Googles Schmidt soll jetzt US-Militär auf den neuesten Stand bringen
Eric Schmidt wurde als Chef des Suchmaschinenkonzerns Google breit bekannt. Zukünftig soll er dafür sorgen, dass das US-Militär ebenso schnell neue technologische Entwicklungen aufgreifen kann, wie der ihm zuvor unterstellte Internet-Konzern.
US-Verteidigungsminister Ashton Carter hat Schmidt in der letzten Woche zum Chef ds neuen Defense Innovation Advisory Boards ernannt. Dieses soll die aktuellsten Entwicklungen in der Technologie-Wirtschaft im Blick behalten und Vorschläge entwickeln, die diese vom Pentagon zum Vorteil des US-Militärs eingesetzt werden können.
Das Militär tut sich aus verschiedenen Gründen schwer mit der effektiven Nutzung modernster Technologien. Das liegt zum Teil daran, dass es sich um eine ziemlich große und entsprechend schwerfällige Organisation handelt. Auf der anderen Seite hat man hier aber auch spezielle Anforderungen, was die Zuverlässigkeit und Sicherheit neuer Verfahren und Ausrüstungsgegenstände angeht.
Carter würdigte Schmidt wegen seiner "einzigartigen Perspektive hinsichtlich der Förderung und Nutzbarmachung von Innovationen" als besonders geeignet für diese Aufgabe. Der ehemalige Google-Chef bleibt trotz seiner neuen Position weiterhin Aufsichtsratschef von Alphabet, dem neuen Mutterkonzern des Suchmaschinenbetreibers. Angesichts dieser Personalunion dürfte Google spätestens jetzt zum Bestandteil des militärisch-industriellen Komplexes der USA geworden sein.
Das Militär tut sich aus verschiedenen Gründen schwer mit der effektiven Nutzung modernster Technologien. Das liegt zum Teil daran, dass es sich um eine ziemlich große und entsprechend schwerfällige Organisation handelt. Auf der anderen Seite hat man hier aber auch spezielle Anforderungen, was die Zuverlässigkeit und Sicherheit neuer Verfahren und Ausrüstungsgegenstände angeht.
Besetzung durch Schmidt und Carter
Um hier aber zumindest etwas schneller und flexibler zu werden, wird nun das neue Gremium aufgebaut. Und dabei handelt es sich keineswegs um eine unbedeutende Gruppe von Leuten, die in einem entlegenen Bereich des Pentagon weitgehend unbeachtetes Papier vollschreibt. Statt dessen soll hier ein Gremium aus bis zu zwölf Personen entstehen, die sich bereits einen Namen bei der Führung großer privatwirtschaftlicher oder behördlicher Organisationen gemacht haben und auch einen Sinn für die technologische Entwicklung mitbringen. Die Auswahl der Mitglieder des Boards wird von Schmidt und dem US-Verteidigungsminister persönlich vorgenommen.Carter würdigte Schmidt wegen seiner "einzigartigen Perspektive hinsichtlich der Förderung und Nutzbarmachung von Innovationen" als besonders geeignet für diese Aufgabe. Der ehemalige Google-Chef bleibt trotz seiner neuen Position weiterhin Aufsichtsratschef von Alphabet, dem neuen Mutterkonzern des Suchmaschinenbetreibers. Angesichts dieser Personalunion dürfte Google spätestens jetzt zum Bestandteil des militärisch-industriellen Komplexes der USA geworden sein.
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