Lenovo Yoga 3 Pro: Edel-Ultrabook mit Scharnier aus 813 Teilen
Lenovo bringt mit dem Yoga 3 Pro die dritte Generation seiner Edel-Utrabooks auf den Markt und macht das 13,3-Zoll-Gerät mit Touchscreen dabei noch einmal dünner und leichter. Dank Intel Core M-SoC kommt Lenovo Yoga 3 Pro zudem ohne eine aktive Kühlung aus. Eine Besonderheit ist das Scharnierdesign, das nun aus einem Flechtwerk aus Aluminium und Edelstahl besteht.
Lenovo verpasst dem Yoga 3 Pro einmal mehr ein 13,3-Zoll-Display auf IPS-Basis, das mit einer enormen Auflösung von 3200x1800 Pixeln aufwartet. Unter der Haube steckt der mit nur maximal sechs Watt arbeitende Intel Core M 5Y70 aus der neuen Broadwell-Y-Serie, der mit einem Basistakt von nur 1,1 Gigahertz arbeitet, aber seine beiden Kerne per TurboBoost auf bis zu 2,6 Gigahertz hochschalten kann.
Lenovo Yoga 3 Pro
Je nach Ausstattungsvariante sind vier oder acht Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut, während die SSD-Kapazität bei 256 oder 512 Gigabyte liegt. Natürlich ist hier auch sonst die typische Ausstattung eines aktuellen Ultrabooks enthalten. Es gibt also Gigabit-WLAN, das inzwischen auch den Dualband-Betrieb unterstützt, Bluetooth 4.0, zwei USB-3.0-Ports, einen MicroHDMI-Ausgang (Adapter nötig) und einen SD-Kartenleser sowie eine 720p-fähige Webcam. Um sich etwas von der Konkurrenz abzuheben, verbaut Lenovo außerdem JBL-Lautsprecher mit Wave-Audio-Zertifizierung.
Detailfoto der extrem aufwändig gestalteten Scharniere
Das Lenovo Yoga 3 Pro soll sich aber vor allem durch sein Design von anderen Ultrabooks unterscheiden. Weil das Display um 360 Grad nach hinten umgeklappt werden kann, mutiert das Gerät so zum Tablet, wobei sich die Tastatur abschaltet. Die wirklich Besonderheit ist allerdings die Verwendung eines äußerst aufwändigen Scharnier-Konzepts.
Statt zwei Doppelscharnieren kommt nun ein Ansatz mit insgesamt sechs Scharnieren zum Einsatz, die zudem auch noch durch ein Flechtwerk aus Metall verbunden sind. Das gesamte Konstrukt besteht aus über 800 Einzelteilen und soll für einen weichen Öffnungsvorgang bei gleichzeitig größerer Widerstandsfähigkeit und Robustheit sorgen. Die Verwindungssteifigkeit des gesamten Notebooks soll dadurch ebenfalls gesteigert worden sein.
Weil der Core M hier ohne Lüfter auskommt, arbeitet das Yoga 3 Pro vollkommen lautlos und kann gegenüber dem 15,5 Millimeter dicken Vorgänger noch einmal abspecken. Update: Inzwischen hat sich leider herausgestellt, dass das Lenovo Yoga 3 Pro nicht, wie von den Mitarbeitern des Unternehmens während der Launchveranstaltung immer wieder behauptet, lüfterlos ist. /Update Das neue Modell ist nur noch 12,8 Millimeter dick und bringt mit 1,19 Kilogramm trotz der Display-Diagonale fast 300 Gramm weniger auf die Waage. Der in einem neuen 14-Nanometer-Prozess gefertigte Intel-Chip ermöglicht angeblich eine Laufzeit von bis zu neun Stunden, die im Arbeitsalltag wohl eher irgendwo zwischen fünf und sieben Stunden liegen dürfte.
Das Lenovo Yoga 3 Pro kommt ab Mitte Oktober auch in Deutschland in den Handel, wobei der Hersteller eine Preisempfehlung von 1599 Euro für das Spitzenmodell angibt. Die Version mit der kleineren SSD wird wohl rund 200 Euro günstiger ausfallen. Geplant sind für Deutschland wohl zunächst nur die in Orange und Silber gehaltenen Varianten, während in anderen Regionen auch noch eine in Gold ausgeführte Ausgabe erscheint.
Lenovo Yoga 3 Pro
Je nach Ausstattungsvariante sind vier oder acht Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut, während die SSD-Kapazität bei 256 oder 512 Gigabyte liegt. Natürlich ist hier auch sonst die typische Ausstattung eines aktuellen Ultrabooks enthalten. Es gibt also Gigabit-WLAN, das inzwischen auch den Dualband-Betrieb unterstützt, Bluetooth 4.0, zwei USB-3.0-Ports, einen MicroHDMI-Ausgang (Adapter nötig) und einen SD-Kartenleser sowie eine 720p-fähige Webcam. Um sich etwas von der Konkurrenz abzuheben, verbaut Lenovo außerdem JBL-Lautsprecher mit Wave-Audio-Zertifizierung.
Detailfoto der extrem aufwändig gestalteten Scharniere
Das Lenovo Yoga 3 Pro soll sich aber vor allem durch sein Design von anderen Ultrabooks unterscheiden. Weil das Display um 360 Grad nach hinten umgeklappt werden kann, mutiert das Gerät so zum Tablet, wobei sich die Tastatur abschaltet. Die wirklich Besonderheit ist allerdings die Verwendung eines äußerst aufwändigen Scharnier-Konzepts.
Statt zwei Doppelscharnieren kommt nun ein Ansatz mit insgesamt sechs Scharnieren zum Einsatz, die zudem auch noch durch ein Flechtwerk aus Metall verbunden sind. Das gesamte Konstrukt besteht aus über 800 Einzelteilen und soll für einen weichen Öffnungsvorgang bei gleichzeitig größerer Widerstandsfähigkeit und Robustheit sorgen. Die Verwindungssteifigkeit des gesamten Notebooks soll dadurch ebenfalls gesteigert worden sein.
Weil der Core M hier ohne Lüfter auskommt, arbeitet das Yoga 3 Pro vollkommen lautlos und kann gegenüber dem 15,5 Millimeter dicken Vorgänger noch einmal abspecken. Update: Inzwischen hat sich leider herausgestellt, dass das Lenovo Yoga 3 Pro nicht, wie von den Mitarbeitern des Unternehmens während der Launchveranstaltung immer wieder behauptet, lüfterlos ist. /Update Das neue Modell ist nur noch 12,8 Millimeter dick und bringt mit 1,19 Kilogramm trotz der Display-Diagonale fast 300 Gramm weniger auf die Waage. Der in einem neuen 14-Nanometer-Prozess gefertigte Intel-Chip ermöglicht angeblich eine Laufzeit von bis zu neun Stunden, die im Arbeitsalltag wohl eher irgendwo zwischen fünf und sieben Stunden liegen dürfte.
Das Lenovo Yoga 3 Pro kommt ab Mitte Oktober auch in Deutschland in den Handel, wobei der Hersteller eine Preisempfehlung von 1599 Euro für das Spitzenmodell angibt. Die Version mit der kleineren SSD wird wohl rund 200 Euro günstiger ausfallen. Geplant sind für Deutschland wohl zunächst nur die in Orange und Silber gehaltenen Varianten, während in anderen Regionen auch noch eine in Gold ausgeführte Ausgabe erscheint.
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