Gigabyte Brix Pro im Test:
Superklein, doch saustark
Klein, kleiner, am kleinsten - und dennoch Leistung wie ein Großer? Nach den Nettops sollen nun neue Kleinst-PCs die Zukunft des Desktop-PCs definieren. Anhand des Gigabyte Brix Pro wollten wir herausfinden, ob dies gelingen kann.
Der Desktop ist tot. Das behaupten zumindest die Analysten dieser Welt, doch die PC-Hersteller und der Halbleiterkonzern Intel sehen dies anders und wollen mit neuen Formfaktoren zeigen, dass man mit innovativem Design und einer starken Schrumpfung die Zukunft des klassischen PCs sichern kann. Der Brix Pro Ultra Compact PC Kit von Gigabyte ist ein Beispiel dafür, aber kann die Neuerfindung der Desktops gelingen?
Der Gigabyte Brix Pro ist kleiner als man denkt. Erhält man die Box, kommen Erinnerungen an altbekannte Desktop-Netzteile auf, stecken diese doch in zumindest in der Größe ähnlichen Boxen. Selbst die hier veröffentlichten Fotos geben nicht wirklich wieder, wie klein die nur 111x114x62 Millimeter messende Metallbox ist.
Siehe auch: Gigabyte bringt Mini-Desktop-PC auf den Markt
Die Grundmaße sind somit geringer als bei einer CD und selbst ein ATX-Netzteil ist größer. Man muss sich als Nutzer eines klassischen Desktop-PCs also erstmal an den Gedanken gewöhnen, dass dieser kleine Kasten mit einem bis zu 3,9 Gigahertz schnellen Quadcore-Prozessor von Intel ausgerüstet ist und somit in Sachen Leistung in der obersten Liga mitspielen kann.
Gigabyte Brix Pro: So groß wie ein Stapel Jewel-Cases
Auch sonst bietet er alles, was einen vollwertigen PC ausmacht. Weil Gigabyte Raum für einen 2,5-Zoll-Steckplatz lässt, kann neben der im mSATA-Slot untergebrachten SSD (in unserem Fall eine Intel Series 525 SSD mit 240 GB) zusätzlich eine normale Festplatte oder eine zweite SSD verbaut werden. Letztlich erhält man so die Möglichkeit die Geschwindigkeit der SSD mit den derzeit maximal möglichen zwei Terabyte einer "normalen" HDD im 2,5-Zoll-Format zu kombinieren.
Es gibt außerdem vier USB-3.0-Ports, HDMI- und DisplayPorts, Gigabit-LAN-Port für die Einbindung ins Heimnetzwerk per Kabelverbindung, einen kombinierten S/PDIF- und Line-Out-Anschluss, Bluetooth 4.0 und Gigabit-WLAN. Im Grunde ist also alles vorhanden, was ein PC braucht, wenn man denn auf ein optisches Laufwerk verzichten kann, das heute dank Streaming und Internet weitestgehend möglich ist.
Das I/O-Panel des Gigabyte Brix Pro
Im Test zeigte sich die beeindruckende Leistungsfähigkeit des Gigabyte Brix Pro gerade im Bereich der Videobearbeitung. Dank Intels QuickSync ließen sich Full-HD-Videos in CyberLink PowerDirector mit einem Verhältnis von fast 7:1 zwischen Filmlänge und Renderung-Zeit in MP4-Dateien mit 16 MBit/s erstellen, so dass der Filmschnitt sehr überraschend schnell möglich war.
Kaltstarts absolviert der Gigabyte Brix Pro im Idealfall in unter 15 Sekunden, Neustarts brauchen gerade einmal rund 23 Sekunden. Nach weniger als fünf Sekunden ist der Kleine aus dem Standby wieder aufgewacht. Insgesamt macht es bei solchen Zeiten kaum noch einen Unterschied, ob man das Gerät in den Sleep-Mode schickt oder jedes mal komplett herunterfährt - zumindest, wenn es um die Zeit geht, die zwischen Einschalten und Betriebsbereitschaft vergeht.
Der Gigabyte Brix Pro ist kleiner als man denkt. Erhält man die Box, kommen Erinnerungen an altbekannte Desktop-Netzteile auf, stecken diese doch in zumindest in der Größe ähnlichen Boxen. Selbst die hier veröffentlichten Fotos geben nicht wirklich wieder, wie klein die nur 111x114x62 Millimeter messende Metallbox ist.
Siehe auch: Gigabyte bringt Mini-Desktop-PC auf den Markt
Die Grundmaße sind somit geringer als bei einer CD und selbst ein ATX-Netzteil ist größer. Man muss sich als Nutzer eines klassischen Desktop-PCs also erstmal an den Gedanken gewöhnen, dass dieser kleine Kasten mit einem bis zu 3,9 Gigahertz schnellen Quadcore-Prozessor von Intel ausgerüstet ist und somit in Sachen Leistung in der obersten Liga mitspielen kann.
Gigabyte Brix Pro: So groß wie ein Stapel Jewel-Cases
High-End im Kleinstformat
Tatsächlich kann der in Deutschland als Barebone-Kit vertriebene Brix Pro neben der mit einem Standard-Takt von 3,2 Gigahertz laufenden Intel Core i7-4770R "Haswell" Quadcore-SoC arbeitenden und einer Intel IRIS Pro 5200 Grafikeinheit ausgerüstete Mikro-Rechner mit bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet werden. Man kombiniert hier also eine High-End Desktop-CPU mit Notebook-Speicher, um in dem kleinen Gehäuse möglichst viel RAM unterzubringen.Auch sonst bietet er alles, was einen vollwertigen PC ausmacht. Weil Gigabyte Raum für einen 2,5-Zoll-Steckplatz lässt, kann neben der im mSATA-Slot untergebrachten SSD (in unserem Fall eine Intel Series 525 SSD mit 240 GB) zusätzlich eine normale Festplatte oder eine zweite SSD verbaut werden. Letztlich erhält man so die Möglichkeit die Geschwindigkeit der SSD mit den derzeit maximal möglichen zwei Terabyte einer "normalen" HDD im 2,5-Zoll-Format zu kombinieren.
Es gibt außerdem vier USB-3.0-Ports, HDMI- und DisplayPorts, Gigabit-LAN-Port für die Einbindung ins Heimnetzwerk per Kabelverbindung, einen kombinierten S/PDIF- und Line-Out-Anschluss, Bluetooth 4.0 und Gigabit-WLAN. Im Grunde ist also alles vorhanden, was ein PC braucht, wenn man denn auf ein optisches Laufwerk verzichten kann, das heute dank Streaming und Internet weitestgehend möglich ist.
Das I/O-Panel des Gigabyte Brix Pro
Im Test zeigte sich die beeindruckende Leistungsfähigkeit des Gigabyte Brix Pro gerade im Bereich der Videobearbeitung. Dank Intels QuickSync ließen sich Full-HD-Videos in CyberLink PowerDirector mit einem Verhältnis von fast 7:1 zwischen Filmlänge und Renderung-Zeit in MP4-Dateien mit 16 MBit/s erstellen, so dass der Filmschnitt sehr überraschend schnell möglich war.
Kaltstarts absolviert der Gigabyte Brix Pro im Idealfall in unter 15 Sekunden, Neustarts brauchen gerade einmal rund 23 Sekunden. Nach weniger als fünf Sekunden ist der Kleine aus dem Standby wieder aufgewacht. Insgesamt macht es bei solchen Zeiten kaum noch einen Unterschied, ob man das Gerät in den Sleep-Mode schickt oder jedes mal komplett herunterfährt - zumindest, wenn es um die Zeit geht, die zwischen Einschalten und Betriebsbereitschaft vergeht.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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