Android: Nutzer fallen seltener auf Malware-Apps rein - mit Folgen
Der russische Sicherheits-Dienstleister Kaspersky Labs sieht die Risiken für Android-Geräte durch Malware in immer neue Höhen steigen. Die Zahl der Schädlinge nimmt dabei zwar rasant zu, im Detail gibt es jedoch weiterhin eine hohe Dynamik und die kriminelle Szene experimentiert noch stark mit den neuen Möglichkeiten.
Insgesamt wurden im dritten Quartal von Kaspersky rund 74.500 neue Schadprogramme in die Datenbank aufgenommen. Das sind 14,4 Prozent mehr als zwischen April und Juni, als es rund 65.000 neue Malware-Varianten gab. Besonders stark kletterte dabei die Zahl der Trojaner, die es auf den Zugriff auf Bankkonten abgesehen haben und möglichst schnell und direkt Geld einbringen sollen. Hier wuchs die Menge um etwa 7.000 neue Varianten.
Unter den am häufigsten verbreiteten Mobile-Malware-Samples stehen die Banking-Trojaner somit inzwischen an vierter Stelle. An Bedeutung verlieren hingegen die SMS-Trojaner. Diese werden unter anderem eingesetzt, um SMS-Spam zu senden oder aber Nachrichten an Premium-Nummern zu schicken, die von Kriminellen kontrolliert werden, und damit die Mobilfunkrechnung des Nutzers zu belasten.
SMS-Trojaner wurden dabei vor allem als Payload manipulierter App-Installationspakete verbreitet. Der Rückgang dieser Malware-Variante ist somit im Wesentlichen auch darauf zurückzuführen, dass dieser Verbreitungsweg an Bedeutung verliert. Hier dürfte sich zunehmend niederschlagen, dass aufgrund der Malware-Aktivitäten immer weniger Anwender bereit sind, sich Anwendungen aus unsicheren Quellen herunterzuladen. Entsprechend verlagern sich die Täter nun auf Malware, bei der sie weniger auf die "Mithilfe" der Nutzer angewiesen sind.
Häufiger als SMS- und Banking-Trojaner sind nur noch Programme verbreitet, die nicht zwingend ein Gefährdungspotenzial mit sich bringen. An oberster Stelle führt Kaspersky so genannte Risk-Tools. Darunter versteht man bei dem Unternehmen Anwendungen, die bei falscher Verwendung finanzielle Schäden verursachen können. Auf dem zweiten Rang findet sich die klassische AdWare wieder, deren Hauptaufgabe es ist, dem Nutzer bei simpler Funktionalität vor allem Werbung unterzujubeln.
Unter den am häufigsten verbreiteten Mobile-Malware-Samples stehen die Banking-Trojaner somit inzwischen an vierter Stelle. An Bedeutung verlieren hingegen die SMS-Trojaner. Diese werden unter anderem eingesetzt, um SMS-Spam zu senden oder aber Nachrichten an Premium-Nummern zu schicken, die von Kriminellen kontrolliert werden, und damit die Mobilfunkrechnung des Nutzers zu belasten.
SMS-Trojaner wurden dabei vor allem als Payload manipulierter App-Installationspakete verbreitet. Der Rückgang dieser Malware-Variante ist somit im Wesentlichen auch darauf zurückzuführen, dass dieser Verbreitungsweg an Bedeutung verliert. Hier dürfte sich zunehmend niederschlagen, dass aufgrund der Malware-Aktivitäten immer weniger Anwender bereit sind, sich Anwendungen aus unsicheren Quellen herunterzuladen. Entsprechend verlagern sich die Täter nun auf Malware, bei der sie weniger auf die "Mithilfe" der Nutzer angewiesen sind.
Häufiger als SMS- und Banking-Trojaner sind nur noch Programme verbreitet, die nicht zwingend ein Gefährdungspotenzial mit sich bringen. An oberster Stelle führt Kaspersky so genannte Risk-Tools. Darunter versteht man bei dem Unternehmen Anwendungen, die bei falscher Verwendung finanzielle Schäden verursachen können. Auf dem zweiten Rang findet sich die klassische AdWare wieder, deren Hauptaufgabe es ist, dem Nutzer bei simpler Funktionalität vor allem Werbung unterzujubeln.
Verlosung
Anlässlich der Veröffentlichung seines Malware-Reports für das dritte Quartal war Kaspersky bereit, einigen Nutzern die Lizenz für seine Security-Software für Android-Systeme kostenlos zur Verfügung zu stellen. Insgesamt können wir somit zehn Keys für die Premiumvariante von "Kaspersky Internet Security for Android" vergeben. Unter allen Lesern, die einen (sinnvollen) Kommentar hinterlassen, losen wir die Gewinner aus.Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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