Manager-Exodus bei AMD, da man Intel immer mehr hinterherhinkt
Der US-Halbleiter-Hersteller galt einst als ernsthafter Konkurrent von Intel und machte dem Marktführer auch lange das Leben schwer. Davon ist heute nichts mehr viel zu spüren: Seit 2011 hat Advanced Micro Devices seinen Börsenwert halbiert. Nun versucht sich das Unternehmen aus der Krise zu ziehen, das bedeutet auch einen weitreichenden Umbau an der Konzernspitze.
Noch vor einigen Jahren musste man auf die Frage nach einem Prozessor meist mit einem Entweder-oder beantworten, also zwischen Intel und AMD wählen. Das ist inzwischen nicht mehr der Fall, auch wirtschaftlich wird der Abstand zu Intel immer größer.
In einem Statement an Reuters schreibt der Chip-Hersteller in bestem "Wirtschaftssprech", dass man dadurch "ein optimales Organisations-Design und Führungsteam" umsetzen will, um die "Ausführung und Position von AMD in Richtung Wachstum zu schärfen".
AMD hatte zuletzt versucht, neue Märkte zu erschließen, darunter Spielekonsolen (man beliefert sowohl Sonys PlayStation 4 als auch Microsofts Xbox One) sowie Niedrig-Energie-Server. Trotz einiger Stärken, darunter im Grafikkarten-Segment (Radeon-Karten sind für ein sehr gutes Preis/Leistung-Verhältnis bekannt), konnte sich der Erfolg früherer Jahre noch nicht einstellen.
Mit der Bestellung von Lisa Su als CEO mussten auch rund 700 Mitarbeiter gehen, zu diesem Zeitpunkt hatte AMD etwa 10.000 Mitarbeiter.
Umbaumaßnahmen
AMD versucht sich deshalb nun mit einem Management-Umbau aus der Krise zu ziehen: Bereits im Oktober wurde Lisa Su zur neuen Chief Executive Officer (CEO) bestellt, nun wird die Ebene darunter "aufgemischt". Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters müssen John Byrne, General Manager von AMDs Computing and Graphics Business Group, Chief Marketing Officer Colette LaForce sowie Chief Strategy Officer Raj Naik gehen.In einem Statement an Reuters schreibt der Chip-Hersteller in bestem "Wirtschaftssprech", dass man dadurch "ein optimales Organisations-Design und Führungsteam" umsetzen will, um die "Ausführung und Position von AMD in Richtung Wachstum zu schärfen".
AMD hatte zuletzt versucht, neue Märkte zu erschließen, darunter Spielekonsolen (man beliefert sowohl Sonys PlayStation 4 als auch Microsofts Xbox One) sowie Niedrig-Energie-Server. Trotz einiger Stärken, darunter im Grafikkarten-Segment (Radeon-Karten sind für ein sehr gutes Preis/Leistung-Verhältnis bekannt), konnte sich der Erfolg früherer Jahre noch nicht einstellen.
Mit der Bestellung von Lisa Su als CEO mussten auch rund 700 Mitarbeiter gehen, zu diesem Zeitpunkt hatte AMD etwa 10.000 Mitarbeiter.
Siehe auch:
AMD mit Verlustängsten - 700 Mitarbeiter sollen gehen
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AMDs Aktienkurs
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