WinAmp & Shoutcast:
Microsoft soll Kauf verhandeln
Für den Media-Player WinAmp und auch den Streaming-Server Shoutcast könnte es doch eine Zukunft geben. Der Software-Konzern Microsoft soll derzeit Verhandlungen über eine Übernahme der Projekte führen.
Das Internet-Unternehmen AOL, unter dessen Dach die beliebten Anwendungen seit 1999 weiterentwickelt wurden, hatte gerade erst angekündigt, WinAmp einzustellen. Am 20. Dezember sollen die Downloads und die dahinterliegenden Dienste komplett abgeschaltet werden. Für Shoutcast wird eine solche Bekanntgabe für den nächsten Tage erwartet. Daraufhin gab es bereits Forderungen, die Programme unter einer Open Source-Lizenz zu veröffentlichen.
Beim US-Magazin TechCrunch soll man nun aber vernommen haben, das Microsoft mit AOL über einen Kauf der Software spricht. Eine Einigung soll es demnach noch nicht geben, grundsätzlich scheint AOL einem Verkauf aber nicht abgeneigt gegenüberzustehen. Denn in den Gesprächen soll es bereits um die Preisfindung gehen. Keines der beiden Unternehmen wollte das Gerücht aber bisher kommentieren.
Etwas unklar ist derzeit, wie sich die beiden Anwendungen in Microsofts Produktportfolio integrieren könnten. Am wahrscheinlichsten würde sich allerdings für Shoutcast ein Platz finden lassen. Denn über das Portal des Streaming-Servers senden immerhin rund 50.000 Web-Radiostationen ihre Programme. Diese könnten eine deutliche Bereicherung für Microsofts Xbox Music-Plattform darstellen, wenn sie in diese integriert würden.
Denkbar wäre, dass Microsoft WinAmp dann einfach als Gimmick weiterlaufen lässt. Immerhin könnte das Unternehmen so vermutlich einiges an Sympathien bei vielen Nutzern sammeln, die die Software noch immer gern einsetzen. Insofern wäre es auch im Bereich des Möglichen, dass die Software sogar einer Weiterentwicklung unterzogen wird, um sie an die neueren Betriebssystem-Versionen anzupassen.
Download: Winamp 5.66 Full (12,39 Mb)
Download: Winamp 5.66 Lite (4,56 Mb)
Beim US-Magazin TechCrunch soll man nun aber vernommen haben, das Microsoft mit AOL über einen Kauf der Software spricht. Eine Einigung soll es demnach noch nicht geben, grundsätzlich scheint AOL einem Verkauf aber nicht abgeneigt gegenüberzustehen. Denn in den Gesprächen soll es bereits um die Preisfindung gehen. Keines der beiden Unternehmen wollte das Gerücht aber bisher kommentieren.
Etwas unklar ist derzeit, wie sich die beiden Anwendungen in Microsofts Produktportfolio integrieren könnten. Am wahrscheinlichsten würde sich allerdings für Shoutcast ein Platz finden lassen. Denn über das Portal des Streaming-Servers senden immerhin rund 50.000 Web-Radiostationen ihre Programme. Diese könnten eine deutliche Bereicherung für Microsofts Xbox Music-Plattform darstellen, wenn sie in diese integriert würden.
Denkbar wäre, dass Microsoft WinAmp dann einfach als Gimmick weiterlaufen lässt. Immerhin könnte das Unternehmen so vermutlich einiges an Sympathien bei vielen Nutzern sammeln, die die Software noch immer gern einsetzen. Insofern wäre es auch im Bereich des Möglichen, dass die Software sogar einer Weiterentwicklung unterzogen wird, um sie an die neueren Betriebssystem-Versionen anzupassen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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