Zum dritten Todestag von Steve Jobs:
Das ist das neue Apple
Drei Jahre ist es nun her, das Apples Firmengründer Steve Jobs seinen Kampf mit dem Krebs verlor. Erst wenige Wochen zuvor hatte er sich für viele Mitstreiter, Wegbegleiter und Fans trotz seiner langjährigen Krankheitsgeschichte überraschend aus dem Unternehmen zurückgezogen. Ein Rückblick, und ein Ausblick auf Apple ohne seinen Meisterdenker.
Steve Jobs gehört unbestritten zu den größten Erfindern und Technik-Revolutionären der letzten 100 Jahre. Am heutigen 5. Oktober 2014 jährt sich nun sein Todestag zum dritten Mal. Wie sehr der Tod dieses einen Mannes die Welt 2011 bewegte, war nahezu unglaublich. Eigentlich jeder, der selbst einen PC zuhause hatte, konnte mit den Namen Steve Jobs und Apple etwas anfangen und hatte Anteil an dem Tod des Erfinders.
Zur Meldung vom 06.10.2011 02:39 Uhr: Apple-Gründer gestorben: Steve Jobs ist tot
In den drei Jahren nach Jobs Tod hat sich dabei äußerlich wenig verändert. Apple hat noch immer seinen Stil bewahrt und kommt im Rhythmus von wenigen Monaten jeweils mit einer neuen (Mini-) Revolution um die Ecke. Jährliche Updates für iPhone und iPad sind seit 2007 Pflichtprogramm. Dazu kommen immer wieder neue Dienste wie Apple Pay, Beats Music oder Cloud Drive.
Dennoch meinen Mitstreiter, dass sich bei Apple nicht viel geändert habe. Zwar gebe es keine Angst mehr vor der Begegnung mit dem herrischen Steve Jobs, der bekannt dafür war, seine Untergebenen nur durch seine Anwesenheit zum nervösen Schwitzen zu bringen, da er auch schon einmal während der Fahrt im Aufzug die Kündigung aussprach. Aber ansonsten sei der "Geist von Steve" noch allgegenwärtig. Gemeint ist damit vor allem der Hang zur Einfachheit, was Design und Bedienung angeht.
Siehe auch: Apple-Designer Ive: Seit Jobs' Tod hat sich nicht viel verändert
Mehr dazu: Larry Ellison: Ohne Steve Jobs droht Apple-Absturz
Übrigens: das letzte große Projekt, das unter der Regie von Steve Jobs gestartet wurde, wird wahrscheinlich erst 2016 vollendet werden - es ist das neue Hauptquartier in Cupertino. Der Bau ist gerade erst in die Konstruktionsphase übergegangen.
Im "Spaceship" werden rund 13.000 Apple-Angestellte arbeiten. Die Einweihung ist für 2016 geplant. Jobs hatte den Neubau noch selbst mit dem Stararchitekten Norman Foster geplant. Nun wird es spannend, welche neuen Revolutionen das neue Apple ohne seinen Mitbegründer Steve Jobs dort in den kommenden Jahren entwickeln wird.
Zur Meldung vom 06.10.2011 02:39 Uhr: Apple-Gründer gestorben: Steve Jobs ist tot
In den drei Jahren nach Jobs Tod hat sich dabei äußerlich wenig verändert. Apple hat noch immer seinen Stil bewahrt und kommt im Rhythmus von wenigen Monaten jeweils mit einer neuen (Mini-) Revolution um die Ecke. Jährliche Updates für iPhone und iPad sind seit 2007 Pflichtprogramm. Dazu kommen immer wieder neue Dienste wie Apple Pay, Beats Music oder Cloud Drive.
Apples Werdegang nach Steve Jobs
Zum ersten Mal präsentierte sich das von Jobs mitgegründete Unternehmen in diesem Jahr mit einem Produkt, das ganz ohne Steve Jobs entwickelt wurde. Mit der Apple Watch gab es in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2011 wieder ein "one more Thing". Mit dieser Floskel leitete Steve Jobs seine überraschenden Ankündigungen ein:- 2006 die Musik-Downloads über iTunes
- 2007 das iPhone
- 2008 das MacBook Air usw.
Apple Watch
Die Apple Watch ist dazu ein Gerät in einer Ausführung, ganz anders als es Jobs wohl gut geheißen hätte. Apples neuer CEO Tim Cook macht sie zu einem super-individualiserbaren Produkt, in einer schier unendlichen Produktvielfalt. Bei Steve gab es dagegen ein Produkt, das alle wollten, und das für alle Kunden gleich aussah. iMac, iPod, iPhone - sie alle kamen zunächst nur in einer Ausführung auf den Markt, erst später gab es eine Wahlmöglichkeit für die farbliche Ausführung. Apple Watch hingegen ist ein Schmuckstück, das es in x-beliebiger Vielfalt geben wird. Ein mutiger Schritt und ein erstes Zeichen, was Tim Cook nun bei Apple setzt.Dennoch meinen Mitstreiter, dass sich bei Apple nicht viel geändert habe. Zwar gebe es keine Angst mehr vor der Begegnung mit dem herrischen Steve Jobs, der bekannt dafür war, seine Untergebenen nur durch seine Anwesenheit zum nervösen Schwitzen zu bringen, da er auch schon einmal während der Fahrt im Aufzug die Kündigung aussprach. Aber ansonsten sei der "Geist von Steve" noch allgegenwärtig. Gemeint ist damit vor allem der Hang zur Einfachheit, was Design und Bedienung angeht.
Siehe auch: Apple-Designer Ive: Seit Jobs' Tod hat sich nicht viel verändert
Außenwirkung
Auch wenn schnell nach der Bekanntgabe seines Todes die ersten Stimmen aufkamen, Apple werde es ohne seinen Chef-Denker nicht mehr weit bringen, zeigt die Apple-Aktie heute einen ganz anderen Trend. Es geht noch immer bergauf, das Interesse an Apples Produkten ist ungebrochen. Das neue iPhone 6 und das iPhone 6 Plus gingen am Verkaufsstart-Wochenende über zehn Millionen Mal über den Ladentisch.Larry Ellison über die Zukunft von Apple:
Mehr dazu: Larry Ellison: Ohne Steve Jobs droht Apple-Absturz
Übrigens: das letzte große Projekt, das unter der Regie von Steve Jobs gestartet wurde, wird wahrscheinlich erst 2016 vollendet werden - es ist das neue Hauptquartier in Cupertino. Der Bau ist gerade erst in die Konstruktionsphase übergegangen.
Im "Spaceship" werden rund 13.000 Apple-Angestellte arbeiten. Die Einweihung ist für 2016 geplant. Jobs hatte den Neubau noch selbst mit dem Stararchitekten Norman Foster geplant. Nun wird es spannend, welche neuen Revolutionen das neue Apple ohne seinen Mitbegründer Steve Jobs dort in den kommenden Jahren entwickeln wird.
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