NSA-Skandal: Datenschutz ist vielen Deutschen egal
Viele Deutsche scheinen die anhaltenden Enthüllungen rund um NSA & Co. ziemlich kalt zu lassen. Laut einer aktuellen Umfrage hat hierzulande kaum jemand seinen Umgang mit persönlichen Daten geändert.
Die NSA hört mit - Viel Deutsche lässt das kalt
Diese zeigt, dass gut 77 Prozent der Befragten ihren Umgang mit persönlichen Daten auch nach den Enthüllungen, die mit den Dokumenten des Whistleblowers Edward Snowden ihren Anfang nahmen, nicht geändert haben. Bei den jüngeren Nutzern fällt dieser Trend sogar noch viel deutlicher aus. Unter den 14- bis 19-Jährigen verfahren über 90 Prozent mit ihren persönlichen Daten wie vor dem Skandal.
Dabei ist es bei rund 9,5 Prozent der Befragten die Reduzierung der Nutzung von internetbasierten Diensten, mit denen eine höhere Datensicherheit erreicht werden soll. Knapp 4 Prozent setzen nach den Snowden-Enthüllungen sogar auf neue Programme und Geräte, um ihre persönlichen Daten besser zu schützen.
Fast 50 Prozent scheint es schlicht egal zu sein, wenn Behörden oder Geheimdienste auf ihre Daten zugreifen können - sie hätten "nichts zu verbergen".
"Meine Daten sind sicher"
Eigentlich könne man seit den anhaltenden Enthüllungen rund um die Geheimdienste NSA und GCHQ zu dem Schluss kommen, dass Datenschutz vermutlich für jedermann ein wichtiges Thema ist. Jetzt zeigt sich aber, dass sich die meisten Deutschen persönlich nur sehr wenig von dem Skandal betroffen sehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die von den Marktforschungsspezialisten der GfK im Auftrag der Welt am Sonntag durchgeführt wurde.
Die NSA hört mit - Viel Deutsche lässt das kalt
Diese zeigt, dass gut 77 Prozent der Befragten ihren Umgang mit persönlichen Daten auch nach den Enthüllungen, die mit den Dokumenten des Whistleblowers Edward Snowden ihren Anfang nahmen, nicht geändert haben. Bei den jüngeren Nutzern fällt dieser Trend sogar noch viel deutlicher aus. Unter den 14- bis 19-Jährigen verfahren über 90 Prozent mit ihren persönlichen Daten wie vor dem Skandal.
Bildung sorgt für mehr Datenschutz
Wie sich zeigt, hat auch der Bildungsabschluss Einfluss auf den persönlichen Umgang mit dem NSA-Skandal. Unter den Befragten mit Hochschulreife oder einem abgeschlossenen Studium geben immerhin knapp 21 Prozent an, den Umgang mit eigenen Daten geändert zu haben. Auf alle Befragten bezogen lag dieser Wert bei 12,2 Prozent.Dabei ist es bei rund 9,5 Prozent der Befragten die Reduzierung der Nutzung von internetbasierten Diensten, mit denen eine höhere Datensicherheit erreicht werden soll. Knapp 4 Prozent setzen nach den Snowden-Enthüllungen sogar auf neue Programme und Geräte, um ihre persönlichen Daten besser zu schützen.
Jeder Zweite hat "nichts zu verbergen"
Warum die meisten Deutschen es nicht für nötig halten etwas an ihrem Umgang mit dem Internet, Smartphones & CO. zu ändern, machen weitere Ergebnisse der Umfrage recht deutlich. So geben über 40 Prozent der Befragten an, dass ihre Daten auch jetzt noch "ausreichend gesichert" sind.Fast 50 Prozent scheint es schlicht egal zu sein, wenn Behörden oder Geheimdienste auf ihre Daten zugreifen können - sie hätten "nichts zu verbergen".
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