iFixit zerlegt das Amazon Fire Phone zum Marktstart
Seit dieser Woche ist Amazons erstes Smartphone in den USA im Handel erhältlich. Zum Marktstart konnten sich die Reparaturprofis von iFixit ein Gerät sichern und haben es in der bekannten Manier zerlegt und analysiert.
Amazon bietet aktuell nur in den USA in Kooperation mit dem Mobilfunkanbieter AT&T die neuen Geräte an. Die Preise starten bei 199 US-Dollar mit einem Zwei-Jahresvertrag beziehungsweise bei 649 US-Dollar ohne Vertrag.
Foto: iFixit
Zunächst lässt sich das Amazon Fire Phone überraschend einfach öffnen. Es erinnert die Experten dabei an das iPhone 4 mit seiner Gehäuseverschraubung, die recht einfach einen Blick ins Innere zulässt. Doch die erste Freude ist schnell getrübt - denn nach dem Öffnen des Gehäuses wird es durch die vielen Klebestellen und Bänder schwierig, dem Fire Phone seine Geheimnisse zu entlocken.
Dadurch ist vor allem die Reparierbarkeit unterdurchschnittlich. Nur 3 von 10 möglichen Punkten hat iFixit daher vergeben. Zu viele Komponenten sind nicht modular aufgebaut, sodass bei einem Defekt immer gleich sehr viel mit ausgetauscht werden muss. Als Beispiel das 4,7-Zoll-IPS-LCD-Display: Bei einem Schaden müssen die vier in den Ecken sitzenden IR-Kameras mit ausgetauscht werden. Da die Kameras verklebt sind, ist es ansonsten mit sehr viel Auswand und damit Arbeitszeit verbunden, die Kameras vom Display zu lösen.
Auch der Akku ist mit anderen Komponenten verbunden. Das vorsichtige Herausnehmen gestaltete sich schwierig. Dabei wird der Akku von einem Haftklebstoff gehalten, wie ihn Apple auch beim iPhone 5s und iPhone 5c nutzt.
Amazon verwendet eine 2.2 GHz Quad-Core Snapdragon 800 CPU mit einer 450 MHz Adreno 330 GPU. Dazu stammen die Speichermodule (NAND Flash) von Samsung. Der Akku soll mit 2400 mAh bis zu 285,5 Stunden Standby, 22 Stunden Gesprächszeit und bis zu 8,5 Stunden Webnutzung über Wlan leisten.
Wann - oder ob - Amazon das Fire Phone bald auch nach Europa bringt, ist nicht bekannt. Einiges spricht dafür, dass der Heimatmarkt USA erst einmal als Testlauf genutzt wird, um das Smartphone weiter an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen.
Und das haben sie entdeckt:
Foto: iFixit
Zunächst lässt sich das Amazon Fire Phone überraschend einfach öffnen. Es erinnert die Experten dabei an das iPhone 4 mit seiner Gehäuseverschraubung, die recht einfach einen Blick ins Innere zulässt. Doch die erste Freude ist schnell getrübt - denn nach dem Öffnen des Gehäuses wird es durch die vielen Klebestellen und Bänder schwierig, dem Fire Phone seine Geheimnisse zu entlocken.
Dadurch ist vor allem die Reparierbarkeit unterdurchschnittlich. Nur 3 von 10 möglichen Punkten hat iFixit daher vergeben. Zu viele Komponenten sind nicht modular aufgebaut, sodass bei einem Defekt immer gleich sehr viel mit ausgetauscht werden muss. Als Beispiel das 4,7-Zoll-IPS-LCD-Display: Bei einem Schaden müssen die vier in den Ecken sitzenden IR-Kameras mit ausgetauscht werden. Da die Kameras verklebt sind, ist es ansonsten mit sehr viel Auswand und damit Arbeitszeit verbunden, die Kameras vom Display zu lösen.
Auch der Akku ist mit anderen Komponenten verbunden. Das vorsichtige Herausnehmen gestaltete sich schwierig. Dabei wird der Akku von einem Haftklebstoff gehalten, wie ihn Apple auch beim iPhone 5s und iPhone 5c nutzt.
Amazon verwendet eine 2.2 GHz Quad-Core Snapdragon 800 CPU mit einer 450 MHz Adreno 330 GPU. Dazu stammen die Speichermodule (NAND Flash) von Samsung. Der Akku soll mit 2400 mAh bis zu 285,5 Stunden Standby, 22 Stunden Gesprächszeit und bis zu 8,5 Stunden Webnutzung über Wlan leisten.
Ausblick und Fazit
Was iFixit übrigens nicht entdecken konnte ist ein Branding von AT&T. Daher wird vermutet, dass das Fire Phone in absehbarer Zukunft auch bei anderen Anbietern mit in das Programm aufgenommen werden könnte.Wann - oder ob - Amazon das Fire Phone bald auch nach Europa bringt, ist nicht bekannt. Einiges spricht dafür, dass der Heimatmarkt USA erst einmal als Testlauf genutzt wird, um das Smartphone weiter an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen.
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Carrie: Prime Video zeigt den Trailer zur modernen Serienadaption
- ClonerAlliance UHD Halo: Box für leichte Bildschirm-Aufnahmen im Test
- Neagley: Neuer Trailer zum Reacher-Spin-off veröffentlicht
- Neagley: Prime Video zeigt den Teaser-Trailer zum Reacher-Ableger
- Reacher: Der Trailer zu Staffel 4 führt in eine blutige Verschwörung ein
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Von KI-Slop überschwemmt: Google pausiert Bug-Bounty-Programm
- KI-Agenten außer Kontrolle: Wikipedia-Betreiber kritisieren OpenAI
- Leak zum Google Pixel 12: Erste Details zum Line-up für das Jahr 2027
- KI-Boom treibt Nvidia: Chipkonzern nähert sich 6-Billionen-Dollar-Wert
- Blitz-Deals: Media Markt & Saturn kontern Amazon mit starken Rabatten
- Nobelpreis für Physik: Francis Halzen ebnet Weg für neue Astronomie
- Formel 1 in Google Maps: Nutzer fahren nun im McLaren-Rennwagen
Videos
Beliebte Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Darktable die freie Software zur Aufbereitung
d-hubs - Heute 00:05 Uhr -
LibreOffice News: V 26.8.1 freigegeben
rawjpeg - Gestern 13:30 Uhr -
WPP-kompatible Etikettendrucker
rawjpeg - Gestern 13:28 Uhr -
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq - Gestern 09:47 Uhr -
removed-paywall-Links erlaubt?
rawjpeg - Vorgestern 22:39 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen