Intels neue Skylake-Prozessoren kommen wohl ebenfalls später
Der Chiphersteller Intel wird seine neue Prozessor-Generation auf Basis des Skylake-Designs nicht wie ursprünglich geplant im zweiten Quartal ausliefern. Damit sorgt das Unternehmen dafür, dass die eigenen Produkte nicht zu schnell von neueren Chips kannibalisiert werden - stellt aber andere Firmen vor Probleme.
Die Desktop-Varianten der CPUs, die im 14-Nanometer-Verfahren hergestellt werden, sowie die zugehörigen Chipsätze sollten nach den ursprünglichen Plänen bis zur Jahresmitte in größeren Stückzahlen geliefert werden. Die Bereitstellung wurde nun aber auf Ende August verschoben, wie das taiwanische Branchenmagazin DigiTimes von Quellen in der Motherboard-Industrie erfahren haben will.
Da es von Intel noch keine offizielle Stellungnahme zu dem Thema gibt, sind die konkreten Gründe unklar. Allerdings gibt es durchaus Vermutungen. Der Hersteller hatte bereits die vorhergehende Generation wegen anfänglicher Produktionsprobleme später auf den Markt gebracht als geplant. Offenbar soll durch die Verschiebung verhindert werden, dass dieser nun ein zu kurzes Zeitfenster zur Verfügung steht, um die bei der Entwicklung entstandenen Kosten wieder hereinzuholen.
Mit den neuen Skylake-Chips will Intel nicht nur die Performance seiner CPUs weiter nach oben schrauben. Ein wichtiger Aspekt ist ebenfalls eine deutliche Senkung des Energiebedarfs. Das Ziel besteht darin, so die Entwicklung von Rechnern zu ermöglichen, die sehr kompakt sind und aufgrund der geringen Wärmeentwicklung ohne Lüfter auskommen - und so stärker mit ARM-Prozessoren konkurrieren können.
Zum Thema: Lüfterlos und kabelfrei: Intel zeigt Skylake-Prototyp in der Praxis
Folgen für die PC-Branche
Die Planänderung hat Folgen für die PC-Branche, die nun ihre eigenen Vorhaben entsprechend anpassen muss. So werden Updates auf die aktuellen Produktlinien erst später auf den Markt kommen können. Das hat allerdings nicht nur Folgen für die Verkaufstermine an sich. Die Hardware-Hersteller werden so wohl auch keine Skylake-basierten Systeme dabei haben, wenn sie im Juni ihre Stände auf der Elektronikmesse Computex in Taiwan aufbauen. Durch den damit entfallenden Marketing-Effekt insbesondere für die asiatische Region wird mit entsprechenden Auswirkungen auf den Absatz in der zweiten Jahreshälfte gerechnet.Da es von Intel noch keine offizielle Stellungnahme zu dem Thema gibt, sind die konkreten Gründe unklar. Allerdings gibt es durchaus Vermutungen. Der Hersteller hatte bereits die vorhergehende Generation wegen anfänglicher Produktionsprobleme später auf den Markt gebracht als geplant. Offenbar soll durch die Verschiebung verhindert werden, dass dieser nun ein zu kurzes Zeitfenster zur Verfügung steht, um die bei der Entwicklung entstandenen Kosten wieder hereinzuholen.
Mit den neuen Skylake-Chips will Intel nicht nur die Performance seiner CPUs weiter nach oben schrauben. Ein wichtiger Aspekt ist ebenfalls eine deutliche Senkung des Energiebedarfs. Das Ziel besteht darin, so die Entwicklung von Rechnern zu ermöglichen, die sehr kompakt sind und aufgrund der geringen Wärmeentwicklung ohne Lüfter auskommen - und so stärker mit ARM-Prozessoren konkurrieren können.
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