EU-Roaming: Datentraffic wird zum 1. Juli über 50% billiger
Pünktlich zum Beginn der Urlaubszeit tritt am 1. Juli die nächste Runde der Absenkung von maximalen Roaming-Kosten innerhalb der EU in Kraft. Vor allem Smartphone-Nutzer werden davon bei ihren Reisen in andere europäische Staaten profitieren können.
Denn die stärkste Absenkung der Roaming-Gebühren betrifft hierbei den Daten-Traffic. Durften die Mobilfunkbetreiber bisher noch maximal 45 Cent pro Megabyte kassieren, das ihre Kunden bei einem Auslandsaufenthalt in einem anderen Netz an Traffic verursachten, liegt die Obergrenze nun bei 20 Cent pro Megabyte. Die Höchstpreise wurden damit also um mehr als 50 Prozent reduziert.
Aber auch bei den anderen Verbindungsarten müssen die Mobilfunk-Anbieter nun geringere Obergrenzen akzeptieren. Ruft ein Kunde beim Auslands-Aufenthalt mit seinem Mobiltelefon jemanden an, darf der Minutenpreis nun maximal noch bei 19 Cent liegen. Zuletzt durften hier noch 24 Cent pro Minute kassiert werden.
Zumindest was den Versand von Kurznachrichten angeht, ist damit eine Situation eingetreten, in der die Nutzung der SIM-Karte eines Anbieters aus einem anderen europäischen Land billiger sein dürfte, als von einem deutschen Anbieter. Bei den meisten Laufzeit-Verträgen sind SMS-Pakete zwar bereits enthalten, wer allerdings einen Prepaid-Vertrag nutzen will, kommt hier teils schon günstiger weg.
Das Ziel der EU-Kommission besteht darin, die Roaming-Gebühren auf dem europäischen Binnenmarkt komplett zu beseitigen. Dies trägt auch der Tatsache Rechnung, dass die großen Anbieter ohnehin in nahezu allen EU-Staaten vertreten sind und die zusätzlich berechneten Gebühren lediglich innerhalb des Unternehmens verschoben werden.
Aber auch bei den anderen Verbindungsarten müssen die Mobilfunk-Anbieter nun geringere Obergrenzen akzeptieren. Ruft ein Kunde beim Auslands-Aufenthalt mit seinem Mobiltelefon jemanden an, darf der Minutenpreis nun maximal noch bei 19 Cent liegen. Zuletzt durften hier noch 24 Cent pro Minute kassiert werden.
SMS-Roaming teils billiger als Zuhause
Im Ausland kostet es auch etwas, wenn man angerufen wird. Hier senkte die EU-Kommission die maximalen Gebühren nun allerdings von 7 auf 5 Cent pro Minute ab. Für den Versand von SMS von einem ausländischen Netz aus, dürfen außerdem nur noch Kosten in Höhe von 6 Cent entstehen - bisher waren es 8 Cent.Zumindest was den Versand von Kurznachrichten angeht, ist damit eine Situation eingetreten, in der die Nutzung der SIM-Karte eines Anbieters aus einem anderen europäischen Land billiger sein dürfte, als von einem deutschen Anbieter. Bei den meisten Laufzeit-Verträgen sind SMS-Pakete zwar bereits enthalten, wer allerdings einen Prepaid-Vertrag nutzen will, kommt hier teils schon günstiger weg.
Das Ziel der EU-Kommission besteht darin, die Roaming-Gebühren auf dem europäischen Binnenmarkt komplett zu beseitigen. Dies trägt auch der Tatsache Rechnung, dass die großen Anbieter ohnehin in nahezu allen EU-Staaten vertreten sind und die zusätzlich berechneten Gebühren lediglich innerhalb des Unternehmens verschoben werden.
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Christian Kahle
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