Googles Roboter-Autos: Zu schnelles Fahren ist explizit vorgesehen

Man könnte annehmen, dass robotisch gesteuerte Autos so programmiert werden, dass sie sich strikt an die Verkehrsregeln halten. Doch zumindest bei Google, einem der Vorreiter auf dem Gebiet, ist so ziemlich das Gegenteil der Fall.
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Google
In der Software, die die selbstfahrenden Wagen steuert, ist es explizit vorgesehen, dass Ordnungswidrigkeiten in Kauf genommen werden. Dies gilt zumindest für Fälle, in denen die Automatik der Autos schlicht andere Prioritäten zu setzen hat, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den Google-Mitarbeiter Dmitri Dolgov.

Wie dieser ausführte, sei die künstliche Intelligenz in den Fahr-Robotern darauf ausgelegt, die Sicherheit der Passagiere stets an die erste Stelle zu rücken. Wenn die Fahrzeuge sich nun im Straßenverkehr orientieren und erkennen, dass alle anderen Verkehrsteilnehmer ebenfalls schneller als eigentlich erlaubt unterwegs sind, wird auch das Google-Auto beschleunigen.

Sicherheit geht vor

Denn, so die Überlegung, ein Auto, das sich in solche einer Situation stur an die Verkehrsregeln hält, stellt ein höheres Sicherheits-Risiko dar, als eines, das sich dem Fluss des Verkehrs anzupasst und dabei in Kauf nimmt, die gesetzlichen Vorgaben zu überschreiten. Allerdings trieben es die Entwickler dabei auch nicht zu weit: Maximal 16 Kilometer pro Stunde schneller als erlaubt fahren die Wagen im Zweifelsfall und bleiben so im Bereich dessen, was keine schlimmeren Konsequenzen nach sich zieht, wenn man doch einmal in eine Geschwindigkeits-Kontrolle gerät.

Mit dem Konzept ist man bisher wohl recht gut gefahren. Die selbstfahrenden Autos haben bereits über 300.000 Kilometer auf öffentlichem Straßenland zurückgelegt, ohne, dass es zu einem Unfall kam. Im Jahr 2011 war eines der Fahrzeuge zwar in einen Vorfall verwickelt, der einen Blechschaden zur Folge hatte - doch in diesem Moment steuerte gerade ein menschlicher Fahrer den Wagen.
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