Eric Schmidt: Ellisons Aussagen sind 'einfach unwahr'
Google gegen Oracle, (geschätzter) Teil 5342: Eric Schmidt hat auf die jüngsten Aussagen von Oracle-CEO Larry Ellison geantwortet und dessen Vorwurf, Google habe skrupellos bei Java geklaut, als "schlichtweg unwahr" bezeichnet.
In einem TV-Interview sagte Ellison vor knapp zwei Wochen, dass sich Google einfach beim Java-Code bedient habe: "Wir glauben, dass sie sich unser Zeug einfach genommen haben und wir halten das für falsch", sagte der Gründer und Chief Executive Officer von Oracle damals.
Siehe auch: Android & Java - Larry Ellison greift Google-CEO an
In einem Beitrag auf Google+ (via The Verge) reagierte nun Eric Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender beim Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View, auf den erneuten Angriff Ellisons und bezichtigte diesen, die Unwahrheit zu sagen. Der Manager schreibt, dass Google, wo man es am liebsten vermeide, "in öffentliche (Schlamm-)Schlachten mit anderen Unternehmen hineingezogen zu werden", zuletzt vielfach auf Ellisons Aussagen angesprochen worden ist.
Schmidt betont, dass es nicht nur seine Meinung sei, dass Ellison nicht die Wahrheit sage, sondern auch jene des Gerichts. Der Google-Manager spielt damit auf die juristische Entscheidung von Mai 2012 an, damals war der Anbieter von Android vom Vorwurf des Technologie-Klaus freigesprochen worden.
Das Gericht hatte seinerzeit festgestellt, fasst Schmidt zusammen, dass Urheberrechte nicht eingesetzt werden könnten, um andere daran zu hindern, "Struktur, Abfolge und Organisation" von APIs, also Programmierschnittstellen, zu verwenden. "Die Entscheidung schützt ein Prinzip, das für Innovation lebenswichtig ist: Man kann eine Idee nicht per Copyright schützen." Als Beispiel nennt er die Tatsache, dass man die Idee, zwei Zahlen addieren zu können, nicht auf diese Weise schützen kann.
Eric Schmidt ist der Ansicht, dass dies mitten ins Herz der aktuellen Debatte rund um eine Patent-Reform treffe, da Patente ursprünglich entworfen worden sind, um Erfindungen zu fördern "und nicht um die Entwicklung neuer Ideen und Technologien zu unterbinden", so Schmidt.
Siehe auch: Android & Java - Larry Ellison greift Google-CEO an
In einem Beitrag auf Google+ (via The Verge) reagierte nun Eric Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender beim Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View, auf den erneuten Angriff Ellisons und bezichtigte diesen, die Unwahrheit zu sagen. Der Manager schreibt, dass Google, wo man es am liebsten vermeide, "in öffentliche (Schlamm-)Schlachten mit anderen Unternehmen hineingezogen zu werden", zuletzt vielfach auf Ellisons Aussagen angesprochen worden ist.
Schmidt betont, dass es nicht nur seine Meinung sei, dass Ellison nicht die Wahrheit sage, sondern auch jene des Gerichts. Der Google-Manager spielt damit auf die juristische Entscheidung von Mai 2012 an, damals war der Anbieter von Android vom Vorwurf des Technologie-Klaus freigesprochen worden.
Das Gericht hatte seinerzeit festgestellt, fasst Schmidt zusammen, dass Urheberrechte nicht eingesetzt werden könnten, um andere daran zu hindern, "Struktur, Abfolge und Organisation" von APIs, also Programmierschnittstellen, zu verwenden. "Die Entscheidung schützt ein Prinzip, das für Innovation lebenswichtig ist: Man kann eine Idee nicht per Copyright schützen." Als Beispiel nennt er die Tatsache, dass man die Idee, zwei Zahlen addieren zu können, nicht auf diese Weise schützen kann.
Eric Schmidt ist der Ansicht, dass dies mitten ins Herz der aktuellen Debatte rund um eine Patent-Reform treffe, da Patente ursprünglich entworfen worden sind, um Erfindungen zu fördern "und nicht um die Entwicklung neuer Ideen und Technologien zu unterbinden", so Schmidt.
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