Amazon Fire Phone ist da:
High-End-Smartphone & Shopping-Hilfe
Der weltgrößte Online-Händler Amazon hat mit dem Amazon Fire Phone sein erstes eigenes Smartphone vorgestellt. Man verbindet hier eine High-End-Plattform mit einem neuen Bedienkonzept und vor allem einer starken Ausrichtung auf Amazons eigene Shopping- und Medien-Angebote, die wie bei den anderen Kindle-Produkten im Mittelpunkt stehen.
Das Amazon Fire Phone besitzt ein 4,7 Zoll großes IPS-Display mit 1280x720 Pixeln Auflösung und einer Abdeckung aus Gorilla Glass 3, das eine Helligkeit von bis zu 590 Candela erreichen und somit auch im Freien gut ablesbar sein soll. Unter der Haube tut ein Qualcomm Snapdragon 800 seinen Dienst, der mit vier 2,26 Gigahertz schnellen Kernen aufwartet und auf zwei Gigabyte RAM zugreifen kann. Es sind 32 oder 64 GB Flash-Speicher integriert, eine Erweiterung per MicroSD-Karte ist allerdings nicht möglich. Immerhin spendiert Amazon den Käufern unbegrenzten Cloud-Speicher für Fotos.
Amazon Fire Phone
Beim Fire Phone gibt es außerdem eine 13-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und optischem Bildstabilisator und einer F/2.0-Blende sowie fünf Linsen. Auf der Front sitzt eine einfache 2,1-Megapixel-Cam. Der fest verbaute Akku des 8,9 Millimeter dicken und 160 Gramm schweren Amazon-Smartphones hat eine Kapazität von 2400mAh und soll damit einen ganzen Nutzungstag problemlos überstehen. Das Gerät verfügt außerdem über zwei Stereolautsprecher auf der Front am oberen und unteren Ende sowie Unterstützung für Gigabit-WLAN, LTE, HSPA+, Bluetooth 3.0, NFC und GPS.
Amazon verpasst dem Gerät außerdem vier Infrarot-Kameras auf der Front, die zur Ermittlung der Position und Entfernung des Kopfes des Nutzers verwendet werden. Damit wird eine der Besonderheiten des Geräts ermöglicht, denn der Hersteller setzt hier auf eine Neuerung namens Dynamic Perspective. Mit Hilfe der Kameras wird die Ausrichtung und Ansicht von Inhalten auf dem Display je nach Neigung oder Blickwinkel des Nutzers verändert, um so Objekte auf Wunsch auch von der Seite zu betrachten.
Dies wird nicht nur beim Shopping auf Amazons Plattform, sondern auch in Spielen und beim Betrachten von Karten unterstützt. Eine weitere Besonderheit ist eine "Firefly" genannte Technologie. Die Software erkennt Barcodes, Gegenstände aller Art, Bücher, CDs, DVDs und Haushaltsgüter und ruft zusätzliche Informationen dazu auf - um sie über Amazon zu erwerben. Firefly erkennt aber auch Telefonnummern, E-Mail-Adressen und URLs, um sie schneller weiter verwenden zu können, um etwa mit dem Browser eine Website aufzurufen, oder einen Anruf zu tätigen. Hinzu kommt, dass man binnen Sekunden Filme, Serien und Musikstücke identifizieren lassen kann. Man kann so Zusatzinformationen und Kauf- oder Leihmöglichkeiten bei Filmen und Musik erhalten, aber auch Songtexte während des Hörens von Musik mitlesen.
Amazon setzt beim Fire Phone auch darauf, seine zahlreichen Cloud-Dienste in den Mittelpunkt zu rücken. Die Käufer erhalten grundsätzlich eine einjährige Amazon Prime Mitgliedschaft kostenlos dazu und bekommen gratis Zugriff auf den hauseigenen Musik- und Videodienst. Vorläufig wird das Amazon Fire Phone nur in den USA angeboten - zu einem Deutschland-Start will man sich ausdrücklich nicht äußern. Für die 32-GB-Version werden in Verbindung mit einem Zweijahresvertrag des exklusiven Mobilfunkpartners AT&T in den USA 199 Dollar fällig. Die 64-GB-Version kostet 100 Dollar mehr. Das Fire Phone kann für 649 Dollar aber auch unabhängig von AT&T erworben werden.
Amazon Fire Phone
Beim Fire Phone gibt es außerdem eine 13-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und optischem Bildstabilisator und einer F/2.0-Blende sowie fünf Linsen. Auf der Front sitzt eine einfache 2,1-Megapixel-Cam. Der fest verbaute Akku des 8,9 Millimeter dicken und 160 Gramm schweren Amazon-Smartphones hat eine Kapazität von 2400mAh und soll damit einen ganzen Nutzungstag problemlos überstehen. Das Gerät verfügt außerdem über zwei Stereolautsprecher auf der Front am oberen und unteren Ende sowie Unterstützung für Gigabit-WLAN, LTE, HSPA+, Bluetooth 3.0, NFC und GPS.
Amazon verpasst dem Gerät außerdem vier Infrarot-Kameras auf der Front, die zur Ermittlung der Position und Entfernung des Kopfes des Nutzers verwendet werden. Damit wird eine der Besonderheiten des Geräts ermöglicht, denn der Hersteller setzt hier auf eine Neuerung namens Dynamic Perspective. Mit Hilfe der Kameras wird die Ausrichtung und Ansicht von Inhalten auf dem Display je nach Neigung oder Blickwinkel des Nutzers verändert, um so Objekte auf Wunsch auch von der Seite zu betrachten.
Dies wird nicht nur beim Shopping auf Amazons Plattform, sondern auch in Spielen und beim Betrachten von Karten unterstützt. Eine weitere Besonderheit ist eine "Firefly" genannte Technologie. Die Software erkennt Barcodes, Gegenstände aller Art, Bücher, CDs, DVDs und Haushaltsgüter und ruft zusätzliche Informationen dazu auf - um sie über Amazon zu erwerben. Firefly erkennt aber auch Telefonnummern, E-Mail-Adressen und URLs, um sie schneller weiter verwenden zu können, um etwa mit dem Browser eine Website aufzurufen, oder einen Anruf zu tätigen. Hinzu kommt, dass man binnen Sekunden Filme, Serien und Musikstücke identifizieren lassen kann. Man kann so Zusatzinformationen und Kauf- oder Leihmöglichkeiten bei Filmen und Musik erhalten, aber auch Songtexte während des Hörens von Musik mitlesen.
Amazon setzt beim Fire Phone auch darauf, seine zahlreichen Cloud-Dienste in den Mittelpunkt zu rücken. Die Käufer erhalten grundsätzlich eine einjährige Amazon Prime Mitgliedschaft kostenlos dazu und bekommen gratis Zugriff auf den hauseigenen Musik- und Videodienst. Vorläufig wird das Amazon Fire Phone nur in den USA angeboten - zu einem Deutschland-Start will man sich ausdrücklich nicht äußern. Für die 32-GB-Version werden in Verbindung mit einem Zweijahresvertrag des exklusiven Mobilfunkpartners AT&T in den USA 199 Dollar fällig. Die 64-GB-Version kostet 100 Dollar mehr. Das Fire Phone kann für 649 Dollar aber auch unabhängig von AT&T erworben werden.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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