Windows 10: So bekommt man 'Run' und andere Befehle ins Startmenü
Das neue Startmenü von Windows 10 ist sicherlich eines der Highlights der Windows Technical Preview, die man derzeit herunterladen und ausprobieren kann. Noch hat die Funktion aber die eine oder andere Einschränkung, beispielswiese lässt sich das Run- bzw. Ausführen-Kommando nicht an jeder Stelle in Start platzieren. Das funktioniert aber dennoch, das Wie zeigen wir im nachfolgenden Beitrag.
'Ausführen' kann zwar rechts angepinnt werden, nicht jedoch im oberen Teil des Startmenüs
Dennoch wäre es für manche Anwendungsszenarien praktisch, "Ausführen" in der Hauptansicht des Startmenüs platzieren zu können. Und das funktioniert auch mit (sehr) wenig Aufwand, wie WinAero beschreibt. Das Interessante dabei: Der vom Blog beschriebene Weg erlaubt es, mit der entsprechenden Shell-Adresse jedes nur denkbare Kommando dort zu platzieren.
Aber der Reihe nach: Um "Ausführen" (wir bleiben bei diesem Beispiel) zu finden muss man aktuell "Alle Apps" im Startmenü anklicken, nach unten scrollen und den "Windows System"-Ordner aufklappen. Dort kann "Run" per Rechtsklick an "Start gepinnt" werden und das Symbol erscheint im rechten "modernen" Teil des Startmenüs. Auf die linke Seite des Startmenüs lässt es sich jedoch nicht ziehen.
Danach ist der Name einzugeben und die neue Verknüpfung kann abgeschlossen werden. Das Ergebnis erscheint als Ordner-Symbol auf dem Desktop, man sollte danach noch das Icon ändern, das geht per Rechtsklick auf die neue Verknüpfung (Eigenschaften/Properties, zweiter Reiter von links, unten: "Change Icon. . .").
Das neue Symbol kann dann einfach in das Startmenü gezogen werden und an jener Stelle platziert werden, die zuvor "verweigert" worden ist. Mit dieser Methode lassen sich viele weitere Befehle erstellen, dafür benötigt man nicht viel mehr als eine ausführliche Liste an Shell-Locations.
Download Windows 10 Creators Update - ISO-Dateien
Ausführen als Beispiel
Ja, die einfachste Möglichkeit, das "Ausführen"-Fenster zu bekommen, ist die Tastenkombination Win+R. Außerdem unterstützt auch die Technical Preview von Windows 10 den Rechtsklick in die linke untere Ecke bzw. das Start-Symbol, dort bekommt man ein Fenster mit Kommandos, in dem unter anderen "Run" zu finden ist, angezeigt. Auch dieser Weg ist bereits von Windows 8 her bekannt.
'Ausführen' kann zwar rechts angepinnt werden, nicht jedoch im oberen Teil des Startmenüs
Dennoch wäre es für manche Anwendungsszenarien praktisch, "Ausführen" in der Hauptansicht des Startmenüs platzieren zu können. Und das funktioniert auch mit (sehr) wenig Aufwand, wie WinAero beschreibt. Das Interessante dabei: Der vom Blog beschriebene Weg erlaubt es, mit der entsprechenden Shell-Adresse jedes nur denkbare Kommando dort zu platzieren.
Aber der Reihe nach: Um "Ausführen" (wir bleiben bei diesem Beispiel) zu finden muss man aktuell "Alle Apps" im Startmenü anklicken, nach unten scrollen und den "Windows System"-Ordner aufklappen. Dort kann "Run" per Rechtsklick an "Start gepinnt" werden und das Symbol erscheint im rechten "modernen" Teil des Startmenüs. Auf die linke Seite des Startmenüs lässt es sich jedoch nicht ziehen.
Der Workaround
Das lässt sich aber verhältnismäßig leicht umgehen: Und zwar sollte man erstens per Rechtsklick eine zunächst leere Verknüpfung erzeugen ("New" und "Shortcut"). Im aufgehenden Fenster ist die Location einzugeben, für Ausführen ist es folgender Eintrag: explorer.exe shell:::{2559a1f3-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}Danach ist der Name einzugeben und die neue Verknüpfung kann abgeschlossen werden. Das Ergebnis erscheint als Ordner-Symbol auf dem Desktop, man sollte danach noch das Icon ändern, das geht per Rechtsklick auf die neue Verknüpfung (Eigenschaften/Properties, zweiter Reiter von links, unten: "Change Icon. . .").
Das neue Symbol kann dann einfach in das Startmenü gezogen werden und an jener Stelle platziert werden, die zuvor "verweigert" worden ist. Mit dieser Methode lassen sich viele weitere Befehle erstellen, dafür benötigt man nicht viel mehr als eine ausführliche Liste an Shell-Locations.
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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