iFixit und Microsoft wollen Reparatur-Geschäfte zurückholen
Der Software-Konzern Microsoft und das bekannte Reparatur-Portal iFixit wollen mehr Menschen dazu befähigen, ihre zahlreichen Elektronik-Geräte selbst instand zu setzen. Dafür wurde von den Partnern die Plattform "Pro Tech Network" ins Leben gerufen.
Von den angebotenen Informationen werden zwar auch interessierte Bastler profitieren können, in erster Linie wolle man aber Menschen dazu befähigen, wieder eigene Unternehmen aufzubauen, die Elektronik reparieren. Solche gab es bis vor einiger Zeit noch relativ häufig, inzwischen sind sie aber nur noch selten zu finden.
"Indem wir Online-Schulungen anbieten, mit deren Hilfe Leute ein Telefon-, Tablet- oder PC-Reparaturgeschäft aufbauen können, hoffen wir, die Weiternutzung dieser Geräte zu steigern", erklärte Josh Henretig, der bei Microsoft für Umweltverträglichkeit zuständig ist. Das soll die stetig steigende Menge des Elektroschrotts reduzieren und auch den ökologischen Fußabdruck moderner Gadgets zumindest etwas verbessern.
Bei den klassischen PCs gab es immer noch eine größere Gruppe von Nutzern, die ihre Systeme immer wieder reparierten und aktualisierten, bevor diese endgültig durch ein neues Produkt ersetzt wurden. Dies ist im regelrecht explodierenden Segment für mobile Systeme allerdings nicht mehr der Fall, da diese sehr viel komplexer sind. Die Aufarbeitungs-Branche benötige daher neue Kenntnisse, Werkzeuge und Techniken, um dieser Herausforderung gerecht zu werden, so Jeff Snyder, Marketing-Chef von iFixIt.
Im Zuge der Partnerschaft wird iFixIt daher die technischen Anleitungen liefern, die die Reparatur immer neuerer Geräte zeigen und wichtige Hilfestellungen geben. Microsofts Rolle wird hauptsächlich in der Finanzierung des Projekts liegen. Das Unternehmen wird aber auch seine Erfahrungen auf wirtschaftlicher Seite einbringen, um Interessierten den Aufbau eines eigenen Geschäftes zu erleichtern. Alle Informationen, die auf dem Pro Tech Network bereitgestellt werden, sollen komplett frei zugänglich sein. Außerdem will man eine Community aufbauen, in der weitergehende Fragen unter den Beteiligten diskutiert werden können.
"Indem wir Online-Schulungen anbieten, mit deren Hilfe Leute ein Telefon-, Tablet- oder PC-Reparaturgeschäft aufbauen können, hoffen wir, die Weiternutzung dieser Geräte zu steigern", erklärte Josh Henretig, der bei Microsoft für Umweltverträglichkeit zuständig ist. Das soll die stetig steigende Menge des Elektroschrotts reduzieren und auch den ökologischen Fußabdruck moderner Gadgets zumindest etwas verbessern.
Zehn Jahre Lebenszeit als Ideal
Einige Studien, so Henretig, kämen zu dem Ergebnis, dass die Folgen der Produktion moderner Elektronik-Geräte auf die Umwelt sich erst nach einer Nutzungszeit von etwa zehn Jahren amortisieren. Viele Produkte haben aber wesentlich kürzere Zyklen, bis sie ausgesondert werden. "Wenn man dies bedenkt, hat alles einen positiven Einfluss auf die Umwelt, wodurch die Lebenszeit dieser kleinen Geräte erweitert werden kann", erklärte der Microsoft-Manager.Bei den klassischen PCs gab es immer noch eine größere Gruppe von Nutzern, die ihre Systeme immer wieder reparierten und aktualisierten, bevor diese endgültig durch ein neues Produkt ersetzt wurden. Dies ist im regelrecht explodierenden Segment für mobile Systeme allerdings nicht mehr der Fall, da diese sehr viel komplexer sind. Die Aufarbeitungs-Branche benötige daher neue Kenntnisse, Werkzeuge und Techniken, um dieser Herausforderung gerecht zu werden, so Jeff Snyder, Marketing-Chef von iFixIt.
Im Zuge der Partnerschaft wird iFixIt daher die technischen Anleitungen liefern, die die Reparatur immer neuerer Geräte zeigen und wichtige Hilfestellungen geben. Microsofts Rolle wird hauptsächlich in der Finanzierung des Projekts liegen. Das Unternehmen wird aber auch seine Erfahrungen auf wirtschaftlicher Seite einbringen, um Interessierten den Aufbau eines eigenen Geschäftes zu erleichtern. Alle Informationen, die auf dem Pro Tech Network bereitgestellt werden, sollen komplett frei zugänglich sein. Außerdem will man eine Community aufbauen, in der weitergehende Fragen unter den Beteiligten diskutiert werden können.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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