Larry Ellison: Ohne Steve Jobs droht Apple-Absturz
Oracle-Chef Larry Ellison, ein enger Freund des 2011 verstorbenen Apple-Co-Gründers Steve Jobs, sieht für das kalifornische Unternehmen ohne seine Leitfigur schwarz. In einem Interview zeigte er die Richtung eines Apple ohne Jobs an: nach unten.
Wie das Blog AllThingsD unter Berufung auf ein Fernsehinterview, das Oracle-CEO Larry Ellison dem Sender CBS gegeben hat, berichtet, hat der enge Freund von Steve Jobs keine Hoffnung, dass der kalifornische IT-Konzern seinen Höhenflug fortsetzen kann. Ganz im Gegenteil.
Ellison, der Steve Jobs zunächst als "brillant" und den "(Thomas) Edison oder Picasso unserer Zeit" und als einen "unglaublichen Erfinder" beschrieb, wurde von Interviewer Charlie Rose gefragt, was mit Apple ohne Steve Jobs als Chef passieren werde.
Der Oracle-Chef meinte dazu: "Das wissen wir bereits, das Experiment wurde schon durchgeführt" und verdeutlichte das mit Gesten: "Wir haben Apple mit Steve Jobs gesehen" und zeigte mit dem Finger nach oben. "Wir haben Apple ohne Steve Jobs gesehen" und richtete den Finger nach unten. Weiter: "Wir haben Apple mit Steve Jobs gesehen" und erneut ging der Finger nach oben. "Und nun werden wir wieder Apple ohne Steve Jobs sehen."
Larry Ellison spielte damit eindeutig auf die Zeit zwischen 1985 und 1996 an, also jene Phase, in der das Unternehmen ohne seinen Chef und Visionär auskommen musste. Jobs hatte seinerzeit einen internen Machtkampf mit John Sculley verloren und kehrte Apple den Rücken zu. Es folgte eine schwere wirtschaftliche Krise, die erst nach Jobs' Rückkehr beendet bzw. umgedreht werden konnte.
Und genau das werde sich wiederholen, meint Ellison, der wohl schwere Zeiten auf das Unternehmen zukommen sieht. Ob es genauso dramatisch sein wird wie unter der Regentschaft der Ex-Apple-CEOs Sculley, Michael Spindler und Gil Amelio ist zwar fraglich, da der Jobs-Nachfolger Tim Cook vom Apple-Co-Gründer selbst bestimmt worden ist. Jüngst hat es allerdings einen Bericht gegeben, wonach der Aufsichtsrat von Apple derzeit angesichts fehlender Innovationen langsam nervös werden soll.
Siehe auch: Apple-Aufsichtsrat will vom CEO mehr Innovationen
Ellison, der Steve Jobs zunächst als "brillant" und den "(Thomas) Edison oder Picasso unserer Zeit" und als einen "unglaublichen Erfinder" beschrieb, wurde von Interviewer Charlie Rose gefragt, was mit Apple ohne Steve Jobs als Chef passieren werde.
Der Oracle-Chef meinte dazu: "Das wissen wir bereits, das Experiment wurde schon durchgeführt" und verdeutlichte das mit Gesten: "Wir haben Apple mit Steve Jobs gesehen" und zeigte mit dem Finger nach oben. "Wir haben Apple ohne Steve Jobs gesehen" und richtete den Finger nach unten. Weiter: "Wir haben Apple mit Steve Jobs gesehen" und erneut ging der Finger nach oben. "Und nun werden wir wieder Apple ohne Steve Jobs sehen."
Larry Ellison spielte damit eindeutig auf die Zeit zwischen 1985 und 1996 an, also jene Phase, in der das Unternehmen ohne seinen Chef und Visionär auskommen musste. Jobs hatte seinerzeit einen internen Machtkampf mit John Sculley verloren und kehrte Apple den Rücken zu. Es folgte eine schwere wirtschaftliche Krise, die erst nach Jobs' Rückkehr beendet bzw. umgedreht werden konnte.
Und genau das werde sich wiederholen, meint Ellison, der wohl schwere Zeiten auf das Unternehmen zukommen sieht. Ob es genauso dramatisch sein wird wie unter der Regentschaft der Ex-Apple-CEOs Sculley, Michael Spindler und Gil Amelio ist zwar fraglich, da der Jobs-Nachfolger Tim Cook vom Apple-Co-Gründer selbst bestimmt worden ist. Jüngst hat es allerdings einen Bericht gegeben, wonach der Aufsichtsrat von Apple derzeit angesichts fehlender Innovationen langsam nervös werden soll.
Siehe auch: Apple-Aufsichtsrat will vom CEO mehr Innovationen
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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