IE-Feedback: Entwicklungsstopp war bisher beliebtester Vorschlag
Microsoft versucht seit einiger Zeit, Nutzer und Entwickler neuer oder künftiger Produkte über Feedback-Seiten direkt einzubinden, um die jeweilige Software zu verbessern. Davon wird auch gerne Gebrauch gemacht, doch nun ist die Rückmeldungsplattform für einen eher kuriosen "Vorschlag" missbraucht worden.
Ende vergangener Woche hat Microsoft auf seiner Seite für Entwickler- und Nutzer-Rückmeldungen in Sachen Internet Explorer einen eher ungewöhnlichen Vorschlag vorfinden können (hat diesen aber mittlerweile gelöscht): Wie Venture Beat berichtet, beantwortete eine Person die (allgemein gültige) Frage Microsofts "Wie können wie die IE-Erfahrung verbessern?" mit der Anregung: "Stoppt die Internet-Explorer-Entwicklung."
Und dieser Vorschlag schoss auch schnell an die Top-Position auf dieser Plattform und erhielt über 6000 Befürworter-Stimmen sowie mehr als 50 Kommentare. Die Zahl der Unterstützer dieser wohl kaum umsetzbaren "Idee" war immerhin rund doppelt so hoch wie jene beim zweiplatzierten Feedback-Punkt, nämlich dem Wunsch nach automatischen Updates für ältere Versionen des Internet Explorers.
Besonnene Stimmen verwiesen aber unter anderem darauf, dass ein IE-Entwicklungsstopp dazu führen würde, dass Millionen von Nutzern dann feststeckten und man in einigen Jahren die Problematik eines "IE6 2.0" hätte.
Dass es dieser "Vorschlag" überhaupt so weit nach vorne geschafft hat, liegt allerdings auch am Umstand, dass Microsoft auf seiner Feedback-Plattform keine Moderation durchführt. Es gibt zwar eine Funktion, mit der man Beiträge als "unangemessen" melden kann, eine eigenständige (zeitnahe) Überprüfung durch die Redmonder findet aber nicht statt.
Siehe auch: Schlechtes Image - Microsoft wollte Internet Explorer umbenennen
Und dieser Vorschlag schoss auch schnell an die Top-Position auf dieser Plattform und erhielt über 6000 Befürworter-Stimmen sowie mehr als 50 Kommentare. Die Zahl der Unterstützer dieser wohl kaum umsetzbaren "Idee" war immerhin rund doppelt so hoch wie jene beim zweiplatzierten Feedback-Punkt, nämlich dem Wunsch nach automatischen Updates für ältere Versionen des Internet Explorers.
IE6 2.0 wäre wohl die Folge
In den Kommentaren gab es sowohl bedingungslose Zustimmung als auch vehemente Ablehnung zu lesen. Vieles konnte man dort zwar als Trollen bezeichnen, manche Beiträge stellten aber nicht ganz zu Unrecht fest, dass der Microsoft-Browser immer noch zu viel Zeit und Aufwand verschlinge.Besonnene Stimmen verwiesen aber unter anderem darauf, dass ein IE-Entwicklungsstopp dazu führen würde, dass Millionen von Nutzern dann feststeckten und man in einigen Jahren die Problematik eines "IE6 2.0" hätte.
Dass es dieser "Vorschlag" überhaupt so weit nach vorne geschafft hat, liegt allerdings auch am Umstand, dass Microsoft auf seiner Feedback-Plattform keine Moderation durchführt. Es gibt zwar eine Funktion, mit der man Beiträge als "unangemessen" melden kann, eine eigenständige (zeitnahe) Überprüfung durch die Redmonder findet aber nicht statt.
Siehe auch: Schlechtes Image - Microsoft wollte Internet Explorer umbenennen
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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