Apple liefert OS X 10.10 "Yosemite" mit zahlreichen Neuerungen aus
Apples neueste Betriebssystem-Version OS X 10.10 "Yosemite" steht für die Nutzer von Macs nun zum Download bereit. Bereits auf den ersten Blick zeigt sich klar die Handschrift von Chef-Designer Jonathan Ive. Doch auch abseits des Designs hat sich viel getan.
Ive ist seit einiger Zeit nicht mehr nur für die Gestaltung der Hardware, sondern auch für die Benutzeroberflächen der Software zuständig. Und er ist kein Freund davon, auf dem Bildschirm reale Gegenstände zu immitieren. Das zeigte sich bereits, als beispielsweise die Gestaltung der Kontakte-Anwendung nicht mehr einem Büchlein mit Ledereinband entsprach.
Bei Yosemite hat der Chef-Designer nun großflächig Einfluss genommen und die neue Oberfläche von OS X ist flacher und funktionaler geworden. Vieles Erinnert dabei an die Gestaltung der neueren iOS-Varianten. Die höhere Leistung der Macs gegenüber den Mobilgeräten ermöglichte es aber auch, stärker mit Transparenzen zu arbeiten.
Eine große Überarbeitung erhielt auch die Mitteilungszentrale. Hier werden nun nicht mehr nur neue E-Mails, Nachrichten und Termine angezeigt. Eine "Heute"-Schaltfläche bietet auch einen Überblick über die wichtigsten Dinge des Tages wie beispielsweise das Wetter. Je nach Bedarf des Nutzers können hier auch Widgets frei kombiniert werden, so lassen sich die Aktienkurse beispielsweise durch den Taschenrechner ersetzen.
Die aber wohl wichtigste Neuerung in Yosemite wird von Apple "Continuity" genannt. Dies umschreibt eine starke Weiterentwicklung der Synchronisation und eine umfassende Verbindung zwischen Macs und iOS-Geräten. In Zusammenarbeit mit iOS 8 wird nun nicht mehr nur dafür gesorgt, dass Inhalte auf den verschiedenen Geräten auf dem gleichen Stand sind. Es lassen sich beispielsweise auch Nachrichten oder E-Mails, die man auf dem iPhone angefangen hat zu tippen, direkt am Rechner weiterschreiben.
Im Zuge dessen integriert Apple in seine Nachrichten-App auf OS X auch die Möglichkeit, SMS zu schreiben. Sind Telefon und Mac im gleichen Netzwerk, kann der Nutzer auch Telefonate vom Rechner aus führen und muss dafür nicht das iPhone aus dem Nebenzimmer holen. Wird unterwegs am MacBook Zugang zum Internet benötigt, muss dafür auch nicht mehr das Telefon ausgepackt und das WLAN-Tethering aktiviert werden - das geht nun auch direkt vom Computer aus.
Eine klare Weiterentwicklung erhielt auch Spotlight, die zentrale Suchfunktion in OS X. Wird diese aktiviert, öffnet sich das Eingabefeld nicht mehr in der rechtsoberen Ecke, sondern in der Mitte des Bildschirms. Das zeigt bereits die neue Rolle, die Apple dem Tool einräumt. Entsprechend stark wurde es erweitert und sucht nun nicht mehr nur Inhalte auf dem lokalen Speicher, sondern bietet je nach Kontext auch direkt Informationen aus der Wikipedia und anderen Bereichen des Webs an.
Das Major-Update des Apple-Betriebssystems wird ausschließlich über den Mac App Store angeboten. Der Download umfasst eine Datenmenge von etwas meht als 5 Gigabyte. OS X 10.10 "Yosemite" ist kostenlos für Nutzer von Macs erhältlich.
Bei Yosemite hat der Chef-Designer nun großflächig Einfluss genommen und die neue Oberfläche von OS X ist flacher und funktionaler geworden. Vieles Erinnert dabei an die Gestaltung der neueren iOS-Varianten. Die höhere Leistung der Macs gegenüber den Mobilgeräten ermöglichte es aber auch, stärker mit Transparenzen zu arbeiten.
Eine große Überarbeitung erhielt auch die Mitteilungszentrale. Hier werden nun nicht mehr nur neue E-Mails, Nachrichten und Termine angezeigt. Eine "Heute"-Schaltfläche bietet auch einen Überblick über die wichtigsten Dinge des Tages wie beispielsweise das Wetter. Je nach Bedarf des Nutzers können hier auch Widgets frei kombiniert werden, so lassen sich die Aktienkurse beispielsweise durch den Taschenrechner ersetzen.
Die aber wohl wichtigste Neuerung in Yosemite wird von Apple "Continuity" genannt. Dies umschreibt eine starke Weiterentwicklung der Synchronisation und eine umfassende Verbindung zwischen Macs und iOS-Geräten. In Zusammenarbeit mit iOS 8 wird nun nicht mehr nur dafür gesorgt, dass Inhalte auf den verschiedenen Geräten auf dem gleichen Stand sind. Es lassen sich beispielsweise auch Nachrichten oder E-Mails, die man auf dem iPhone angefangen hat zu tippen, direkt am Rechner weiterschreiben.
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