefert werden und Linux Mint als Betriebssystem vorinstalliert ist.
Thema:
AMDs Aktienkurs
Neue Downloads
Videos zum Thema AMD
- NiPoGi E3B: Mini-PC mit ungewöhnlichem Prozessor für Office & Co.
- Acemagic AX18 Pro: Notebook mit riesigem 18,5-Zoll-Display im Test
- Geekom A9 Max 2026: Starker Mini-PC für Gaming und Alltag im Test
- Geekom A5 Pro: Neuauflage des Mini-PCs ist nicht umsonst so beliebt
- AMD Radeon RX 6700 XT: So schlägt sich die betagte Grafikkarte heute
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
- Fox kauft Roku: Neuer Streaming-Gigant für 22 Milliarden Dollar
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
- 110 Billiarden Kilometer: Forscher arbeiten an Karte von Pilzgeflechten
- Genialer 5G-Tarif ist zurück: Vodafone Unlimited-Flat für 14,99 Euro
- Zelda Ocarina of Time: Leak verrät neue Details zum Gameplay
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Heute 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Heute 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Gestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Vorgestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Vorgestern 12:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!








Alle Kommentare zu dieser News anzeigen