Disney kauft sich YouTuber für bis zu 1 Mrd. Dollar
Der Medienkonzern Disney will sich die große Zielgruppe, die YouTuber unter Jugendlichen erreichen, nicht länger entgehen lassen und übernimmt mit den Maker Studios eines der größten Netzwerke in dem Bereich.
Mindestens 500 Millionen Dollar investiert der Konzern in die Übernahme. Der Kaufpreis kann sogar auf bis zu 950 Millionen Dollar steigen, wenn die Maker Studios in der nächsten Zeit bestimmte Performance-Ziele erreichen, teilte das Unternehmen mit.
Das YouTuber-Netzwerk wurde im Jahr 2009 gegründet. Damals schlossen sich einige erfolgreiche YouTuber zusammen, um gemeinsam mehr auf der Plattform zu erreichen. Inzwischen gehören rund 55.000 Channels mit zusammen 380 Millionen Abonnenten zu dem Unternehmen. Im Monat werden etwa 5,5 Milliarden Video-Abrufe registriert.
Der bekannteste YouTuber unter dem Dach der Maker Studios ist wohl Felix Kjellberg, der unter seinem Pseudonym PewDiePie bekannt ist. Der 24-Jährige wurde mit seinen Let's Play-Videos zur Einzelperson mit den meisten Abonnenten auf der Video-Plattform von Google. Rund 25 Millionen Nutzer lassen sich seine jeweils neusten Produktion auf ihr Profil liefern.
Die Übernahme soll bis zum dritten Quartal dieses Jahres komplett abgeschlossen sein. Der Deal zeigt dabei, wie stark die außerhalb ihrer Kerngruppe oft kaum beachtete Szene der YouTuber inzwischen in den Fokus der Mainstream-Medienkonzerne geraten ist.
Das YouTuber-Netzwerk wurde im Jahr 2009 gegründet. Damals schlossen sich einige erfolgreiche YouTuber zusammen, um gemeinsam mehr auf der Plattform zu erreichen. Inzwischen gehören rund 55.000 Channels mit zusammen 380 Millionen Abonnenten zu dem Unternehmen. Im Monat werden etwa 5,5 Milliarden Video-Abrufe registriert.
Der bekannteste YouTuber unter dem Dach der Maker Studios ist wohl Felix Kjellberg, der unter seinem Pseudonym PewDiePie bekannt ist. Der 24-Jährige wurde mit seinen Let's Play-Videos zur Einzelperson mit den meisten Abonnenten auf der Video-Plattform von Google. Rund 25 Millionen Nutzer lassen sich seine jeweils neusten Produktion auf ihr Profil liefern.
Disney will die Daten
Bei Disney erhofft man sich von der Übernahme nicht nur einen besseren Zugang zu der Zielgruppe von Jugendlichen unter 20 Jahren, die heute vor allem mobil und zeitsouverän auf Video-Inhalte zugreifen wollen. Wie Kevin Mayer, der für die strategische Ausrichtung des Medienkonzerns zuständig ist, setzt man auch große Hoffnungen auf die Daten, die bei den Maker Studios anfallen. Diese sollen Disney tiefergehende Erkenntnisse über die fraglichen Nutzer bringen, damit man diesen auch andere Bereiche des eigenen Geschäfts besser schmackhaft machen kann.Die Übernahme soll bis zum dritten Quartal dieses Jahres komplett abgeschlossen sein. Der Deal zeigt dabei, wie stark die außerhalb ihrer Kerngruppe oft kaum beachtete Szene der YouTuber inzwischen in den Fokus der Mainstream-Medienkonzerne geraten ist.
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