Gegenangriff: Deutscher knackt die NSA-Homepage
Die NSA nutzt weltweit Schwachstellen in Computersystemen aus, um Daten zu sammeln. Jetzt setzt ein deutscher Computerexperte zum Gegenangriff an und hackt die Homepage des amerikanischen Geheimdienstes.
Ziel der deutschen Hacker-Attacke: Die NSA-Homepage
Laut der entsprechenden Meldung der deutschen Presseagentur konnte der 24-jährige Hacker Matthias Ungethüm nach eigenen Aussagen sogar eine Botschaft auf der Seite des NSA platzieren. Dabei will er den NSA-Leitspruch "Codebreakers and Codemakers" auf einer speziell präparierten Seite durch den Schriftzug "Durchleuchten Sie Ihre Homepage" ersetzt haben. Wie Ungethüm gegenüber der dpa betont, habe es "ungefähr eine Nacht" gedauert und sei "vergleichsweise einfach" gewesen, die NSA Homepage so zu manipulieren.
Der dabei ausgenutzte Fehler bietet demnach auch einen potenziellen Ansatzpunkt, um beispielsweise Trojaner auf die NSA-Server zu schleusen. Mittlerweile soll diese Lücke vom US-amerikanischen Geheimdienst aber geschlossen worden sein.
Wie Ungethüm betont, habe er damit natürlich keinen Zugriff auf den geheimdienstlichen Wissensschatz der NSA. Die von ihm entdeckten tiefgreifenden Zugriffsmöglichkeiten auf die Homepage des Geheimdienstes seien aber der perfekte Startpunkt, um tiefer in das Netzwerk einzudringen. Die entdeckten Fehler hat der deutsche Hacker einfach per E-Mail an die NSA gemeldet.
Im Netz des Spionagegiganten
Dass die NSA auf der Suche nach Informationen Computersysteme knackt, ist nach den Enthüllungen von Edward Snowden kein großes Geheimnis mehr. Jetzt wurde der amerikanische Geheimdienst selbst Opfer eines Hacker-Angriffs. Wie MDR Info heute berichtete, will ein Sicherheitsexperte aus Sachsen mehrere Schwachstellen auf der Homepage der National Security Agency entdeckt und ausgenutzt haben.
Ziel der deutschen Hacker-Attacke: Die NSA-Homepage
Laut der entsprechenden Meldung der deutschen Presseagentur konnte der 24-jährige Hacker Matthias Ungethüm nach eigenen Aussagen sogar eine Botschaft auf der Seite des NSA platzieren. Dabei will er den NSA-Leitspruch "Codebreakers and Codemakers" auf einer speziell präparierten Seite durch den Schriftzug "Durchleuchten Sie Ihre Homepage" ersetzt haben. Wie Ungethüm gegenüber der dpa betont, habe es "ungefähr eine Nacht" gedauert und sei "vergleichsweise einfach" gewesen, die NSA Homepage so zu manipulieren.
Der dabei ausgenutzte Fehler bietet demnach auch einen potenziellen Ansatzpunkt, um beispielsweise Trojaner auf die NSA-Server zu schleusen. Mittlerweile soll diese Lücke vom US-amerikanischen Geheimdienst aber geschlossen worden sein.
Weitere Lücken im Hacker-Visier
Der sächsische Computerexperte Matthias Ungethüm hatte bei seinem Hacker-Ausflug auf dem NSA-Server aber auch noch eine weitere Schwachstelle entdeckt, die wohl wesentlich gravierender ausfällt. So sei es ihm möglich, über die Homepage der NSA eine Datenbank-Abfrage zu starten und "zum Beispiel Passwörter" auszulesen.Wie Ungethüm betont, habe er damit natürlich keinen Zugriff auf den geheimdienstlichen Wissensschatz der NSA. Die von ihm entdeckten tiefgreifenden Zugriffsmöglichkeiten auf die Homepage des Geheimdienstes seien aber der perfekte Startpunkt, um tiefer in das Netzwerk einzudringen. Die entdeckten Fehler hat der deutsche Hacker einfach per E-Mail an die NSA gemeldet.
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