Raumstation ISS: Kosmonaut schleppte Malware ein
Verschiedene Computer auf der Internationalen Raumstation ISS sind in der Vergangenheit mit Malware infiziert worden. Davon wusste der russische Sicherheitsexperte Eugene Kaspersky auf einer Konferenz zu berichten.
In der Geschichte der ISS soll es bereits mehrfach entsprechende Vorfälle gegeben haben. Beim letzten Mal gelangte der Schadcode über ein Speichermedium an Bord, das von einem russischen Kosmonauten mitgebracht wurde. Von diesem aus soll sich die Malware über eine Reihe von Notebooks verbreitet haben, die von der Besatzung für die wissenschaftliche Arbeit verwendet werden.
Genaueres über den Vorfall wurde nicht bekannt. Allerdings sieht alles danach aus, dass durch den eingeschleppten Schadcode letztlich keine Gefährdung der Station und ihrer Bewohner selbst hervorgerufen wurde. Allerdings hätte es durch den Befall der Notebooks durchaus Verluste bei den Daten aus verschiedenen Experimenten an Bord geben können. Angesichts der hohen Kosten und der sehr stark limitierten Ressourcen die mit der Forschung auf der ISS verbunden sind, ist auch dies ein ernstzunehmendes Risiko.
Ein weiterer Vorfall dieser Art, der bekannt wurde, geht ins Jahr 2008 zurück. Damals wurde ein Notebook mit auf die ISS gebracht, das mit einem Wurm infiziert war. Auch hier hatte sich die Malware auf mehrere andere Geräte ausgebreitet.
Inzwischen dürften solche Probleme allerdings seltener vorkommen. Denn im Mai dieses Jahres endete auf der ISS die Zeit, in der noch Rechner mit Windows XP im Einsatz waren, auf denen sich die Schädlinge jedesmal einnisteten. Bis dahin wurden alle Rechner an Bord auf Linux-Varianten umgestellt, die von den Betreiber-Teams der Raumstation selbst mit den benötigten Anwendungen und Patches versorgt werden.
Kaspersky nutzte die Infektionen auf der ISS vor allem als Beispiel dafür, dass man sich nicht in Sicherheit wähnen sollte, wenn man ein System nutzt, dass nicht mit dem Internet verbunden ist. Denn wie auch schon in den Zeiten vor einer breiteren Verfügbarkeit von Netzzugängen gibt es weiterhin diverse andere Infektionswege. Als zweites Beispiel führte Kaspersky den Stuxnet-Wurm ins Feld, mit dem vor einiger Zeit das Atomprogramm des Iran sabotiert wurde. Die Malware soll auch einen Weg in die nicht vernetzten Systeme eines russischen Atomkraftwerkes gefunden haben.
Genaueres über den Vorfall wurde nicht bekannt. Allerdings sieht alles danach aus, dass durch den eingeschleppten Schadcode letztlich keine Gefährdung der Station und ihrer Bewohner selbst hervorgerufen wurde. Allerdings hätte es durch den Befall der Notebooks durchaus Verluste bei den Daten aus verschiedenen Experimenten an Bord geben können. Angesichts der hohen Kosten und der sehr stark limitierten Ressourcen die mit der Forschung auf der ISS verbunden sind, ist auch dies ein ernstzunehmendes Risiko.
Ein weiterer Vorfall dieser Art, der bekannt wurde, geht ins Jahr 2008 zurück. Damals wurde ein Notebook mit auf die ISS gebracht, das mit einem Wurm infiziert war. Auch hier hatte sich die Malware auf mehrere andere Geräte ausgebreitet.
Inzwischen dürften solche Probleme allerdings seltener vorkommen. Denn im Mai dieses Jahres endete auf der ISS die Zeit, in der noch Rechner mit Windows XP im Einsatz waren, auf denen sich die Schädlinge jedesmal einnisteten. Bis dahin wurden alle Rechner an Bord auf Linux-Varianten umgestellt, die von den Betreiber-Teams der Raumstation selbst mit den benötigten Anwendungen und Patches versorgt werden.
Kaspersky nutzte die Infektionen auf der ISS vor allem als Beispiel dafür, dass man sich nicht in Sicherheit wähnen sollte, wenn man ein System nutzt, dass nicht mit dem Internet verbunden ist. Denn wie auch schon in den Zeiten vor einer breiteren Verfügbarkeit von Netzzugängen gibt es weiterhin diverse andere Infektionswege. Als zweites Beispiel führte Kaspersky den Stuxnet-Wurm ins Feld, mit dem vor einiger Zeit das Atomprogramm des Iran sabotiert wurde. Die Malware soll auch einen Weg in die nicht vernetzten Systeme eines russischen Atomkraftwerkes gefunden haben.
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Christian Kahle
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